Der Froschkönig

Die Befreiung von den eisernen Banden

Ich fühle mich gefangen. In der Falle. Es erdrückt mich. Ich kann nicht richtig atmen. Ein schwerer Klotz liegt auf meiner Brust. Ich sehe keinen Ausweg und bin in Panik. Kennst du diese Gefühle, wie ich sie hier beschrieben habe? Geht es dir manchmal auch so? Wie in dem Märchen „Der Froschkönig“ fühlst du die eisernen Bänder um dein Herz. Der treue Diener Heinrich ließ sich freiwillig drei eiserne Bande um sein Herz legen, als der König von der bösen Hexe verflucht wurde. Als Schutz, damit sein Herz nicht bräche. Die Eisenbänder sind ein Schutzwall, den du baust, damit du nicht mehr verletzt werden kannst. Du verschließt dich vor deinen Gefühlen. Nimmst du dir wie Heinrich freiwillig die Luft zu atmen, engst dich selbst ein? Tust du täglich Dinge, die du nicht liebst, die dich beklemmen und dich schlecht fühlen lassen? Deine eisernen Bande sind deine Entscheidung, denn keiner zwingt dich dazu. Jederzeit hast du die Macht, deine Entscheidungen zu überdenken und dein Leben zu ändern.

Verfolge dein Ziel konsequent

Der Froschkönig hat nur ein Ziel: Raus aus dem Brunnen, Erlösung vom Fluch und Wiedererlangung seiner menschlichen Gestalt. Dafür wartet er auf den richtigen Moment und erkennt diesen auch. Die schönste Prinzessin spielt am liebsten an „seinem“ Brunnen mit einer goldenen Kugel, die irgendwann ins Wasser fallen wird. Der Froschkönig braucht nur Geduld. Da passiert es tatsächlich. Die ziemlich verwöhnte Prinzessin verspricht ihm Liebe und Partnerschaft, nur um es im nächsten Moment wieder zu vergessen. Der Frosch folgt ihr ins Schloss und fordert die Einhaltung ihres Versprechens. Die Prinzessin will keinerlei Verantwortung übernehmen und schon mal gar keinen Frosch in ihrem Bett. Daher wirft sie ihn an die Wand vor Abscheu und –oh Wunder – der Frosch ist ein Mensch. In der Version von den Brüdern Grimm gibt es nie einen Kuss. Und doch ist die Version „Ich küsse den Frosch, vielleicht wird er ein Prinz“ die bekannteste. „Sie haben Ihr Ziel erreicht“ gilt jetzt aber für den verwunschenen König. Er hat sein Königreich wieder und eine hübsche Frau dazu. Für die Prinzessin läuft es wie immer für Prinzessinnen: Sie werden nicht gefragt und einfach verheiratet. (Okay, heutige Disneyprinzessinnen sind da zum Glück selbstbestimmter. Ich spreche von denen aus früheren Jahrhunderten.) Nachdem sie den Frosch an die Wand geklatscht hat, kommt die Prinzessin auch nicht mehr aktiv vor. Sie ist nie in die eigene Verantwortung getreten. Das war früher auch nie bei Frauen vorgesehen. Da käme der feministische Aspekt dieses Märchens zum Tragen. Und das ist auch eine Erklärung, warum wir heutigen Frauen so wenig die Verantwortung für unser Leben übernehmen und lieber auf den Prinzen warten, der für uns die Entscheidungen trifft. Jahrhunderte wurden wir Frauen so geprägt.

