Glauben und Vertrauen

Glauben und Vertrauen

In der Adventszeit nehme ich gern die Bibel in die Hand. Ich kann mittlerweile ganz entspannt in diesem Buch lesen. Früher habe ich die Bibel immer mit der Kirche in Verbindung gebracht und an dogmatische Pfarrer, Religionsunterricht, grauenhafte Konfirmandenstunden und langweilige Gottesdienste gedacht. Daher verbannte ich dieses eigentlich so großartige Buch aus meiner Nähe. Während des Studiums der Kunstgeschichte musste ich die Bibel wieder hervorkramen. Aber da war es ja „nur zu wissenschaftlichen Zwecken“…

Ich finde in der Bibel immer wieder sehr inspirierende Geschichten und Zitate, die nach all den Jahrhunderten immer noch sehr aktuell sind. Auch wenn sie halt nicht immer im modernsten Deutsch ausgedrückt werden. Es sind uralte Weisheiten, die voller Wahrheit sind.

 

Eine herrliche Geschichte über Loslassen, Vertrauen und Glauben steht im Alten Testament im zweiten Buch Mose (Exodus). Die Israeliten sind gerade aus Ägypten geflohen. Sie waren dort Sklaven. Jetzt waren sie frei und auf dem Weg in ihr eigenes Land. Ein herrlicher Gedanke. Aber leider war der Weg beschwerlich. Sie mussten durch die Wüste. Die Israeliten hatten Hunger und Durst. Gott half ihnen immer, aber die Beschwerden häuften sich trotzdem. Einige sagten sogar: „Wären wir doch nur in Ägypten geblieben. Da war alles besser. Wir hatten genug zu essen. So schlimm war die Sklaverei ja auch nicht.“ Gott liebte sein Volk und kündigte an: „Ich möchte nicht, dass ihr leidet. Ihr sollt genug zu essen bekommen. Ich schicke euch jeden Morgen Brot vom Himmel. Nehmt euch, so viel ihr braucht. Und hebt nichts auf. Denn am nächsten Morgen wird wieder Brot vom Himmel fallen. Das geht fünf Tage so. Am sechsten kommt die doppelte Portion, denn ich arbeite am siebten Tag nicht. Vertraut mir. Ich liebe euch!“ Das Volk der Israeliten sammelte nun jeden Morgen das Brot, sie nannten es Manna, auf und jeder hatte genug zu essen. Es gab natürlich ein paar Schlaumeier, die dachten: „Ich behalte von dem Manna noch was für die nächsten Tage. Gott hat zwar gesagt, dass jeden Morgen was Neues kommt und wir nichts aufheben sollen, aber wer weiß…? Ich geh mal lieber auf Nummer Sicher.“ Diese Leute hatten Pech, denn das Brot war am nächsten Tage voller Würmer und damit ungenießbar. Dann gab es auch Leute, die am siebten Tag auf Manna warteten. Aber Gott hatte ja angekündigt, dass er da nicht arbeitet. Deswegen hat er ja für den sechsten Tag das Doppelte geschickt. Gott war ein bisschen angesäuert, da der Glaube bei einigen wohl noch nicht stark genug war trotz der täglichen Beweise! Aber Gott liebte ja sein Volk sehr. Er ging geduldig mit ihnen um. Vierzig Jahre lang ernährten sich die Israeliten von Manna, bis sie endlich dann nach Kanaan kamen. Niemals wich Gott in der Wüste von ihrer Seite.

 

 

Siehst du die täglichen Zeichen und Wunder?

Hast du Angst vor der Veränderung, so dass du lieber eine schlechte, aber vermeintlich sichere Situation aufrecht erhältst? Bleibst du lieber Sklave in Ägypten oder wagst du den langen Weg durch die Wüste?

Vertraust du dem Leben, dem Universum, Gott oder dem Energiefeld (wie immer du es nennen willst)?

Siehst du immer nur das Schlechte? „Mensch, am siebten Tag liegt gar nichts da!“ Oder siehst du das Gute? „Hey, cool. Am sechsten Tag kriegen wir das Doppelte, damit wir am siebten Tag nicht früh aufstehen müssen, um das Brot aufzusammeln! Juhu. Freier Tag.“

 

Willst du mein Glückstraining kennenlernen? Möchtest du mich kontaktieren? Ich unterstütze dich gern!

 

Ich habe diese Geschichte aus dem Exodus frei in meinen Worten nacherzählt. Die genaue Quellenangabe zum Nachlesen lautet:

2. Mose, 16 „Speisung mit Wachteln und Manna“

Ich benutze die Lutherbibel von 1985 der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart.

