Der Weg zu dir selbst

Urlaub für die Seele

Im August war ich ein paar Tage auf der Insel Juist, um mich zu entspannen und zu erholen. Ich stecke zwar voller Energie, aber auch diese Energie muss nachgeladen werden. Und wie heißt es so schön, gehe einmal im Jahr dorthin, wo du noch nie warst. Das habe ich erledigt. Eine Woche nur Strand, lesen, ausruhen, essen und an nichts denken. Hat alles geklappt, bis auf das „nichts denken“. So einfach ist das nämlich nicht mit dem Denken oder eben nicht Denken. Wenn ich bei mir bin und das laute Außen, der Trubel, der Stress, nicht mehr da ist, dann fängt die Kennenlernphase mit meinem Selbst an. Und das ist oft schwerer als man denkt.

Entdecke dich selbst

Ich war auf mich zurückgeworfen und habe mich wirklich gefragt, was ich tue und warum ich es tue. Möchte ich mein Leben so wie bisher weiterleben? Wer bin ich und was kann ich erreichen? Was ist der Sinn in meiner Existenz hier auf der Erde? Wenn ich im Strandkorb saß, kamen solche Gedanken wie von selbst zu mir. Und das hat mich regelrecht überwältigt. Es hat mir sogar Angst gemacht. Ich hatte keine Ablenkung, ich musste mich mit mir beschäftigen. Das war ja auch der Plan dahinter. Nur wenn es soweit ist, kann das unheimlich und anstrengend, ja sogar angsteinflößend sein. Der Wahrheit ins Gesicht blicken ist nicht einfach. Aber es ist heilsam. Und es macht glücklich. Auch wenn ich erstmal alles andere als glücklich war. Ich musste oft weinen.

Habe den Mut auf die Reise zu gehen

Fassaden bröckeln, Mauern fallen und Grenzen werden gesprengt. Das ist ein schmerzhafter Prozess, weil etwas zerstört wird. Dein Weltbild, dein gewohnter Alltag wird hinterfragt und geändert. Wenn du auf die Reise zu dir selbst gehst, dann ist eins sicher. Es wird unangenehm und anstrengend und es braucht viel Mut. Aber die Belohnung ist so wundervoll, dass sich der Schmerz lohnt. Es wird so viel Neues zu entdecken geben, das du nie gesehen, nie kennengelernt hättest, wenn du dich nicht auf diese Reise begeben hättest. Du entwickelst dich weiter. Du schälst dich aus deiner Hülle, um zu strahlen. Du lässt Gewohntes hinter dir. Du begibst dich auf die Reise ins unentdeckte Land. Das ist nichts für Feiglinge. Du wirst eine Zeitlang weinen und trauern, weil du Abschied nimmst und Altes hinter dir lässt. Diese Phase der Trauer ist normal und wichtig für den Transformationsprozess.

Steh zu deinen Gefühlen

An dieser Stelle der Reise ist es wichtig, deine Gefühle anzuerkennen und zuzulassen. Damit du nichts verdrängst, was dann später unter der Oberfläche gären und dich langsam vergiften kann. Lass es raus! Und gib nicht in dieser schwierigsten Phase deiner Reise schon auf. Mir hat geholfen, mich auf meine Sinne zu fokussieren. Meine Sinne sind der Kontakt meines Körpers zur Außenwelt. Ich schmecke, fühle, rieche, sehe und höre. Ich verbinde mich mit der Umwelt und erde mich dadurch. Gerade wenn meine Gedanken abheben, ist die Verwurzelung wichtig. Nicht nur die Sinne sind wichtig, auch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. In meinem Kurs „Deine magische Reise zu dir selbst“ spielen sie daher eine sehr große Rolle, um dich auf deiner Reise perfekt zu unterstützen.