Lass los, was dich einengt

In der heutigen Zeit hast du allerdings die große Chance dein eigenes Leben zu leben und deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Warum nur tun es so wenige? Willst du die Liebe leben und nur noch Entscheidungen des Herzens treffen, die dich wahrhaft glücklich machen? Lass deine freiwillig gewählten Fesseln los. Du bist kein Opfer der Umstände. Du musst nicht so leben, wenn du das nicht willst. Fühle tief in dein Herz hinein und erkenne deine Wahrheit. Was wolltest du schon immer tun? Was kannst du besonders gut? Mit Meditationen kannst du tief entspannen und die Stimme deines Herzens wieder wahrnehmen. Auch der Diener Heinrich wird durch die Liebe erlöst, denn die selbst auferlegten Bande zerspringen, als der König wieder zurück ist. Übernimm die Verantwortung für dein Leben. Das geht am besten mit Selbstliebe, Vertrauen und Offenheit. Und eben nicht mit Abgrenzung und Angst. Atme tief durch und sprenge selbst die Eisenbänder, die dir die Luft zum Atmen wegnehmen. Öffne dich vertrauensvoll der Liebe und die Mauern werden fallen. Ein Schwall an Liebesenergie kann dich erreichen, der sich vor deinem aufgebauten Schutz-Damm aufgestaut hat und dich bisher nicht erreichen konnte.

Mein Glückstraining kann dich wundervoll unterstützen, die Liebe, deinen Selbstwert und das Vertrauen zu finden und dich ein glückliches Leben voller Freude führen zu lassen. Die eisernen Bande um dein Herz kannst du jederzeit lösen. Es ist deine Entscheidung. Komm gern ins „Glückscafé“ und hole dir deine Strategie fürs Glück! Ich freue mich auf dich.

Vom Glück sich selbst zu lieben

Akzeptiere alles an dir und du erfährst Glück im Leben

„Heul doch nicht gleich.“ „Jetzt bleib mal ruhig.“ „Du bist so leichtgläubig.“ „Mach doch lieber was mit Sprachen.“ „Ich unterstütze dich, wenn du das tust, was ich dir rate.“ „Ich weiß es besser als du.“

Das sind alles Sätze, die ich mir im Laufe meines Lebens anhören musste. Und diese Sätze haben eins bewirkt bei mir: Ich habe mich nicht wohlgefühlt. Schlimmer: Ich habe mich fehlerhaft gefühlt. Gewisse Charaktereigenschaften von mir sind anscheinend schlecht und ich muss sie wegtrainieren, unterlassen, unterdrücken, dachte ich. Das Resultat war, ich fühlte mich klein, unbedeutend, minderwertig und dumm. Warum schaffe ich es nicht, perfekt zu sein? Warum kriege ich diese Seiten meiner Persönlichkeit nicht in den Griff? Heute weiß ich, dass alles zu mir dazu gehört. Ich bin das perfekte Gesamtpaket, das sich nicht selbst optimieren muss. Ich bin so auf diese Welt gekommen. Das bin ich. Ich bin bereits perfekt. Ich trage diese vermeintliche Unzulänglichkeit nicht mehr mit mir herum. Ich fresse es nicht mehr länger in mich hinein. Ich erlaube mir, Ich zu sein.

Erkenne deine Persönlichkeit

Ja, ich bin nah am Wasser gebaut. Ich heule sehr schnell. Wenn ich wütend oder traurig bin, gerührt oder emotional bewegt. Ich weine bei Filmen, Serien und Büchern. Als Kind habe ich mal einen Film gesehen, da konnte ich auch Stunden danach nicht aufhören zu weinen, so sehr hat mich die Geschichte mitgenommen. „Du musst nicht weinen. Es ist doch nur ein Film. Jetzt beruhige dich doch“, habe ich als Antwort bekommen. Weinen gilt immer noch als Schwäche in unserer Gesellschaft. Das ist mir aber egal. Ja. Ich stehe dazu. Dafür kommt das Glück wie von selbst ins Leben.