Geschichten sind Magie

Adventskalender

4. Dezember

Geschichten sind Magie

 

Ich liebe Geschichten. Ich liebe Bücher. Eines meiner Lieblingsbücher ist „Momo“ von Michael Ende. Momo ist ein ganz besonderes Mädchen. Sie hat nämlich eine ganz besondere Fähigkeit. Sie schenkt Zeit. Jeder liebt sie. Kinder wie Erwachsene. Momo widmet sich den Menschen vollkommen. Sie hört ihnen wirklich zu und schenkt ihnen so absolute Wertschätzung. Erstaunliche Dinge passieren in Momos Nähe. Die Menschen entdecken ihre Kreativität. Kinder spielen die schönsten und besten Spiele, die aufregendsten und abenteuerlichsten Geschichten werden erfunden, verstummte Kanarienvögel singen wieder. Einer ihrer Freunde, der Straßenkehrer Beppo, philosophiert über Achtsamkeit und die Freude bei der Arbeit.

Eines Tages kommen die grauen Herren in die Stadt und zwingen die Leute, ihre Zeit nicht mehr zu verschenken, also zu verschwenden, sondern einzusparen. Zeit muss effektiv sein. Aus Slow Food- werden Fast Food Restaurants. Die Kinder spielen nur noch kontrolliert und mit teurem Spielzeug. Alle werden langsam grau, wie die grauen Herren. Keiner hat mehr Zeit. Jeder muss sich beeilen. Alle Arbeiten müssen schnell erledigt werden. Kein Platz mehr für Freude an der Arbeit, geschweige denn Achtsamkeit. Die tödliche Langeweile, wie Meister Hora es nennt, droht. Der Burn-out. Jegliche Abwesenheit von Gefühlen. Freundschaft, Kreativität, Genuss und Freude existieren nicht mehr. Die Menschen hetzen nur noch durch ihr Leben. Sie haben keine Zeit mehr füreinander. „Keine Zeit!“ hört man von jedem. Der Alltag ist perfekt durchgetaktet. Es wird nur noch existiert und funktioniert, nicht mehr gelebt.

Momo bekämpft die grauen Herren, die sich von der Zeit der Menschen ernähren. In ihren Zigarren rauchen sie die Stundenblumen, ohne die sie sich in Luft auflösen würden. Die Menschen werden nochmal vor der tödlichen Langeweile gerettet und erkennen, was wirklich wichtig im Leben ist: Liebe, Freundschaft, Zeit, Genuss, Freude, Spaß.

Das Buch ist so wunderbar. Ich habe es schon seit ich klein bin in meinem Bücherregal und lese es immer wieder. Als Kind liebte ich die mutige Momo, die sich den grauen Herren entgegengestellt hat, weil sie unbedingt wieder ihre Freunde zurückhaben wollte. Als Erwachsene erkenne ich die Lebensweisheit hinter dieser Geschichte.

Und? Erkennst du dich eventuell wieder? Bist du schon vom Zeitsparvirus der grauen Herren befallen? Keine Sorge. Du kannst jederzeit dein Konto bei der Zeitsparkasse kündigen. Du hast jetzt und in jedem Moment die Chance, das Grau hinter dir zu lassen und in all deinen Farben zu leuchten.

Möchtest du Unterstützung? Ich begleite dich gern in meinen Langzeit-Glückstrainings.

Ninas Glückstraining

 

Genieße die Zeit bewusst. Hetze nicht durch den Alltag. Erlebe die Momente. Lass dich nicht von der Hektik und dem Stress anstecken. Mach viel Quatsch! Triff dich mit Freunden. Lache. Liebe. Und lies mal wieder ein Buch. 😉

 

 

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Die kleine Fee

Die kleine Fee

Es war einmal eine kleine Fee, die war sehr gutherzig. Sie liebte alle Menschen und wollte, dass alle glücklich und gesund sind. Auf ihrem Weg begegnete ihr eine alte Frau. Die lief gebückt an einem Stock. Jeder Schritt schien für sie eine Qual. Da dachte die Fee: „Juhu! Ich werde dieser Frau helfen. Ich zaubere sie wieder gesund, so dass sie ohne Schmerzen aufrecht laufen kann.“ Gesagt, getan. Sie schwang ihren Zauberstab, glitzernde Funken sprühten. Die alte Frau merkte: „Nanu, ich fühle mich so leicht. Ich habe keine Schmerzen mehr.“ Im ersten Augenblick sprach Unglauben aus der Frau. Dann Misstrauen. „Das bleibt ja nicht so. Ist bestimmt nur vorübergehend.“ Später: „Das kann gar nicht sein. Vielleicht ist was Schlimmeres mit mir, wenn ich keine Schmerzen mehr habe.“ Die Frau wurde immer missmutiger. „Ich kann mich gar nicht mehr über meine Krankheiten beschweren. Was soll ich da den anderen erzählen? Ich habe ja gar nichts mehr zu Jammern!“ Ja, wo soll diese Frau mit ihrer schlechten Laune hin? Also ließ sie ihre Übellaunigkeit an ihren Mitmenschen aus. „Die Autos fahren zu schnell. Die Brötchen schmecken nicht. Die Preise im Supermarkt sind viel zu teuer. Der Postbote ist unpünktlich. Das Wetter ist immer schlecht. Entweder zu heiß oder zu kalt. Schrecklich, das Leben.“