Die Reise beginnt

Wenn du diese schwere Phase des Abschieds, der Trauer und des Loslassens geschafft hat, dann wird alles, was danach kommt, viel einfacher. Du erlebst dich und die Welt völlig neu. Du erkennst Dinge, die dir vorher verborgen waren. Du siehst alles mit anderen Augen. Deine Energie scheint unerschöpflich. Deine Neugier steigt jeden Tag. Du möchtest noch mehr lernen, noch mehr sehen, noch mehr entdecken. Nach meinem Seelenurlaub auf Juist war ich wie neu programmiert. Die Ziele lagen klarer als vorher auf der Hand. Neuer Schwung und neue Energie kamen wie von selbst. Die Trauer war weggeblasen. Die neugierige Entdeckerphase hatte begonnen. Du musst nicht unbedingt real wegfahren, um zu dir zu kommen. Meinen Kurs „Deine magische Reise zu dir selbst“ kannst du jederzeit in deinen Alltag integrieren und jederzeit mit deiner Reise starten. Egal, wo du gerade stehst in deinem Leben, es lohnt sich den Mut zu fassen und die Reise anzutreten. Der Lohn ist Glück, Freude, Liebe und Erfüllung. Du entscheidest, wann du anfängst. Also, wann startest du?

Gehe jetzt auf deine magische Reise zu dir selbst.

Ich begleite dich 18 Wochen lang.

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Unvorhergesehene Ereignisse

Was tun bei unvorhergesehenen Ereignissen in deinem Alltag?

Ein lauer Sommerabend. Meine Tochter und ich hatten gerade lecker zu Abend gegessen. Einen selbstgemachten Insalata Caprese mit Knoblauchbroten. Nun wollten wir bei Virgin Caipirinha noch auf dem Balkon den Abend genießen. Da es angenehme Temperaturen waren, öffnete ich das Fenster in der Küche zum Durchlüften. Leider bemerkte ich viel zu spät (in dem Fall nur 5 Minuten später…), dass draußen die Fruchtfliegen-Apokalypse ausgebrochen war. Schwärme, ganze Wolken von Drosophila, waren unterwegs und das Unheil nahm seinen Lauf. Ich schloss natürlich sobald ich das sah, das Fenster. Aber es war zu spät. Hunderte Fruchtfliegen saßen wie ein brauner Teppich innen an meiner Fensterscheibe. Was tun?

Dein erster Schritt bei überraschenden und unvorhergesehenen Ereignissen: Gefühle rauslassen

Wenn in deinem Leben mal was nicht nach Plan läuft, dann verzweifle nicht. Nichts ist wirklich planbar. Mein Tipp, schreie, weine oder fluche gern, so viel du willst. Für fünf Minuten. Ich wollte nach dem Essen nur meinen Cocktail auf dem Balkon genießen. Aber da kamen die Fruchtfliegen dazwischen. Ich fluchte ganz schön rum und ärgerte mich sehr. Die Gefühle müssen raus. Also, lasse sie raus? Was fühlst du bei unvorhergesehenen Ereignissen? Denk nicht nach, fühle! Wenn du deine Gefühle zulässt, dann haben sie keine Chance verdrängt zu werden. Gut.

Dein zweiter Schritt: Verantwortung

Nachdem ich ordentlich meinem Ärger Luft gemacht hatte, war mir klar, das ändert an der Situation nichts. Das macht das Ereignis nicht ungeschehen. Die Fruchtfliegen saßen weiterhin am Fenster trotz meines Ärgers. Jetzt ist der nächste Schritt: Akzeptiere, dass es nicht mehr so ist wie vorher und sieh dich nicht als Opfer der Ereignisse! Sagst du dir auch oft solche Sätze wie „Klar, dass das mir passiert.“ „Da kann man halt nichts tun.“ „Ich wollte doch eigentlich nur einen schönen Feierabend und nun das… Ist logisch! Das Universum verschwört sich gegen mich.“ „Warum habe ich es nicht ahnen können?“ „Warum passiert mir das ausgerechnet?“ Stopp! Du bist kein Opfer. Du kannst frei entscheiden, wie du mit den Ereignissen umgehst. Wie du auf sie reagierst. Du kannst dich in die Ecke setzen und schmollen. Du kannst dich stundenlang ärgern. Du kannst andere verantwortlich machen. Aber das bringt dich nicht weiter. Willst du ein glückliches Leben führen?

