Fünf Wege zur Selbstliebe

Alle reden von Selbstliebe, aber wie geht das?

Oft rede ich von der Liebe zu dir selbst als einer der wichtigsten Schlüssel zum Glück. Gerade gestern wieder auf dem Feministischen Barcamp war das ein Teil meines Diskussionsthemas über ein neues Frauenbild im 21. Jahrhundert. Ich habe festgestellt, dass das für viele Frauen ein rotes Tuch ist und sie empfindlich bis aggressiv reagieren, wenn ich von Selbstliebe spreche. „Andere Themen sind viel wichtiger. Zum Beispiel Geld verdienen, um unabhängig zu werden.“ „Erst muss der Staat mal Gesetze ändern zugunsten der Frauen.“ „Geld ist Wertschätzung und Gehälter müssen offengelegt werden, damit Frauen eine Chance haben, dasselbe wie Männer zu verdienen.“ „Ich brauche erstmal Kinderbetreuung, bevor ich mich an die Selbstliebe machen kann.“ „Selbstliebe ist so ein softes Thema. Andere Themen sind viel wichtiger.“ Das sind nur einige Stimmen, die sich zum Thema Selbstliebe geäußert haben. Frauen beschäftigen sich lieber mit allem anderen, nur nicht mit sich selbst, habe ich den Eindruck. Meine Meinung bleibt aber, dass die Selbstliebe der Schlüssel und der Anfang zu einem Leben in Glück und Freude sein kann. Du musst dazu wirklich die Bereitschaft haben, an dir zu arbeiten und dich selbst zu entdecken.

Selbstliebe ist tägliche Arbeit an dir selbst

Wenn du in der Tat bereit bist, dich selbst zu entdecken und täglich Zeit in dich investierst, dann wirst du es schaffen, dich selbst so zu lieben, so wie du jetzt gerade bist. So wie du auf diese Welt kamst, war schon genau richtig. Du bist aus einem bestimmten Grund hier auf der Erde. Möchtest du ihn entdecken? Voraussetzung ist erstmal Selbstliebe. Denn wenn du dich akzeptierst, so wie du bist, dann kannst du als zweiten Schritt deinen Sinn im Leben erkennen. Es gibt viele Wege zur Selbstliebe. Fünf der wichtigsten habe ich dir hier im Folgenden zusammengestellt. Wenn du täglich nur fünf Minuten eine oder mehrere dieser Schritte machst, dann schält sich langsam aber sicher dein Innerstes heraus. Dein Herz. Im Herzen sitzt das mächtige Gefühl der Liebe. Lass es zu.

    1. Höre auf, perfekt sein zu wollen

Wir Frauen sind Meisterinnen im Perfektionismus. Angst vor Zurückweisung, Liebesentzug und Kritik sind Hauptantrieb für den Wunsch, alles perfekt machen zu wollen und perfekt auszusehen. Frauen wurden in den letzten Jahrhunderten leider von der Gesellschaft reduziert auf ihr Äußeres, damit sie einen Mann abbekommen, um eine Daseinsberechtigung zu haben. Damit sie als Ehefrau der repräsentative Schmuck des Mannes sind. Damit sie einen repräsentativen Haushalt für den Mann führen können. Tja. Das ist immer noch in uns drin, ob wir wollen oder nicht. Trenne dich von dem Wunsch nach Perfektionismus. Es ist alles gut so, wie es ist.

2. Höre auf dich zu vergleichen

Ein großes Hindernis auf dem Weg zur Selbstliebe ist das Vergleichen mit anderen. Die kann das besser, sieht besser aus, hat ein schöneres Haus, tolle Haut, hat längere Beine, bekommt mehr Geld, hat so schöne rote Haare. Das Vergleichen führt leider zum Unglücklichsein. Die andere Frau hat einen besseren Job? Na und? Schau einfach auf das, was du hast und kannst. Du bist einzigartig. Eine Kopie von jemand anderem willst du doch nicht sein, oder?

3. Dankbarkeit für das, was du hast und kannst

Du kannst jeden Tag „Danke“ sagen für deine einzigartigen Fähigkeiten. Und auch für das, was scheinbar selbstverständlich ist. Atmen, alle Körperfunktionen, deine Hände, Finger, Beine, Füße. Sag „Danke“. Du kannst trinken und essen. Du hast ein Bett, eine Wohnung oder Haus, ein Bad, eine Küche? Dann sag „Danke“. Du besitzt Kleidung, Schuhe, Mäntel? Sag „Danke“. Überlege, welche besonderen Fähigkeiten du besitzt? Kannst du gut formulieren, ein Instrument spielen, singen, verständlich erklären, schnell rennen, malen, turnen, Geschichten schreiben, Karten legen, logisch denken, einen Computer bauen? Egal, was. Ich bin überzeugt, dass du irgendetwas Besonderes kannst, ein bestimmtes Talent besitzt. Sag „Danke“ dafür.

