Die Vielfalt des Regenbogens

Miteinander und Vielfalt

Am Wochenende war ich auf dem Christopher Street Day in Mannheim. Als Mitarbeiterin der Stadt Mannheim lief ich bei den zwei Wagen der Feuerwehr und der Stadt Mannheim mit. Wir verteilten Regenbogenfähnchen, Eis, Flyer und Aufkleber. Es war überwältigend, wie viele Leute bei der Parade mitgelaufen sind und wie viele auch am Rand zuschauten und uns zujubelten. Hier herrschte der Geist der Liebe und der Toleranz. Jeder durfte so sein und so aussehen, wie er das wollte und alle akzeptierten das. Keine Ver- oder Beurteilung, „was das für komische Typen sind“, sondern Jubel, Bewunderung und Verständnis. Kein Hass und keine Ausgrenzung hatten da einen Hauch der Chance. Jeder ist ein Teil des bunten Regenbogens und nur zusammen strahlen alle bunt und vielfältig! Nur zusammen ergibt das den leuchtenden Regenbogen der Vollkommenheit. Ich unterstütze das Miteinander, die Vielfalt und die Toleranz und weiß, dass das Herz entscheidend für ein glückliches und friedliches Leben voller Freude, Glück und Liebe ist und nicht das Aussehen. Und wenn das Herz liebt, dann ist es doch egal, wen und wie, oder?

Schau in das Innere des Menschen

Als der Prophet Samuel im Alten Testament den zukünftigen König salben soll, geht dieser auch erst nach dem Äußeren. Er vermutet den ältesten Sohn Isais Eliab als den Auserwählten, aber Gott sprach: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr sieht das Herz an.“ (1. Samuel, 16,7) Alle sieben Söhne laufen an Samuel vorbei, aber keiner ist es, der gesalbt werden soll. Schließlich holen sie den jüngsten Bruder David, der gerade die Schafe hütete. Wie wir wissen, wird David dann später einer der berühmtesten Könige in der Bibel sein. Wir haben auch die Gabe, tief in das Herz der Menschen zu sehen, wenn wir nur genau hinschauen und das Göttliche in uns erkennen wollen. Aber oft schauen wir eben nicht mit dem Herzen, sondern mit unseren Augen. So schnell verurteilen wir andere Menschen aufgrund ihres Äußeren. Aber unsere Augen zeigen uns nur den Schein. Wir haben Angst, oft auch unbewusst, vor dem Unbekannten, vor dem, was unserem Auge und damit unserem Gehirn neu und anders, also potentiell gefährlich, erscheint.

Entscheide dich für die Liebe und du entscheidest dich für das Glück

Liebe kann Grenzen überwinden, während Angst und Hass Grenzen bauen. Zu Grenzen gehören Mauern, Bewacher, Zäune, Stacheldraht, Kontrollen, Waffen und Verdächtigungen. Was für ein Energieaufwand wird da betrieben. Energie, die man in Lernen, Erleben und Kennenlernen stecken sollte. Jeder Mensch hat seine Geschichte; frag doch mal danach. Freundschaften können daraus entstehen. Zumindest aber Verständnis und Akzeptanz. Wenn du die Liebe lebst, dann steht der Heilung, der Gesundheit und dem Frieden nichts mehr im Weg. Liebe bedeutet Toleranz. Jemanden so zu akzeptieren und anzuerkennen, so wie er gerade ist. Auf der Parade des Christopher Street Day war das allgegenwärtig zu spüren. Das Lachen, der Spaß, das Feiern, das Miteinander, das Aufeinanderzugehen und das Glück des Augenblicks waren so präsent, weil der Geist der Liebe vorherrschte.