Die kleine Fee war sehr, sehr traurig, als sie sah, dass die alte Frau keineswegs glücklich war. „Aber sie hat doch keine Schmerzen mehr. Sie kann wunderbar laufen, ohne Stock. Ihr Rücken und ihre Beine sind vollkommen gesund! Ich verstehe das nicht.“

Da lief ein armer Mann vorbei. Der hatte kaum genug Geld zum Leben und suchte in den Mülleimern nach Pfandflaschen. „Oh, den kann ich bestimmt glücklich machen!“, rief die Fee aufgeregt. „Ich zaubere dir eine schöne, kleine und gemütliche Wohnung und genug Geld für deinen Lebensunterhalt.“ Gesagt, getan. Sie schwang den Zauberstab, glitzernde Funken sprühten. Schwupp, saß der arme Mann in seiner gemütlichen Wohnung. Er hatte genug Lebensmittel im Kühlschrank und eine funktionierende Heizung. Herrlich! Tatsächlich war der Mann auch für ein paar Tage glücklich. Aber dann überlegte er: „Es ist ganz schön anstrengend, diese Wohnung sauber und ordentlich zu halten. Und einkaufen gehen muss ich auch. Warum habe ich keine Putzfrau? Warum habe ich keine Haushaltshilfe? Und einen größeren Fernseher könnte ich auch haben. Der hier ist ja eher klein. Und das Haus, in dem ich meine Wohnung habe, liegt ja nicht mal im Grünen. Überhaupt könnte die Wohnung größer sein, dass ich ein zweites Zimmer hätte. Das Bad könnte ja auch ein Fenster haben. Nicht mal eine Badewanne gibt’s hier.“ So murrte und beschwerte sich der arme Mann am laufenden Band.

Die kleine Fee war sehr, sehr traurig, als sie sah, dass der arme Mann keineswegs glücklich war. „Aber er muss doch jetzt keine Mülleimer mehr durchwühlen. Er hat eine wundervolle Wohnung und genug zu essen. Ich verstehe das nicht.“

Da lief eine junge Frau vorbei. Sie telefonierte gerade mit ihrer Freundin und jammerte, dass sie viel glücklicher wäre, wenn sie endlich zehn Kilogramm abgenommen hätte. „Oh, diese Frau werde ich glücklich machen. Juhu!“, freute sich die kleine Fee. Gesagt, getan. Sie schwang den Zauberstab, glitzernde Funken sprühten. Die junge Frau war zehn Kilo leichter. „Das war einfach!“, dachte die Fee. „Huch! Was ist passiert? Ich fühle mich irgendwie anders.“, sagte die Frau in ihr Telefon. „Ich glaube, ich spinne. Ich bin schlanker um die Taille. Kein Witz!“ Die junge Frau freute sich natürlich total. Keine anstrengende Diät, kein Fasten, kein Training. Klasse! „Jetzt lebe ich endlich das Leben meiner Träume. Jetzt finde ich einen Partner, der mich liebt und einen richtig guten Job.“ Nur, nach ein paar Tagen zeigte sich im Leben der jungen Frau keinerlei Veränderung. Der Alltag blieb so langweilig, wie eh und je. Kein Traumprinz klopfte an die Tür. Der Chef nervte. Die Kollegin zickte wie immer. Da wurde die Frau richtig wütend. „Jetzt habe ich meine Traumfigur, aber nichts hat sich geändert.“ Sie wurde immer schlechter gelaunt. Von Glück keine Spur.

Die kleine Fee war sehr, sehr traurig, als sie sah, dass die junge Frau keineswegs glücklich war. „Sie hat doch jetzt ihr Wunschgewicht. Sie müsste sich doch freuen! Was habe ich nur falsch gemacht?“, klagte sie.

 

„Die Menschen müssen das Glück von innen spüren. Sie müssen sich selbst so lieben und akzeptieren, wie sie jetzt gerade sind. Erst dann werden sie deine Geschenke dankbar annehmen und wertschätzen können. Wer mit sich unzufrieden ist, dem hilft auch keine Veränderung im Äußeren. Wir müssen mit dem Inneren beginnen! Und die Menschen müssen wirklich bereit sein, sich verändern zu wollen.“, hörte die kleine Fee eine sanfte Stimme. Tränenüberströmt drehte sie sich um und sah die weise ältere Fee vor sich. „Aber ich wollte so gern den Menschen helfen, glücklich zu sein. Sie sind alle so traurig, unzufrieden und schlecht gelaunt.“, erwiderte die kleine Fee. „Die Menschen kämpfen gegen sich selbst. Sie haben immer Angst. Nimm ihnen die Angst, indem du ihnen Selbstliebe schenkst.“, sagte die weise Fee.

Und von da an war die kleine Fee unterwegs und brachte Liebe unter die Menschen, die bereit waren, die Angst loszulassen.

Meditation im Advent

Jeder Augenblick, den du erlebst, ist dein Leben.