4. Rückblick auf das, was du alles schon geleistet hast

Du hast schon viel geschafft in deinem Leben. Ehrlich. Schau zurück und erkenne und entdecke all das, was du schon gelernt, geleistet, geschafft, verarbeitet, erlebt hast. Du bist toll. Großartig. Denn du hast alles überlebt. Du bist jetzt genau an diesem Punkt jetzt. Jeden Tag kommen neue Leistungen dazu. Weiß sie zu schätzen. Feier dich dafür.

5. Setz deine Sinne ein, um dein Leben zu erleben und zu genießen

Deine fünf Sinne sind deine Verbindung zu deiner Umwelt. Nutze sie bewusst und erlebe dich und dein Leben, deinen Körper und deine Empfindungen viel intensiver. Höre genau zu bei einem Gespräch. Sieh die Schönheit am Wegrand. Rieche den Duft von Gras, Blumen, Kaffee. Schmecke dein Essen bewusst. Wie schmeckt dein Frühstück, dein Gemüse, dein Pudding? Spüre den Wind und die Sonne auf deinem Gesicht.

 

Die Selbstliebe eröffnet dir den Zugang zu dir und deinem Herzen. Wenn du liebst, dann kannst du Schritt für Schritt deine Ängste loslassen. Lass dich drauf an und verschiebe es nicht auf morgen.

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Vier Schritte für einen glücklichen Alltag

Ändere deine Perspektive, dann veränderst du deinen Alltag.

Möchtest du in deinem Leben etwas verändern? Weißt aber nicht, wie du das anstellen kannst? Fühlst du dich gefangen in deinem grauen Alltag, der immer gleich abläuft? Früher wusste ich nicht, wie ich meinem anstrengenden und belastenden Alltag entkommen sollte. Ich suchte das Glück sehr verzweifelt. Ich tauchte in Parallelwelten ab, fuhr oft in Kurzurlaube oder ging shoppen. Ich war im Fluchtmodus. Aber Flucht ist Panik, Adrenalin und das nicht Akzeptieren der Situation. Logischerweise war ich nach solchen Fluchtversuchen immer noch gefangen. Heute weiß ich, dass ich jederzeit meinen Alltag selbst dauerhaft verändern kann, um glücklich zu sein. Ganz ohne Flucht. Mit wenigen Schritten schaffst auch du diese Veränderung.

Der erste Schritt in die Veränderung: das Morgenritual

Das Gehirn mag Veränderung überhaupt nicht. Es kostet Energie und könnte auch gefährlich fürs Überleben sein. Also lassen wir lieber alles so, wie es ist. So schlecht ist es doch gar nicht, wie ich jetzt lebe, oder? Es könnte ja auch schlimmer sein. Dann lieber den Status Quo aufrechterhalten. Aber Veränderung ist nun mal das Leben. Stillstand ist der Tod. Ignorieren hilft nicht. Ich war sehr erfolgreich, mein Leben neu auszurichten mit Hilfe meines Morgenrituals. Gewöhne dir gleich zu Beginn des neuen Tages an, etwas Neues zu etablieren und dich zu fokussieren. Schritt für Schritt. So dass das Gehirn auch keine Angst vor dem Neuen bekommt und du es nach ein paar Mal wieder lässt. Ich zum Beispiel liege noch einen kurzen Moment in meinem Bett und sage „Danke“ für diesen weiteren Tag in meinem Leben. Dann setze ich mich auf und mache ein paar Streck- und Atemübungen, trinke Wasser und ziehe eine meiner Karteikarten, die ich mit Zitaten und Sprüchen beschriftet habe, um mich inspirieren zu lassen.

Der zweite Schritt: Yoga als Widmung an meinen Körper

Ich öffne die Fenster und mache meine persönlichen Yogaübungen. Zu Beginn reichen für den Schritt in die Veränderung und die leichtere Etablierung der neuen Gewohnheit ein paar Minuten aus. Bei mir sind es mittlerweile 30 Minuten, die ich meinem Körper und meinem Geist widme. Ich habe in diesem Leben meinen Körper, der wahrlich nicht jünger wird. Ihn zu ehren und für meinen Körper zu sorgen ist wichtig für mich. Ich lebe schließlich darin. Am besten steigerst du dich wirklich langsam, so dass du deinen inneren Bodyguard, der dich vor der „bösen“ Veränderung beschützen will, nicht beunruhigst.

