Achtsamkeit im Alltag

Wie du mit Achtsamkeit glücklicher wirst

Geht bei dir oft Geschirr zu Bruch? Oder du verlegst deine Schlüssel? Du kannst deine Brille nirgends finden? Der Bleistift fällt dir zum wiederholten Male runter? Oder du schlägst dir oft deinen Fuß oder dein Knie an? Das kann an mangelnder Achtsamkeit liegen. Wenn du hektisch unter Stress und Zeitnot herumhetzt und du kaum durchatmen kannst, dann passieren oft solche „Unachtsamkeiten“. Aha! Da steckt ja schon das Wort „Achtsamkeit“ mit drin. Wenn ich also unachtsam bin, dann kann ich mich verletzen, Dinge kaputt machen oder vergessen, wo ich was hingelegt habe. Mir ging es früher sehr oft so. Ständig habe ich nach etwas gesucht und einiges Geschirr, darunter auch mein Lieblingsglas, zerdeppert. Aber wie kannst du vorgehen, um mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu holen?

Bewusst den Moment erleben

Wenn du unachtsam bist, dann lebst du nicht im Augenblick. Du denkst an gestern, an das blöde Telefonat oder an das, was du bis heute Abend noch alles erledigen musst. Der Moment geht vorüber und du weiß gar nicht, was du eigentlich gerade getan hast. Du bist in Gedanken nicht hier in diesem Moment. Und schwupps, ist das Glas umgekippt und der Inhalt ergießt sich über den Tisch, auf den Boden, über die Tastatur. Beim Aufwischen stößt du dir auch noch den Kopf am Tisch an. Aua. Die Lösung ist, bewusst den Augenblick wahrzunehmen. Ganz im Hier und Jetzt zu sein.

Nutze deine Sinne

Du besitzt etwas, das dir die Achtsamkeit enorm erleichtern kann. Deine Sinne. Wir Menschen haben fünf Sinne zur Verfügung, um mit unserer Außenwelt in Kontakt zu treten und alles bewusst wahrnehmen zu können. Deine Augen können sehen. Also, sieh genau hin. Wenn du gerade in der Küche bist, dann schau dir doch mal alles genau an. Die Einrichtung, die Tapete, die Stühle, das Fenster, die Spüle, den Herd. Wie ist das Licht? Wo ist der Schatten? Wie sehen die Farben aus? Was siehst du draußen, wenn du durchs Fenster schaust? Wenn du gerade am Computer sitzt, dann fokussiere dich auf das Geschriebene oder deine Arbeit am Bildschirm. Sieh hin. Nimm alles mit deinen Augen wahr. Auf diese Weise können sich zum Beispiel auch Probleme mit der Software in Luft auflösen.

Du hast Ohren, die hören können. Hör hin und höre zu. Jemand redet gerade mit dir? Schenke demjenigen Aufmerksamkeit und höre zu. Ja. Wirklich aktiv zuhören. Nicht nur so tun, nett nicken und dann vielleicht missverstehen, weil du nicht genau zu- und hingehört hast. Kommunikationsprobleme lösen sich mit genauem Zuhören oft von selbst.

Weißt du, wie dein Kaffee, den du gerade trinkst, wirklich schmeckt? Wie oft trinkst oder isst du etwas und nimmst überhaupt nicht den Geschmack wahr. Wenn du beim Frühstück sitzt, dann frühstücke. Mach nicht noch andere Sachen nebenbei. Nimm dir Zeit und genieße den Geschmack des Kaffees, des Brötchens und der Marmelade. Wie schmeckt die Erdbeermarmelade? Wie intensiv ist der Geschmack des Kaffees? Kaue und schlucke nicht hastig. Erstens schmeckst du dann nichts, zweitens, du könntest dich verschlucken, drittens fällt dir dann so schnell nichts runter, da du ja achtsam und bewusst genießt. Zeit sparst du dann auch dabei. Denn wenn du alles sorgfältig tust und bewusst, dann musst du hinterher nicht die Scherben auflesen oder den Tisch reinigen. Oder deinen Kopf kühlen und dein Knie verarzten.