Jeder Atemzug, den du tust, bringt dich näher zum letzten. Ich möchte gern mein Leben genießen und sinnvoll verbringen. Und du? Was ist dir wichtig? Lass die Tage, die Momente, nicht einfach so verstreichen. Gefangen in deinem Alltagsrhythmus. Mache bewusst Denkpausen und fang mit einer einfachen Meditation an. Wenn du dich und deinen Geist zur Ruhe kommen lässt und kurz aufhörst durchs Leben zu hetzen, dann findest du deine eigene Quelle der Energie, der Inspiration und der Kreativität. Du dringst besser zu deinem Wesenskern vor.

Halte inne für inneren Halt.

Im Mittelalter gab es die religiöse Bewegung der „Mystik“. Die Menschen waren schon damals überzeugt, durch innere Versenkung die Nähe Gottes zu spüren. Das Stammwort zur „Mystik“ ist uralt und kommt aus dem Griechischen. Ursprünglich bedeutet es „Lippen und Augen schließen“. Also, schweigen und nicht nach außen schauen, sondern eben nach innen.

Meditation ist aber nicht erst seit dem Mittelalter bekannt. Viele Kulturen über Generationen hinweg seit Jahrhunderten benutzen diese „Innenschau“, um zur Ruhe zu kommen, Kraft zu schöpfen und mit ihrem göttlichen Selbst in Kontakt zu kommen.

Mache deinen Geist leer, um wieder Neues aufnehmen zu können. Ein Glas Wasser, das randvoll ist, läuft über, wenn ich noch etwas nachschütte. Wenn ich das Glas vorher leere, dann passt wieder ganz viel rein. Genauso dein Computer-Speicher. Irgendwann ist er voll. Dann musst du Dateien löschen, um wieder Platz zu schaffen.

Ein weiterer schöner Vergleich ist der ruhende See. In einer glatten Oberfläche kann sich der Himmel, die Umgebung, kann ich mich spiegeln. Ist hoher Wellengang, sehe ich nichts außer Wasser. Ruhe gibt die Kraft. In der Ruhe kann ich mich reflektieren. Ich kann zu mir finden, wenn ich mich in der Hektik des Alltags verloren habe.

Du kannst ganz leicht selbst meditieren. Schon ein paar Minuten am Tag reichen!

Jetzt zur Adventszeit kannst du eine Kerzenmeditation ausprobieren. Zünde eine schöne Kerze an und vertiefe dich ganz in der Flamme. Wie sieht sie aus? Welche Farben siehst du? Wie fließt das Wachs? Denke an nichts. Bewundere nur für ein paar Minuten die brennende Kerze.

 

Liebe dich selbst

Liebe dich selbst

Vielleicht ist es für dich ungewohnt, im Mittelpunkt zu stehen? Immer ist jemand anders wichtiger, nur nicht du. Du kümmerst dich um die Kinder, den Haushalt, die zu pflegenden Eltern. Du hast einen stressigen Job. Nachdem du dich um alles gesorgt und alles besorgt hast, bist du platt und willst dich nicht noch um dich selbst kümmern. Nagellack? Badewanne? Gesichtsmaske? Peeling? Nee. Du willst eigentlich nur noch schlafen oder auf der Couch Fernseh schauen. Erkennst du dich?

Ein Tag nur für dich.

Die wichtigste Person in deinem Leben bist aber nun einmal du! Es ist dein Leben. Liebe dich als erstes selbst, dann kannst du unendlich viel Liebe weitergeben. Hab Spaß im Leben, dann kannst du auch den Spaß weitergeben. Möchtest du nicht am Ende deines Lebens sagen können: „Ja. Ich habe geliebt. Ich hatte Spaß. Ich habe den Moment genossen. Die Augenblicke in mich aufgesaugt. Ich war richtig glücklich und habe das Glück und meine Liebe weitergegeben.“

Fang heute damit an.

Wie wäre es mit einem Tag nur für dich? An dem Tag bist du die Königin. Lass dich verwöhnen. Liebe dich selbst. Stehe im Mittelpunkt deines Lebens.

Dein VIP-Shopping-Tag!

Farb- und Stilberatung

 

Selbstwert

Selbstwert

Was bist du dir selbst wert?

Hast du wertvolle Dinge im Haus, die du nie benutzt, weil sie viel zu schade sind? Du hebst sie lieber für „bessere Gelegenheiten“ und „besondere Anlässe“ auf? Das luxuriöse Parfüm benutzt du nur sehr selten, weil du es als Verschwendung ansiehst, wenn du es für deinen normalen Alltag benutzt? Das teure Körperöl steht noch unbenutzt im Schrank, denn es wäre ja sehr schade, es „einfach so“ aufzubrauchen? Die edlen Schuhe warten ewig auf ihren Einsatz, weil sie ja viel zu kostbar sind für den Alltagsgebrauch? Du benutzt lieber viele billige Kugelschreiber als einen edlen? Die Spitzentischdecke könnte bei täglichem Gebrauch leiden? Die teure Tasse könnte ja herunterfallen?

