Die Tür der Entscheidung

Ohne Ziel nützt Wünschen gar nichts

Du stehst auf einem Flur mit vielen Türen. Durch welche Tür gehst du? Wo willst du hin? Zu welchem Sachbearbeiter des Lebens möchtest du? Welche Tür bringt dich deinem Ziel näher? Wenn ich meine Steuererklärung abgeben will, aber zu der Mitarbeiterin des Jugendamtes gehe, dann kann sie mir nicht weiterhelfen. Oder lässt du dich von Menschen verlocken, die dich an ihrer offenen Tür mit Versprechungen verführen wollen? „Geh durch meine Tür, dann bekommst du…“

Oder bleibst du ewig auf dem Flur, weil du dich nicht entscheiden kannst, welche Tür die richtige sein könnte? Du zögerst und hast Angst, Fehler zu machen? Hast du einen Wunsch? Oder sogar mehrere? Bestimmt. Aber hast du auch ein Ziel? Warum wünschst du es dir? Was willst du damit erreichen? Nur wenn ich einen Wunsch mit Ziel habe, dann kann ich Erfolg haben. Mit Ziel kann ich direkt Entscheidungen treffen. Ohne Ziel gehe ich mal durch die, dann durch jene Tür, höre auf andere, verirre mich und verliere mich.

Wie triffst du Entscheidungen?

„Tu, was du willst“ steht auf dem Auryn, ein Amulett in „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Und es bedeutet keinesfalls, dass man tun und lassen kann, was man will. Vielmehr gilt es herauszufinden, was ich überhaupt wirklich will. Handle nach deinem wahren Willen. Triff deine Entscheidungen nur mit einem konkreten Ziel. Finde deine ureigene tiefliegende Wahrheit. Geh von Wunsch zu Wunsch, um zu deinem Kern vorzudringen. Ohne Ziel sollst du nichts wünschen. Das sind die Handlungsmaximen in der unendlichen Geschichte. Bastian, der Held dieser Geschichte, ist in Phantásien auf einer Reise zu sich selbst. Nach und nach legt er sein altes Ich ab, vergisst es sogar, um am Ende das einzige zu finden, was noch übrig ist. Er dringt zu seiner tiefsten Wahrheit vor: der Wunsch nach Liebe. Aber diese Reise ist lang und er muss viel lernen.

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Durch welche Tür gehst du?

In „Die unendliche Geschichte“ muss Bastian auch durch den sogenannten Tausend-Türen-Tempel. Jede beliebige Tür in Phantásien kann der Eingang sein. Aber raus findet er nur, wenn er ein wahres Ziel hat. Anfangs irrt er darin umher. Er entscheidet einfach, welche Tür er als nächstes öffnen wird, „einfach so“, weil ihm eben diese Tür besser als jene gefällt. Ohne Ziel muss er im Tempel bleiben und zahllose Türen öffnen, um dahinter nur weitere Türen zu finden. Er lässt sich von Tür zu Tür treiben, entscheidet irgendwie und kommt nie irgendwohin hin. Wie auch?

Bis es ihm dämmert und er sich erinnert, was sein Mentor ihm gesagt hatte. Er äußert einen konkreten Wunsch mit einem konkreten Ziel. Er will Atréju treffen. Von da geht es sehr einfach und sehr schnell weiter. Er öffnet Türen, die ihn an seinen Freund erinnern, die etwas mit seinem Aussehen oder seiner Kultur gemeinsam haben. Als er eine weitere Tür öffnet, steht er plötzlich draußen. Er hat den Ausgang aus dem Tausend-Türen-Tempel gefunden, weil er ein Ziel hatte.

Was ist dein Warum?

Auch wenn draußen nicht sofort Atréju stand und ihn begrüßte, weiß Bastian nun ganz sicher, dass er ihn schnell finden wird. Er zeigt Glaube und Vertrauen. Im Tempel nannte Bastian seine Absicht, setzte sich ein Ziel und handelte konsequent danach. Nun glaubt er ganz fest an die Erfüllung seines Wunsches und vertraut sich und seiner Absicht. Logisch, dass er ziemlich bald auf Atréju trifft.

Denk heute mal darüber nach, ob du beim Wünschen immer ein konkretes Ziel hast? „Ich wünsche mir mehr Kunden.“ Ok, warum willst du mehr Kunden? „Ich wünsche mir 1 Million Euro.“ Ok, was machst du dann mit der Million? Es reicht eben nicht, sich in den Tausend-Türen-Tempel hineinzuwünschen, man muss, um nicht umherzuirren, auch ein „Warum“ benennen können. Dein Warum kann ganz individuell sein, das nur du verstehst oder nachvollziehen kannst. Wenn es für dich stimmig ist und du dich gut fühlst, dann gilt es. Höre auf dich und dein Herz. Was treibt dich an? Deine Gefühle sind der wichtige Indikator dabei. Folge ihnen. Vertraue ihnen.

Wenn du auf deinem Weg glaubst, im Tausend-Türen-Tempel festzustecken und keinen Ausgang zu finden, wenn du das Gefühl hast, dass du dich im Moment ohne Ziel treiben lässt und nichts im Leben erreichst, dann kann das Glückstraining eine Lösung sein. Bastian hatte in der unendlichen Geschichte nämlich nicht nur seinen Freund Atréju als Unterstützer, sondern auch den Glücksdrachen Fuchur zur Hilfe. Mit Glück geht eben alles leichter und besser…

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