Der dritte Schritt: Dankbarkeit

Als nächstes gehe ich ins Bad und lege da so richtig los mit „Danke“ sagen. Alles ist so wunderbar und luxuriös, nichts ist selbstverständlich. Wow. Ich habe eine Toilette, ich muss nicht vor die Tür, hinters Haus, bei Eiseskälte im Winter. Das Wasser spült alles weg. Fließendes Wasser in warm und kalt kommt aus der Dusche und dem Wasserhahn. Danke. Ich kann Licht anmachen. Danke. Mich im Spiegel anschauen. Danke. Mich mit Seife waschen. Danke. Mir die Hände mit einem weichen sauberen Handtuch abtrocknen. Danke. Ich habe eine Zahnbürste und Zahnpasta, Zahnseide und Mundspülung für meine Zahnhygiene. Danke. Ich kann den Radio im Bad anschalten und Musik und Nachrichten hören. Danke. Ich habe Creme, die meine Haut pflegt. Danke. Ich benutze eine Haarbürste, um mein Haar zu pflegen. Danke.

Merkst du, was passiert? Meine Perspektive auf alles in meinem Leben ändert sich mit der Demut, die ich durch die Dankbarkeit empfinde. Die Wunder, die Magie, der Luxus. Konsequent alles mit Staunen zu betrachten und „Danke“ dafür zu sagen, ändert dein Leben. Das ist die Wahrheit.

Der vierte Schritt: Aktivierung der Sinne

Beim Frühstück widme ich mich meinen Sinnen. Ich rieche an den Kaffeebohnen. Schmecke das Honigbrot. Höre den Geräuschen in meiner Küche zu. Das Tropfen des Wasserhahns, das Summen des Kühlschranks, meine Kaugeräusche, das Rauschen des Wasserkochers. Ich schaue hin. Der Himmel draußen. Die Brotkruste. Die Tasse. Die Tischdecke. Ich fühle die glatte Tasse. Den Stuhl, auf dem ich sitze. Das Kissen. Den Boden unter meinen Füßen. Zum Abschluss ziehe ich noch eine Tarotkarte, die mir die Antwort auf die Frage und den Fokus des heutigen Tages gibt.

Die Sinne sind der Schlüssel zu deinem Inneren. Sie zu aktivieren und zu stärken kann dein Leben radikal verändern. Du nimmst dann Dinge wahr, die immer schon da waren, die du aber nie vorher bemerkt hast. Du bist nie gefangen in deinem Alltag. Außer du machst dich selbst zum Gefangenen.

 

Was könnte dein Morgenritual sein? Es sollte zu dir passen. Du musst dich damit wohlfühlen. Es kann und soll sogar anders als meins sein. Denn jeder ist anders. Einzigartig. Auch du. Denk dran, am Anfang nur kleine bis kleinste Veränderungen zu etablieren, sonst wird das Durchhalten fast unmöglich. Sei geduldig mit dir. Und die Dankbarkeitsübung im Bad und die Sinnesöffnung beim Frühstück kostet keine Extra-Zeit. Super, oder?

 

Bei deinem persönlichen Glückstag bekommst du übrigens von mir lauter solche tollen Tipps für dein Leben in Glück, Freude und Liebe. Entfliehe nicht dem Alltag. Forme ihn!

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Stell dich deiner Lebensaufgabe

Fliehst du vor deiner Lebensaufgabe?

Kennst du deine Lebensaufgabe? Oder ahnst du zumindest, was das sein könnte? Läufst du deiner Berufung davon? Ignorierst du sie, weil du irgendwie Angst vor dieser deiner Aufgabe hast? Versteckst du dich lieber? Bleibst du lieber in deiner gemütlichen Komfortzone? Machst dich klein? Hast du tausend andere Dinge in deinem Alltag zu tun, die dich von deiner eigentlichen Aufgabe ablenken?

Du bist auf dieser Welt, um etwas Bestimmtes zu tun und zu erleben.

In der Bibel steht die Geschichte des Propheten Jona, der auch vor seiner Lebensaufgabe davonlief. Gott hatte ihm befohlen, nach Ninive zu gehen und dort den Einwohnern in Seinem Namen zu predigen. Jona aber wollte diese Berufung ignorieren, lief weg und bestieg ein Schiff, das in entgegengesetzter Richtung von Ninive lag. Aber deine Lebensaufgabe findet dich. Du kannst sie ignorieren, du kannst vor ihr davonlaufen. Das Leben oder Gott wird dich aber immer wieder darauf stoßen, bis du verstehst und handelst. Kennst du das? Du möchtest dich verkriechen? Dich klein machen? Du findest tausend Ausreden, warum du das nicht machen kannst? Du wagst nicht den ersten Schritt?