Wann willst du denn diese Sachen alle benutzen, wenn nicht jetzt?

Wann bist du es dir wert? Irgendwann später? Wann ist später?

Wenn du dich und dein Leben gering schätzt, dann kannst du nie die Freude, den Überfluss, den Luxus und den Genuss mit gutem Gewissen in dein Leben lassen. Dazu kann ich dir gern eine kleine Geschichte erzählen. Sie handelt von einem Mann, der nichts Wertvolles benutzen wollte, weil es zu wertvoll ist.

Es war einmal ein Mann, der gab alle seine Geschenke, die er zu seinem Geburtstag oder zu Weihnachten geschenkt bekam, in all seine Schränke. Bekam er ein exklusives After Shave, dann packte er es gar nicht aus, sondern stellte es ins Regal. Lieber kaufte er sich dann ein billiges neues, als dass er das Geschenk benutzte. „Es ist ja viel zu schade, dieses luxuriöse After Shave anzubrechen“, sagte er. Marken T-Shirts wanderten ebenso in die hinterste Schrankecke. „Ich ziehe lieber noch meine alten verwaschenen und löchrigen Shirts an. Die neuen sind viel zu gut und edel.“ Die wunderschöne Tasse für den Tee, den er jeden Tag trank, schlief im Küchenschrank. „Die alte Tasse, die oben schon ein wenig kaputt ist, taugt noch genug. Die neue ist viel zu schade, um sie zu benutzen.“ Selbst hochwertiges Hochprozentiges durfte nicht verbraucht werden. Lieber trank er den günstigen Schnaps. Die Kuchenteller hatten schon Risse und Macken, trotzdem wurden sie von ihm stets weiter mit leckerem Kuchen befüllt. Das edle Geschirr wurde höchstens einmal im Jahr herausgeholt. Socken, die er geschenkt bekam, kamen in die Schublade. „Ich trage lieber noch meine alten, auch wenn die schon fadenscheinig sind. Noch sind sie tragbar. Die neuen sind viel zu schade.“ Geld hätte er genug gehabt, um sich die besseren Dinge zu leisten. Aber selbst die Geschenke konnte er nicht annehmen. Er war nicht in der Lage sein Leben und sich zu lieben und wertzuschätzen. Der Genuss an „überflüssigen“ Dingen war ihm fremd. Als er schließlich starb, landeten all die „neuen“ und unbenutzten wertvollen Dinge in großen blauen Plastiksäcken. Eigentlich zu schade…

Wann also willst du anfangen, dein Leben zu lieben und deinen Alltag wertzuschätzen?

Dein Alltag ist nämlich dein Leben. Verschiebe nichts auf später oder schiebe es in deine Schränke ab! Jeder Moment deines Lebens ist es wert gefeiert zu werden. Es gibt keine „bessere Gelegenheit“. Der „besondere Anlass“ ist genau jetzt!

Fang mit kleinen Dingen an. Wertschätze dich und deine Umgebung. Trage Nagellack. Benutze für deine Notizen edle Bleistifte. Trockne dein Geschirr nur mit Handtüchern ab, die nicht schon 100 Jahre alt und voller Löcher sind. Pflege deinen Wasserkocher, indem du ihn regelmäßig entkalkst. Gönne dir das tolle Parfüm, das edle Körperöl, den Glitzernagellack, und zwar jeden Tag. (Wenn man das Parfüm oder das Körperöl nicht oft benutzt, dann kippt das sowieso um und du kannst es irgendwann gar nicht mehr benutzen und der Nagellack trocknet ein.)

Du bist wertvoll. Dein Leben ist wertvoll und dein Alltag ist es wert, aufgewertet zu werden.

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Du bist es dir wert

Fühle dich königlich

Ein Kleiderschrank, der nur Kleidung enthält, die dir passt und genau deinem Stil entspricht. Hättest du das nicht gern? Aber Frust- und Fehlkäufe nehmen im Schrank sehr viel Platz ein. Du weißt gar nicht, ob und was du aussortieren solltest, weil du eigentlich gar nicht so genau weißt, was dir steht. Rot oder Orange? Rock oder Hose? Bluse oder T-Shirt?

Stelle dir vor. Ein Tag, an dem du die wichtigste Person bist. An dem sich deine persönliche Stylistin nur um dich kümmert. Dir genau sagt, welche Farben und Schnitte dir stehen. Du als  „Very Important Person“. Fühlt sich das toll an?

Morgens wirst du mit einem leckeren Frühstück begrüßt. Wir besprechen genau deine Wünsche für dein VIP-Shopping-Erlebnis. Nach einer Typberatung gehts dann los. Wir starten die Runde in die Läden und du kannst in Ruhe anprobieren, was ich dir persönlich empfehle. Ein leichtes Mittagessen stärkt uns dann für die Etappe am Nachmittag. Hier liegt der Fokus vor allem auf den Accessoires, wie Schmuck, Schuhe, Brillen und Handtaschen. Der VIP-Shopping-Tag klingt bei einer kleinen Vesper aus.  Du trinkst zur Feier des Tages noch einen Cocktail oder einen schönen Wein.