Setze dein Krone auf. Übernimm die Verantwortung für dein Leben. Triff eine Entscheidung. Handle!

Dein dritter Schritt: Handeln

Ich habe eine Entscheidung getroffen und habe gehandelt. Ich nahm meinen Fensterreiniger zur Hand, sprühte auf die Fensterscheibe und wischte mit Küchentüchern nach. Das musste ich sehr lange wiederholen, bis ich das Gefühl hatte, dass ca. 90 Prozent der Fruchtfliegen beseitigt waren. Du kannst Erfolge feiern, wenn du bereit bist, etwas zu tun. Wenn du tatenlos rumsitzt, dann ändert sich nichts, rein gar nichts, an deiner Situation. Mein Wunsch war es, keine Fruchtfliegen in meiner Küche mehr zu haben. Ich kann es beim Wünschen belassen, aber ändert sich dann was? Erst wenn ich aktiv handle, dann besteht eine Chance, dass meine Situation sich ändert. Was möchtest du ändern? Wie kannst du vorgehen? Was kannst du gerade dafür tun?

Dein vierter Schritt: Entspannen und Pause machen

Nachdem ich den Großteil der Fruchtfliegen bekämpft hatte, dachte ich wieder an die Cocktails und den Balkon. Zwischenerfolge feiern, ausruhen, Kraft schöpfen. Wenn du ständig verbissen durchpowerst, dann laugt es dich aus. Klar. Du hast ein Ziel. Aber ohne Entspannung zwischendurch wirst du krank und kommst deinem Ziel so auch nicht näher. Du verlierst die Lust und die Motivation. Fragst dich vielleicht, warum du das alles tun sollst. Daher gönne dir genügend Pausen, in denen du Kraft schöpfen und Energie tanken kannst. Beim Cocktailtrinken hatte ich dann die Idee, mal im Internet zu schauen, wie ich eine Fruchtfliegenfalle bauen kann. Neue Ideen kommen in den Regenerationspausen!

Dein fünfter Schritt: Neues Ziel fokussieren

Es kamen unvorhergesehene Ereignisse dazwischen, die dich von deinem ursprünglichen Ziel abgehalten haben? Suche dir ein neues Ziel. Nachdem ich meine Pause genossen habe, holte ich mir neue Inspiration. Aus einfachen Zutaten, die ich zuhause vorrätig hatte, konnte ich ein Gemisch brauen, das die Fruchtfliegen anzieht. Es kann so einfach sein! Am nächsten Morgen gab es so gut wie keine Fruchtfliegen mehr in meiner Küche. Wenn du ein neues Ziel fokussierst, dann kommen die Erfolge umgehend. Du darfst dem Alten nicht mehr hinterhertrauern. Loslassen und Neues zulassen! Und ganz nebenbei verändern sich noch andere Sachen in deinem Leben. Da ich so oft Fensterreiniger auf die Scheiben gesprüht hatte, sind jetzt meine Fenster pikobello sauber!

 

Hat dich das inspiriert?

Wenn du mich und mein Glückstraining näher kennenlernen möchtest, nutze unbedingt mein Angebot „Dein Glückscafé“. Lass uns eine Stunde bei Kaffee oder Tee in einem Mannheimer Café treffen und plaudern. Du kannst mir Fragen stellen und mir von deinen Wünschen und Herausforderungen im Alltag erzählen. Ich schaue dann, ob und wie ich dich mit meinem Glückstraining unterstützen kann.

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Und P.S. zum Artikel: Ich bin tierfreundlich und liebe auch die Natur. Normalerweise möchte ich keinen Tieren schaden. Aber hast du schon mal Tausend Fruchtfliegen an deiner Fensterscheibe sitzen gehabt?