Triff eine Entscheidung und vertraue.

Immer wieder gibt es in deinem Leben Hindernisse oder Schwierigkeiten, die dich am Anfang sanft, dann immer energischer zwingen, die Richtung einzuschlagen, in der deine Berufung liegt. Auch Jona konnte auf dem Schiff nicht entkommen. Gott ließ einen heftigen Sturm kommen. Die Mannschaft und das Schiff konnten nur gerettet werden, indem sich Jona endlich entscheidet, buchstäblich ins kalte Wasser zu springen. Er entschied sich für seine Lebensaufgabe. Er sprang ins Meer. Er tat den ersten Schritt. Er hatte den Mut.

Hilfe kommt auf deinem Weg, wenn du erst die Entscheidung getroffen hast.

Sobald sich Jona entschieden hatte, jetzt doch den Weg der Berufung einzuschlagen, kam Hilfe. Gott schickte einen großen Fisch, der Jona drei Tage lang durchs Meer transportierte, bis endlich Land in Sicht war. Wenn du darauf vertraust, dass dein Weg der richtige ist, dann bekommst du von allen Seiten auf wunderbare Weise Hilfe. Eins ergibt das andere und plötzlich ist es ganz leicht, was dir vorher schwer erschien. Wenn du hundertprozentig glaubst und vertraust und die Hilfe annimmst, dann werden Wunder wahr. Dein Leben verändert sich, wird größer und bedeutender.

Aber die Geschichte des Propheten Jona geht noch weiter. In Ninive predigte er, wie Gott ihm befohlen hatte, den Untergang dieser Stadt. Die Frist würde vierzig Tage betragen. Die Einwohner waren natürlich entsetzt und änderten schlagartig ihr Leben zum Besseren. Das fand Gott so klasse, dass er sich dann doch entschloss, die Stadt zu verschonen. Jona beschwerte sich ob der Inkonsequenz Gottes und wollte sterben. Er hatte etwas vorhergesagt, was nicht eintraf. Laut seiner Ansicht hatte er einen Fehler gemacht. Das konnte er nicht ertragen. Jona sah in seinem Handeln nur die Fehler. Sein Verhalten ist allzu bekannt. Menschen jammern und beklagen sich, schauen nur auf die Fehler. Klar, es gibt Rückschläge im Leben. Klar, macht man auch mal Fehler. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Jona baute sich in der Nähe von Ninive eine Hütte und harrte der Dinge, die da kommen würden, als ihm klar war, dass Gott ihn nicht sterben lassen würde. Glaubst du auch manchmal, deine Berufung ist doch ein Fehler gewesen? Glaubst du manchmal, dass du dich lieber wieder klein machen würdest? Denkst du bei dem ersten Rückschlag: „Ach, das war nichts für mich? Ich lasse das jetzt sein?“ Dann achte auf die Zeichen. Gib nicht gleich auf. Das Leben ist immer auf deiner Seite. Jona sitzt so vor seiner Hütte, als Gott eine Staude wachsen lässt, die ganz viel Schatten spendet. Jona freute sich sehr über den Schatten. Am nächsten Morgen verdorrt leider die große Pflanze und Jona sitzt in der Sonne.

Schaue nicht auf das, was du nicht hast. Schaue auf die vielen Dinge, die du bereits hast und sei dankbar.

Was macht er da? Richtig. Er beschwert sich mal wieder und jammert. Und ja, richtig, er will mal wieder sterben. Jona sieht nur das, was er nicht hat. Er hat nicht den Blick für das, was schon da ist. Seine Hütte zum Beispiel, die ihm ja auch Schatten spenden könnte. Er sieht überhaupt nicht, dass vielleicht ein tieferer Sinn und Zusammenhang dahinter stecken könnte. Es gibt für alles, was dir passiert einen Grund. Vielleicht möchte dir das Universum etwas mitteilen? Gott will nämlich Jona mit dieser Staude sein Handeln begreiflich machen. Wenn du aufmerksam bist und auf die Zeichen achtest, dann verstehst du die Welt, das Leben, die Zusammenhänge und Gott. Die Staude steht für die Stadt Ninive. Jona erfreut sich an dieser Pflanze und findet sie bereichernd. Gott erfreut sich an den Bewohnern Ninives und hat Mitleid und möchte sie nicht vernichten. Mit Hilfe der verdorrten Staude schafft Gott es, Jona seine Beweggründe zu offenbaren.

Also, achte auf die Zeichen um dich herum. Achte auf deine Lebensaufgabe und verfolge sie, bevor sie dich verfolgt.