VIP-Shopping

Hört sich das traumhaft an? Lass es kein Traum bleiben. Bei Ninas Glückstraining wird das Wirklichkeit. Du bist es dir wert. Erlebe dein Leben. Deine Zeit ist JETZT!

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Ablenkungen machen dir das Leben schwer

Ablenkungen machen das Leben schwer

Heute, ganz bestimmt nach dem Frühstück, fange ich an, meinen Artikel zu schreiben, denkt Maria kurz nach dem Aufwachen. Die wichtige Mail wegen meines Vortrags werde ich auch gleich schreiben. Der Kaffee ist getrunken, die Kinder in der Schule. Maria fährt den Computer hoch. Da klingelt das Handy. Nach dem Telefonat sieht sie den Wäscheberg. Nur noch schnell die Wäsche rein in die Maschine. Ah, Posts auf Facebook und Instagram. Nur schnell checken. Die Krümel auf dem Boden. Nur noch schnell saugen. Das Gemüse und den Salat sollte ich aber noch vorbereiten und schnippeln, bevor die Kinder aus der Schule kommen. Huch, schon so spät? Mittagessen, Geschirr, Wäsche, einkaufen, Internet, aufräumen. Abendessen. Müde. Artikel geschrieben? Mail rausgeschickt? Nee, war mal wieder keine Zeit. Und diese Ausrede ist ja sooo bequem. Schließlich hast du dich ja um den Haushalt gekümmert und hast wichtige Posts in den sozialen Medien beantwortet. Da ist halt dann keine Zeit mehr gewesen, sich auch noch um den Rest zu kümmern. Abends liegt Maria dann allerdings mit einem schlechten Gewissen im Bett und denkt: Ganz sicher morgen Vormittag! Bist du auch wie Maria? Kommt dir das irgendwie bekannt vor?

Ablenkungen sind fatal, wenn wir ein Ziel erreichen wollen.

Ein Marathonläufer genießt bestimmt nicht den Anblick der schönen Landschaft und bleibt stehen, um die Aussicht zu genießen. Nein. Er hat ja ein anderes Ziel. Möglichst als schnellster anzukommen. Der Fokus liegt ganz klar auf dem schnell und ohne Umwege durch die Ziellinie zu kommen.

Oder ein weiteres Beispiel. Kennst du diese Theaterspots? Ein mobiler Scheinwerfer verfolgt einen Darsteller auf der Bühne, egal, wohin er sich bewegt. Jetzt stell dir deine heutige Aufgabe, deinen heutigen wichtigen Schritt auf deinem Weg zum Ziel vor und verfolge ihn unbedingt, wie es eben dieser Theaterscheinwerfer tut. Alles außenherum verschwindet dabei nicht. Es rückt nur etwas in den Hintergrund. So kann der Zuschauer die Hauptfigur auf der Bühne besser sehen und fokussieren.

Licht aus. Spot an auf dein Leben!

Alle deine täglichen kleinen Ablenkungen können die Kontrolle über dich übernehmen oder DU übernimmst die Kontrolle über sie. Setze den Fokus, deinen Theaterspot, auf deine Aufgabe. Lasse sie nicht aus den Augen. Am besten machst du einen Plan. 8-9 Uhr Social Media, 9-11 Uhr Artikel schreiben, 11-11:30 Uhr Mail schicken. 11:30-12:30 Mittagessen vorbereiten, Einkauf oder ähnliches. Und überfordere dich nicht. Gehe kleine Schritte. Dann hat der Beleuchter am Scheinwerfer auch eine Chance, dir zu folgen. Sonst droht wieder ABLENKUNG!

Das funktioniert übrigens auch in anderen Bereichen deines Lebens. Fokus und kleine Schritte sind essentiell wichtig, wenn du ein glückliches Leben führen, dich selbstbewusst fühlen und leuchten und strahlen willst. Stell dich in den Mittelpunkt deines Lebens. Spot an!

Glückstraining

Mein Langzeitglückstraining unterstützt dich, deinen Fokus zu halten und in kleinen Schritten dein Ziel zu erreichen. Das Ziel des Langzeitglückstrainings ist ein erfülltes und glückliches Leben voller Freude, Spaß und Liebe. Möchtest du das nicht? Dein Leben genießen, Spaß haben, lieben und geliebt werden? Glück kannst du perfekterweise genauso trainieren wie eine Sportart oder auch ein Musikinstrument. Und nein, du musst nicht erst warten, bis du reicher und schöner bist, um dich glücklich zu fühlen. Du kannst jetzt und jederzeit anfangen! Ist das nicht toll?

Brauche ich ein Glückstraining? Mach den Test!

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Lass endlich los!

Lass endlich los!