Ich bin schon immer etwas naiv gewesen. Leicht glaube ich alles, was mir die Leute sagen, weil ich offen und voller Vertrauen durch die Welt gehe. Klar, haben das meine Mitmenschen ausgenutzt. In der Schule zum Beispiel haben mich die Mitschüler oft reingelegt. Dadurch hat sich bei mir eine große Skepsis entwickelt. Mein Vertrauen in Menschen leidet seitdem. Ich hatte im Laufe der Jahre die natürliche Empathie verlernt und bin jetzt gerade dabei sie wieder zu entdecken. Erkannt habe ich, dass das eine total coole Charaktereigenschaft von mir ist. Mir ist der offene und tolerante Umgang mit Menschen in die Wiege gelegt worden. Ich besitze eine natürliche Neugier und Entdeckerfreude. Und schon wieder habe ich einen Baustein hinzugefügt für ein Leben voller Glück.

Der Weg zum Glück geht über dich selbst

Schüchtern und introvertiert, so würde ich mich beschreiben. Das kompensiere ich mit viel Gerede. Das zu erkennen und zu begreifen, hat etwas gedauert. Nun akzeptiere ich mich und stürze mich nicht in Vorwürfe, dass ich „mal wieder zu viel gelabert habe“. Ich musste auch lernen, das zu unterscheiden, was ich wirklich will und das, was mir aufgeschwatzt wurde. So oft haben mich Lehrer, Eltern und Verwandte in eine Richtung gedrängt, dass ich selbst nicht mehr wusste, was ich will. „Sprachen sind dein Talent. Mache da was draus.“ Ich habe zwar ein gutes Sprachgefühl, aber ich habe das Studium der Sprachen nie geliebt. Trotzdem sagte ich mir, „wenn das alle sagen, dann wird was dran sein. Ich bin nur faul und träge. (Achtung! Kleindenken. Minderwertigkeit!) Ich muss mich mehr zwingen.“ Quatsch. Wenn ich es von ganzem Herzen lernen möchte, dann muss ich mich nie zwingen. Ich bin überhaupt nicht faul. Ich mache nur nicht das, wonach mein Herz sich sehnt. Selbsterkenntnis ist ein weiterer Baustein für deinen Weg zum Glück.

Verschiebe deinen Fokus

Es gibt so viele unglückliche und unzufriedene Menschen. Denen möchte ich gern allen helfen. Denn ich habe ein ausgeprägtes Helfergen. Das ist eine weitere Eigenschaft von mir, zu der ich stehe und die ich in die richtigen Bahnen leiten kann. Ich helfe nämlich nicht mehr, um anerkannt und geliebt zu werden, sondern weil es Teil meiner Persönlichkeit ist. Früher wollte ich allen helfen. So viele wollen aber gar keine Hilfe. Das hat mich unglücklich gemacht. Jetzt unterstütze ich die, die Ja zu meiner Hilfe sagen. Das macht mich und auch die anderen glücklich. Ich bringe dich auf den Weg zum Glück. Loslaufen musst du allerdings selbst. Ich kann dich nicht glücklich machen. Das kannst nur du allein. Durch eine einfache Verschiebung deines Fokus kannst du dich auf das Gute konzentrieren. So wie ich das Positive an meiner Persönlichkeit sehe und nicht die Schwäche, die mir immer attestiert wurde. Wo ist dein Fokus? Wo hast du deine Aufmerksamkeit? Denkst du dich klein? Schaust du auf das, was du nicht so gut kannst?

Du musst dich nicht ändern, sondern erkennen

Ich bin viel glücklicher, weil ich meine Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale vollkommen annehme. Ich werde jeden Tag klarer, wer ich bin und was ich kann. Ich erkenne mich. Mein Glückstraining kann auch dir diese Akzeptanz und Klarheit schenken. Die Unzufriedenheit weicht einem Gefühl des Angekommenseins. Ich bin ich. Genauso und nicht anders. Liebevoll nehme ich mich an, so wie ich bin. Wenn du das auch erleben möchtest, lade ich dich herzlich in meine vierwöchige Glückstraining-Mastermind ein. An den dreißig Tagen im November bekommst du täglich Inspiration, Aufgaben und Übungen direkt auf dein Handy in der Whatsapp-Gruppe. Kaum extra Zeitaufwand. Du kannst alles perfekt in deinen ganz normalen Alltag integrieren, dich in der Gruppe austauschen und dich von den anderen inspirieren und motivieren lassen. Melde dich über das Kontaktformular an, dann erhältst du die Anmeldeunterlagen. Oder buche jetzt dein dreißigminütiges kostenfreies Infogespräch mit mir.