Gib deinen Gefühlen Raum

Keine rosarote Brille

Ein glückliches Leben bedeutet nicht, immer lächelnd, wie auf Drogen, durchs Leben zu laufen und alles ständig durch die rosarote Brille zu betrachten. Es bedeutet nicht, keinen Ärger, keine schlechte Laune und keine Wut in sich zu haben. Jedes Gefühl ist erlaubt und sogar dringend erforderlich für ein glückliches Leben. Du spielst auch nicht immer nur eine Taste auf dem Klavier und nennst das „Musik“. Ich habe auch nicht nur ein einziges Gefühl (immer lächelnd) und nenne es dann Leben. Ich lasse meine Gefühle raus. Ich staue sie nicht an oder unterdrücke sie. Ich gebe den Gefühlen immer ein Ventil. Dann verraucht auch der Ärger schnell und die schlechte Laune ist auch wieder rasch vorbei.

Ein glückliches Leben zu führen, heißt, zu sich selbst zu einhundert Prozent stehen.

Sich bedingungslos anzunehmen mit allen Launen. Sich selbst erkennen. Ich will kein künstliches Ich kreieren, das mir in keinster Weise entspricht. Ich will mich spüren und authentisch sein. Und wenn ich Ärger fühle, dann lasse ich ihn zu. Genauso natürlich, wenn ich Freude fühle. Dann darf ich das zeigen. Ich will Höhen und Tiefen erleben. Wenn ich mir sagen würde: „Ich bin ja Glückstrainerin. Ich muss immer glücklich sein oder wenigstens so tun… Ich muss immer lächeln und zufrieden sein. Smile, smile, smile.“ Also, wenn ich das sagen würde, dann wäre ich nicht ehrlich. Nicht glaubwürdig. Das würde ich mir selbst nicht glauben. Kein Mensch hat jeden Tag ein und dieselbe Laune. Das Leben ist eine Achterbahn. Lass alles zu. Verdränge nichts. Lass alles raus, bevor es dich von innen vergiftet. Ärger dich. Schrei. Heule. Dann geht auch diese Laune vorbei. Du kannst sagen: „Ich habe es rausgelassen und es gespürt. Mich gespürt. Nun ist mein Kopf wieder klar.“ Ich finde danach immer einen Weg, wie es weitergehen kann.

Ich bin immer Ich. Vollkommen.

Ich entspreche nicht den Erwartungen anderer. Ich verhalte mich nicht so, wie andere es vielleicht von mir erwarten. Ich bin frei. Ich verhalte mich, wie ich mich fühle und fühle mich dadurch. Klar, einige werden sagen: „Wie kannst du nur!“ Aber ich liebe mich und nehme mich so an, wie ich gerade bin. Wenn etwas nicht so läuft, wie ich mir das eigentlich gewünscht habe, dann war ich nicht klar genug. Die Lösung: Ich zeige beim nächsten Mal mehr Klarheit. Ich erschaffe mir mein Leben. Genau wie du. Das bedeutet, ein glückliches Leben zu führen.

Ich gehe weiter. Ich verharre nicht an einer Stelle.

Ich öffne eine andere Tür, ändere die Route, wähle einen anderen Weg. „Ok. Wo gehe ich jetzt lang? Wie geht’s jetzt weiter? Was kann ich jetzt machen? Was kann ich anders machen?“ Das sind die Fragen, die ich mir stelle. Ich fühle mich nicht mehr ohnmächtig. Ich habe es in der Hand. Ich habe die Macht. Ich habe die Krone auf. Ich treffe die Entscheidungen. Das bedeutet es, ein glückliches Leben zu führen. Erst wenn du die Macht, die Entscheidungsgewalt, deine Krone abgibst und dich als hilfloser Spielball der anderen fühlst, dann wirst du unglücklich.

Ein glückliches Leben führen, heißt, immer einen Ausweg zu sehen. Nie aufzugeben. Nie stehenzubleiben und dauerhaft zu jammern, wie schlecht alles läuft und wer alles daran Schuld hat. Glücklich sein, bedeutet, sich weiterzuentwickeln, sich zu verändern, im Flow des Lebens zu sein. Sich neugierig auf alles einzulassen, auch auf die schwierigen Augenblicke, und bedingungslose Liebe zu fühlen. Verbundenheit. Zusammengehörigkeit. Harmonie. Das ist Glück.