Die Spielzeit 2017/18 im Theater ist vorbei. Die sechs Wochen langen Theaterferien beginnen. Dieses Mal fällt es mir schwerer als sonst, in die Ferien zu starten, denn im Schauspiel beginnt eine neue Ära. Das alte Ensemble löst sich auf, ein neuer Intendant und neue Schauspieler kommen. Das bedeutet für mich nach 12 Jahren Abschied nehmen von vielen bekannten Gesichtern. Ich bleibe und werde ab kommender Spielzeit mit neuen Leuten arbeiten, neue Menschen kennenlernen. Ein Kloß im Hals, ein Druck auf der Brust bleibt. Ich fühle die Schwere. Die Angst ist da. Die Angst loszulassen, die Angst vor der Veränderung.

Es soll doch am besten alles so bleiben, wie es war.

Wer kennt das nicht? Lieber bleiben viele bei ihren alten Gewohnheiten, als neue zu etablieren. Das liegt daran, dass der innere Bodyguard, dein Beschützer, dich daran hindern will, neue Wege zu beschreiten. Neue unbekannte Dinge sind gefährlich und unberechenbar. Wenn du aus der Höhle rausgehst, könntest du gefressen werden. Du könntest aber auch magische Dinge erleben und neue Welten entdecken. Aber das ist ja statistisch nicht erwiesen, also unsicher! Also, bleibe ich wohl besser in der Höhle. So schlecht ist es da gar nicht. Es ist warm. Ein Feuer brennt und ich habe meine bekannten Leute um mich. Das ist sicherer!

Um neue Verhaltensweisen in dein Leben zu integrieren, musst du deinen Bodyguard überlisten.

Ändere am besten langsam und in sehr kleinen Schritten deinen Alltag, dann merkt er es kaum oder erkennt, dass dein Handeln nicht tödlich endet. Genau da liegt der Schlüssel zu einem glücklichen Leben, finde ich. Im Neuanfang, in der Veränderung, im Wandel. Gehe den mutigen Schritt weiter nach vorn und bleibe immer neugierig. Du wirst es kaum schaffen, von jetzt auf nachher 3 Stunden täglich Sport zu machen, mit dem Rauchen aufzuhören, deine komplette Ernährung umzustellen, ohne dass dein Körper und dein Geist, dein Bodyguard, sich wehren. Stehe doch jeden Tag erstmal nur 5 Minuten früher auf und mache ein paar Übungen. Kaufe ein neues Lebensmittel, das du in Zukunft in deinen Speiseplan integrieren willst und lasse gleichzeitig ein anderes weg. Besuche einen Schnupperworkshop der neuen Sportart, die du ausprobieren willst, statt dich gleich mit einer kompletten Ausrüstung auszustatten und dich auf einen 24 Monatsvertrag beim Fitnessstudio einzulassen.

Zugegeben, das mit den sehr kleinen Schritten ist bei einem so großen Wechsel wie bei uns im Schauspiel nicht möglich. Da muss ich eine andere Methode anwenden. In so einer Situation, in der der Wandel derartig geballt daher kommt, habe ich eine andere Strategie. Ich arbeite mit Meditation und Dankbarkeit. Ich erinnere mich täglich an kleine oder große Momente aus vergangenen Inszenierungen, Anekdoten aus den letzten Jahren und sage DANKE für diese Erinnerungen. Sie sind immer in meinem Herzen. Ich wünsche dann allen, die gehen, in Gedanken alles Gute und viel Erfolg und lasse sie ziehen. Das mache ich so lange, bis ich spüre, dass ich nun bereit bin, die Veränderung zu akzeptieren.

Loslassen ist eine große Kunst.

Eigentlich hört es sich doch ganz einfach an. Ich lasse los, schließe eine Tür und öffne eine andere. Aber Hand aufs Herz, wie sehr hältst du noch an alten Gewohnheiten, Verhaltensmustern, Beziehungen fest? Hebst Dinge, Klamotten, kaputte Elektrogeräte, Kartons, Probepäckchen, Schuhe, Bücher auf, die du aber nie brauchst, trägst, liest, reparierst? Du kannst eine neue Tür öffnen, bist aber in Gedanken noch zu sehr im alten Zimmer. Die Tür zu der Vergangenheit ist noch einen Spalt offen. Du hältst sie durch deine Gedanken offen. Das ist es nämlich. Wenn du die Tür noch nicht abgeschlossen hast, dann kannst du nicht abschließen. Wovor hast du Angst? Davor, dass deine Entscheidung falsch war und nicht mehr rückgängig gemacht werden kann? Vor der Endgültigkeit? Was kann aber schlimmstenfalls passieren, wenn du loslässt, dich endlich trennst, die Tür endgültig schließt? Klar, es verändert sich was. Klar, es ist definitiv nicht mehr so wie früher. Aber hey, jetzt ist Platz für fantastische neue Erlebnisse und neue Leute. Du bist frei!

Denk daran, du bist die Königin in deinem Leben.