Deine Sinne als Schlüssel für ein glückliches Leben

Wie riechen Bücher, Kaffeebohnen, frischer Toast oder Bananen? Nach was duftet dein Parfüm? Nimm dir bewusst Zeit, deinen Geruchssinn einzusetzen. Egal was du gerade tust, etwas zu Riechen gibt es immer, oder? Ja. Ich weiß. Auch der Schweiß meines Kollegen, der Mülleimer. Ja. Bei Achtsamkeitsübungen geht es auch darum, nicht zu bewerten. Nimm alles wahr und sage „Danke“, dass du riechen kannst. Es gibt Menschen, die haben ihren Geruchssinn verloren. Die können zwar nicht mehr die Schweißgerüche des Kollegen riechen, aber auch nicht mehr den Duft frischgemähten Rasens.

„Das berührt mich sehr.“ Im direkten und auch im übertragenen Sinn können wir berührt werden und auch rühren. Der Tastsinn ist ein sehr wichtiger Sinn, um mit der Welt in Kontakt zu treten. Denk mal nach, was und wen du tagtäglich berührst? Nimm alle diese Berührungen wahr. Wie fühlt sich die Kaffeetasse an, die Hand meines Geschäftskollegen, die Lippen meines Partners, das Handy, die Computertastatur, die Blumen, das Wasser auf meiner Haut beim Händewaschen, der Wind auf meiner Haut? Stell dir vor, du würdest das alles nicht mehr fühlen können.

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Vier Schritte für einen glücklichen Alltag

Ändere deine Perspektive, dann veränderst du deinen Alltag.

Möchtest du in deinem Leben etwas verändern? Weißt aber nicht, wie du das anstellen kannst? Fühlst du dich gefangen in deinem grauen Alltag, der immer gleich abläuft? Früher wusste ich nicht, wie ich meinem anstrengenden und belastenden Alltag entkommen sollte. Ich suchte das Glück sehr verzweifelt. Ich tauchte in Parallelwelten ab, fuhr oft in Kurzurlaube oder ging shoppen. Ich war im Fluchtmodus. Aber Flucht ist Panik, Adrenalin und das nicht Akzeptieren der Situation. Logischerweise war ich nach solchen Fluchtversuchen immer noch gefangen. Heute weiß ich, dass ich jederzeit meinen Alltag selbst dauerhaft verändern kann, um glücklich zu sein. Ganz ohne Flucht. Mit wenigen Schritten schaffst auch du diese Veränderung.

Der erste Schritt in die Veränderung: das Morgenritual

Das Gehirn mag Veränderung überhaupt nicht. Es kostet Energie und könnte auch gefährlich fürs Überleben sein. Also lassen wir lieber alles so, wie es ist. So schlecht ist es doch gar nicht, wie ich jetzt lebe, oder? Es könnte ja auch schlimmer sein. Dann lieber den Status Quo aufrechterhalten. Aber Veränderung ist nun mal das Leben. Stillstand ist der Tod. Ignorieren hilft nicht. Ich war sehr erfolgreich, mein Leben neu auszurichten mit Hilfe meines Morgenrituals. Gewöhne dir gleich zu Beginn des neuen Tages an, etwas Neues zu etablieren und dich zu fokussieren. Schritt für Schritt. So dass das Gehirn auch keine Angst vor dem Neuen bekommt und du es nach ein paar Mal wieder lässt. Ich zum Beispiel liege noch einen kurzen Moment in meinem Bett und sage „Danke“ für diesen weiteren Tag in meinem Leben. Dann setze ich mich auf und mache ein paar Streck- und Atemübungen, trinke Wasser und ziehe eine meiner Karteikarten, die ich mit Zitaten und Sprüchen beschriftet habe, um mich inspirieren zu lassen.