Liebe dich selbst und du hast das Glück auf deiner Seite

Zu einem friedlichen, toleranten und entspannten Miteinander gehört vor allem die bedingungslose Selbstliebe. Was ich oben zu der Liebe gesagt habe, gilt als allererstes für dich und deine Liebe zu dir selbst. Akzeptiere und toleriere dich selbst, so wie du jetzt gerade bist. Das ist schwer, sagst du? Du kannst das ganz leicht lernen. Trau dich anzufangen. Liebe bedeutet Verbundenheit mit der Energie der Welt. Angst und Hass, auch dir selbst gegenüber, fördern Verletzungen, Stress, Neid, Kampf und Krieg. Wie oft warst du schon im Krieg mit dir selber? Du trennst dich damit von der Energie des Universums ab und fühlst dich und die anderen nicht mehr. Du kannst nicht mehr mitfühlen. Verziehe dich ins dunkle Kämmerlein und verbarrikadiere dich, aber erwarte dann nicht, dass das Glück zu dir kommen kann. Du sperrst es ja selbst aus. Liebe, vergebe und interessiere dich für andere. Lerne sie zu verstehen und akzeptiere die bunte Vielfalt in dieser Welt. Nicht alle sind so wie du. Hab keine Angst davor. Strecke die Hand aus und öffne dein Herz. Der erste Schritt dazu ist die Liebe zu dir selbst.

Bereicherung und Glück

Die Abgrenzung und der Hass kosten viel Energie, viel Geld und Lebenszeit, die man besser verbringen kann. Die Liebe bekommst du kostenfrei und grenzenlose Energie als Bonus noch dazu. Das Glück suchen wir oft, aber mit der Liebe, die du in dein Leben lässt, kommt auch das Glück ganz automatisch. Glaub mir. Und wenn du erst die Liebe lebst, dann besiegst du deine Ängste. Klar, Ängste sind erstmal gut, denn sie warnen uns vor etwas Unbekanntem, welches eventuell unser Überleben gefährden könnte. Wenn du aber deine Hand ausstreckst, deine Sinne einsetzt und bereit bist, neue Erfahrungen zu machen und deinen Horizont zu erweitern, dann überwindest du diese Ängste. Liebe besiegt alles. Das ist Fakt. Warum also kämpfst du noch dagegen an?

Wenn du mehr Selbstliebe erfahren und dich besser spüren möchtest, dann erlebe deinen persönlichen Glückstag! An diesem Tag nur für dich und dein Glück erhältst du eine Strategie, wie du ab sofort mehr Glück in deinem Alltag erleben kannst, ganz viel Tipps für mehr Selbstliebe, eine Farbberatung, damit du in Zukunft weißt, welche Farben, dich leuchten lassen und glücklich machen und du aktivierst und stärkst deine Sinne, denn sie sind dein Kontakt zur Außenwelt.

Wie kann ich dich unterstützen?

Ich freue mich, wenn du mich kontaktierst!

 

Bollwerk der Angst

Liebst du auch so sehr Burgen wie ich? Teilweise als Ruine oder auch saniert und sogar bewohnbar sind sie Magnete für Touristen. Idyllisch liegen sie auf Bergen, in Wäldern oder an Flüssen. Ich bin auch Opfer dieser verklärten Burgenromantik, die es seit dem Zeitalter der Romantik im 19. Jahrhundert gibt. Zudem liebe ich Geschichte und hatte sogar als Studentin ein Seminar in Kunstgeschichte absolviert mit dem Thema Burgen. Festivals und Konzerte finden im Schatten der Burgen statt und bieten die besondere Kulisse für Zuschauer und Bands. Ja. Wirklich schön. Aber eigentlich müssten wir die Energie der Angst noch spüren, die auf diesen Burgen geherrscht hat.

Burgen sind Bollwerke der Angst.

Warum hat man Burgen gebaut? Bestimmt nicht, um von oben eine besonders schöne Aussicht zu genießen und die Immobilienpreise in die Höhe zu treiben. Burgen sind die sichtbar gewordene Angst. Hoch oben oder schwer zugänglich gebaut mit dem „Rücken zur (Berg-)Wand“ und die Fernsicht auf den Feind dienten sie nur dem Schutz und der Verteidigung gegen potentielle Eroberer. Mit dicken Mauern, kleinen Schießscharten, Zinnen und Türmen grenzten sich die Menschen ab und mauerten sich ein, um im Notfall verteidigungs- und kampfbereit zu sein. Die Menschen lebten in ständiger Angst und Alarmbereitschaft und nahmen Entbehrungen in Kauf, die dieses karge und wenig angenehme Burgleben mit sich brachte. Annehmlichkeiten gab es kaum, denn alles war nur darauf ausgerichtet, zu verteidigen und zu kämpfen. Jederzeit konnte der Feind auftauchen und den Besitz streitig machen. Im Mittelalter beherrschte die Angst die Menschen. Angst vor Krieg, Krankheit, Tod, Bestrafung, Kirche, König und Gott. Die Energie war allumfassend und viral. Und die Burgen sind die letzten Zeugen dieses Zeitalters der Angst.