Du herrschst hier! Du entscheidest, was geöffnet, was geschlossen, was losgelassen wird. Entscheidungen erfordern Mut und den hast du als Königin, oder? Du hast die Krone der Macht. Du bist die Heldin deiner Geschichte. Jetzt entscheide dich. Was willst du heute und jetzt loslassen? Wofür willst du Platz schaffen? Du wirst belohnt mit Freiheit, Leichtigkeit und Freude! Wag es! Jetzt!

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Bist du unsterblich?

Bist du unsterblich?

Ja. Die Frage ist ernst gemeint. Oder warum lebst du so vor dich hin? Hoffst auf Urlaub, das Wochenende, besseres Wetter? Beschwerst dich über Kleinigkeiten und regst dich mal wieder über den blöden Kollegen auf? Ich habe früher auch so gelebt. Es war mir natürlich klar, dass ich nicht unsterblich bin, aber ich habe mich über alles und jeden aufgeregt, habe die schlechte Laune meiner Mitmenschen ausschließlich auf mich bezogen und gehofft, dass sich die Kollegen oder die Familie endlich ändern. Ich habe Ferien, Urlaub oder das Wochenende herbeigesehnt, weil da bestimmt alles besser wird. Ich hoffte auf die Zukunft und lebte in der Vergangenheit.

Deine Lebenstage verstreichen, egal, was du denkst oder tust.

Das wurde mir vor einigen Jahren schlagartig klar. Ich sah es vor mir wie auf einem Kalender, an dem man die Tage zum Beispiel bis zu den großen Ferien wegstreicht. Jeder einzelne verdammte Tag ist mein Leben, dachte ich. Wenn ich abends ins Bett gehe, dann streiche ich den Tag. Er ist vorbei und kommt nie wieder. Also, mach was draus. Genieße die Augenblicke. Nutze jeden Moment. Vertue ich mein Leben mit meckernden Kollegen, maulender Verwandtschaft? Nein! Deine Kerze des Lebens, um mit einem anderen Bild zu reden, brennt unaufhörlich herunter. Du kannst nichts dagegen tun.

Wir sind nur ein kurzes Aufleuchten in der Ewigkeit des Universums.

Das Weltall ist Milliarden von Jahren alt. Unsere Galaxie und unsere Sonne haben eine enorme Lebensdauer, genauso wie unser Heimatplanet. Eine Million Jahre ist da eine sehr kurze Zeitspanne. Aber wir Menschen leben nicht mal 100 Jahre im Schnitt. Das ist nichts im Vergleich mit dem Universum. Unser Leben blitzt nur kurz auf, bevor es wieder vergeht. Jetzt frage ich dich: „Willst du ruhig auf deinen Tod warten, der sowieso bald kommt? Oder möchtest du diese megakurze Zeitspanne nutzen?“ Das Leben wurde dir ohne Bedingung geschenkt. Du besitzt dieses Geschenk, weißt aber oft nicht, wie du es optimal nutzen kannst? Du läufst mit den anderen Menschen auf der Hauptverkehrsstraße des Lebens mit und denkst, die anderen werden schon wissen, wo es lang geht und was mit diesem bedingungslosen Geschenk des Lebens zu tun ist. Du lässt dich mitziehen von den Millionen Menschen, die das alle genauso machen. Dann wird das schon ok sein, oder?

Verlasse die Hauptverkehrsstraße und biege ab. Entdecke neue Wege.

Betrete noch nie oder selten benutzte Pfade. Höre auf dein Herz, auf dein tiefstes Inneres. Was willst du, ja DU, mit deinem Geschenk anfangen? Übergibst du vielleicht sogar dein Geschenk an jemand anderen, der dir die Entscheidungen des Lebens abnehmen soll? Oder kümmerst du dich selbst liebevoll darum und lässt es wachsen, sich verändern, fließen und entwickeln? Ich vergleiche das Leben oft mit Legosteinen. Na ja, als Kind habe ich sehr gern mit Lego gespielt. Für dich passt vielleicht ja eine andere Metapher. Ich bekomme einen riesengroßen Haufen Legosteine zu Beginn meines Lebens geschenkt. Ich habe unendlich viele Möglichkeiten, etwas damit zu bauen. Raumschiffe, Prinzessinnenschlösser, Gärten, Tankstellen, Wochenendhäuser, Wolkenkratzer, Raketen, Tante Emma Laden, Supermarkt, Bauernhof oder mein Traumzimmer. Ich kann ganz individuell meine Leben erschaffen und meiner Kreativität und meinen Talenten freien Lauf lassen. Meine Ideen und meine Fantasie sind meine Architekten. Tja. Wäre schön. Aber Eltern, Freunde, Verwandte, Kollegen und Bekannte bringen da auch gern ihre Ideen mit ein und beraten dich, wie und was sie immer schon mit Legos gebaut haben, was auf jeden und auf keinen Fall funktioniert. Sie wollen dir helfen. Ist ja an und für sich nichts Schlechtes. Aber du bist einzigartig. Was für deine Eltern passt, muss noch lange nicht für dich passen. Baue deine eigene Welt. Lebe deine Fantasie aus. Mache deine Vision möglich.

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