Der zweite Schritt: Yoga als Widmung an meinen Körper

Ich öffne die Fenster und mache meine persönlichen Yogaübungen. Zu Beginn reichen für den Schritt in die Veränderung und die leichtere Etablierung der neuen Gewohnheit ein paar Minuten aus. Bei mir sind es mittlerweile 30 Minuten, die ich meinem Körper und meinem Geist widme. Ich habe in diesem Leben meinen Körper, der wahrlich nicht jünger wird. Ihn zu ehren und für meinen Körper zu sorgen ist wichtig für mich. Ich lebe schließlich darin. Am besten steigerst du dich wirklich langsam, so dass du deinen inneren Bodyguard, der dich vor der „bösen“ Veränderung beschützen will, nicht beunruhigst.

Der dritte Schritt: Dankbarkeit

Als nächstes gehe ich ins Bad und lege da so richtig los mit „Danke“ sagen. Alles ist so wunderbar und luxuriös, nichts ist selbstverständlich. Wow. Ich habe eine Toilette, ich muss nicht vor die Tür, hinters Haus, bei Eiseskälte im Winter. Das Wasser spült alles weg. Fließendes Wasser in warm und kalt kommt aus der Dusche und dem Wasserhahn. Danke. Ich kann Licht anmachen. Danke. Mich im Spiegel anschauen. Danke. Mich mit Seife waschen. Danke. Mir die Hände mit einem weichen sauberen Handtuch abtrocknen. Danke. Ich habe eine Zahnbürste und Zahnpasta, Zahnseide und Mundspülung für meine Zahnhygiene. Danke. Ich kann den Radio im Bad anschalten und Musik und Nachrichten hören. Danke. Ich habe Creme, die meine Haut pflegt. Danke. Ich benutze eine Haarbürste, um mein Haar zu pflegen. Danke.

Merkst du, was passiert? Meine Perspektive auf alles in meinem Leben ändert sich mit der Demut, die ich durch die Dankbarkeit empfinde. Die Wunder, die Magie, der Luxus. Konsequent alles mit Staunen zu betrachten und „Danke“ dafür zu sagen, ändert dein Leben. Das ist die Wahrheit.

Der vierte Schritt: Aktivierung der Sinne

Beim Frühstück widme ich mich meinen Sinnen. Ich rieche an den Kaffeebohnen. Schmecke das Honigbrot. Höre den Geräuschen in meiner Küche zu. Das Tropfen des Wasserhahns, das Summen des Kühlschranks, meine Kaugeräusche, das Rauschen des Wasserkochers. Ich schaue hin. Der Himmel draußen. Die Brotkruste. Die Tasse. Die Tischdecke. Ich fühle die glatte Tasse. Den Stuhl, auf dem ich sitze. Das Kissen. Den Boden unter meinen Füßen. Zum Abschluss ziehe ich noch eine Tarotkarte, die mir die Antwort auf die Frage und den Fokus des heutigen Tages gibt.

Die Sinne sind der Schlüssel zu deinem Inneren. Sie zu aktivieren und zu stärken kann dein Leben radikal verändern. Du nimmst dann Dinge wahr, die immer schon da waren, die du aber nie vorher bemerkt hast. Du bist nie gefangen in deinem Alltag. Außer du machst dich selbst zum Gefangenen.

 

Was könnte dein Morgenritual sein? Es sollte zu dir passen. Du musst dich damit wohlfühlen. Es kann und soll sogar anders als meins sein. Denn jeder ist anders. Einzigartig. Auch du. Denk dran, am Anfang nur kleine bis kleinste Veränderungen zu etablieren, sonst wird das Durchhalten fast unmöglich. Sei geduldig mit dir. Und die Dankbarkeitsübung im Bad und die Sinnesöffnung beim Frühstück kostet keine Extra-Zeit. Super, oder?

 

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