Und? Wie geht’s dir? Bist du auch von der Angst beherrscht? Sitzt du da und duckst dich? Fühlst du dich hilflos ausgeliefert? Wie ein Spielball der Mächte? Dann willst du dich bestimmt schützen. Schutz erreichst du am besten, indem du Grenzen absteckst und Mauern baust. Und indem du dich mit Waffengewalt verteidigst. Hast du die besseren und meisten Waffen, könnte das schon die Entscheidung sein, wer gewinnt. Wie auf einer mittelalterlichen Burg.

Du grenzt dich ab, weil du Angst hast.

Du akzeptierst nur deine Wahrheit und vertraust niemandem. Du verschließt deine Sinne und stumpfst ab. Wenn jemand über deine Mauern steigen will, dann wirst du aggressiv. Mit deiner Umwelt trittst du kaum noch in Kontakt, denn sie ist dir feindselig gestimmt. Die Verbindung und die große Verbundenheit kappst du. Isoliert und allein kommst du immer mehr in diese Angst-Energie und es wird immer schwerer, daraus zu entkommen. Wenn du aus dieser Angst heraus willst, gibt es eine Lösung.

Öffne dich der Liebe.

Wie wäre es, die Angst zu verbannen und sich der Liebe zu öffnen? Lässt du zu, dass die Verbindung zu allem aufrechterhalten wird? Lässt du die Energie des Universums durch dich hindurch fließen? Zeigst du Toleranz und Liebe? Wenn ja, dann hat die Angst keine Chance und somit auch der Hass und die Ab- und Ausgrenzung. Gehe voller Vertrauen und Mitgefühl in die Welt und benutze dazu vor allem deine Sinne. Mit Achtsamkeit kannst du die Sinne schärfen und dadurch die Verbundenheit herstellen und stärken. Deine Antennen stehen mit der Energie der Liebe immer auf Empfang für die positiven Schwingungen. Und du selbst sendest auch positive Energie, die nicht zerstörerisch wirkt, wie die Angst-Energie, sondern konstruktiv verbindend.

Dein Denken und dein Glaube sind entscheidend, was du in dein Leben ziehst.

Deine Gedanken senden, der Glaube verstärkt und das Universum geht auf deiner Welle auf Empfang. Alles im Universum ist Energie, Schwingung und Wellenfrequenzen. Auf welcher Frequenz sendest du gerade? Wenn du in Liebe und Offenheit, Toleranz und Wertschätzung denkst, dann brauchst du keine mittelalterliche Burg als Verteidigungs- und Schutzbollwerk. Stell dir mal vor, wieviel Energie beim Bau und bei der Erhaltung so einer Burg verschwendet wurden. Stell dir vor, man hätte diese Energie für Toleranz und Miteinander verwendet.

Du glaubst immer noch, dass du dich abgrenzen musst? Weil du, dein geistiges und dein materielles Hab und Gut vor den anderen geschützt werden müssen? Die anderen könnten es dir sonst wegnehmen? Ja. Diese Menschen haben genauso Angst wie du. Sie haben Angst, zu wenig vom Leben abzubekommen. Angst vor zu wenig Anerkennung. Sie identifizieren sich mit Besitz und Wissen. Mehr Besitz und mehr Wissen ist gleich mehr Anerkennung und Bedeutung. Das ist die Folge eines Minderwertigkeitskomplexes. Der rührt daher, dass diese Menschen sich stark nach Anerkennung und Liebe sehnen. Sie können sich alle nicht selbst lieben.

Der Grundstein für ein angstfreies Leben in Frieden und Toleranz ist die Liebe. Und als allererstes die Liebe zu dir selbst. Wenn du in Angst lebst, kannst du lernen, dich selbst zu lieben und so zu akzeptieren, wie du jetzt gerade bist. Dann wird die Angst Stein für Stein bröckeln. Die Burg fällt zusammen. Das zur Abgrenzung gedachte Bollwerk wird nicht mehr länger gebraucht.

Lebe frei. Lebe glücklich.