Erlebe dein Leben. Deine Zeit ist jetzt.

Der Weg zu dir selbst

Urlaub für die Seele

Im August war ich ein paar Tage auf der Insel Juist, um mich zu entspannen und zu erholen. Ich stecke zwar voller Energie, aber auch diese Energie muss nachgeladen werden. Und wie heißt es so schön, gehe einmal im Jahr dorthin, wo du noch nie warst. Das habe ich erledigt. Eine Woche nur Strand, lesen, ausruhen, essen und an nichts denken. Hat alles geklappt, bis auf das „nichts denken“. So einfach ist das nämlich nicht mit dem Denken oder eben nicht Denken. Wenn ich bei mir bin und das laute Außen, der Trubel, der Stress, nicht mehr da ist, dann fängt die Kennenlernphase mit meinem Selbst an. Und das ist oft schwerer als man denkt.

Entdecke dich selbst

Ich war auf mich zurückgeworfen und habe mich wirklich gefragt, was ich tue und warum ich es tue. Möchte ich mein Leben so wie bisher weiterleben? Wer bin ich und was kann ich erreichen? Was ist der Sinn in meiner Existenz hier auf der Erde? Wenn ich im Strandkorb saß, kamen solche Gedanken wie von selbst zu mir. Und das hat mich regelrecht überwältigt. Es hat mir sogar Angst gemacht. Ich hatte keine Ablenkung, ich musste mich mit mir beschäftigen. Das war ja auch der Plan dahinter. Nur wenn es soweit ist, kann das unheimlich und anstrengend, ja sogar angsteinflößend sein. Der Wahrheit ins Gesicht blicken ist nicht einfach. Aber es ist heilsam. Und es macht glücklich. Auch wenn ich erstmal alles andere als glücklich war. Ich musste oft weinen.

Habe den Mut auf die Reise zu gehen

Fassaden bröckeln, Mauern fallen und Grenzen werden gesprengt. Das ist ein schmerzhafter Prozess, weil etwas zerstört wird. Dein Weltbild, dein gewohnter Alltag wird hinterfragt und geändert. Wenn du auf die Reise zu dir selbst gehst, dann ist eins sicher. Es wird unangenehm und anstrengend und es braucht viel Mut. Aber die Belohnung ist so wundervoll, dass sich der Schmerz lohnt. Es wird so viel Neues zu entdecken geben, das du nie gesehen, nie kennengelernt hättest, wenn du dich nicht auf diese Reise begeben hättest. Du entwickelst dich weiter. Du schälst dich aus deiner Hülle, um zu strahlen. Du lässt Gewohntes hinter dir. Du begibst dich auf die Reise ins unentdeckte Land. Das ist nichts für Feiglinge. Du wirst eine Zeitlang weinen und trauern, weil du Abschied nimmst und Altes hinter dir lässt. Diese Phase der Trauer ist normal und wichtig für den Transformationsprozess.

Steh zu deinen Gefühlen

An dieser Stelle der Reise ist es wichtig, deine Gefühle anzuerkennen und zuzulassen. Damit du nichts verdrängst, was dann später unter der Oberfläche gären und dich langsam vergiften kann. Lass es raus! Und gib nicht in dieser schwierigsten Phase deiner Reise schon auf. Mir hat geholfen, mich auf meine Sinne zu fokussieren. Meine Sinne sind der Kontakt meines Körpers zur Außenwelt. Ich schmecke, fühle, rieche, sehe und höre. Ich verbinde mich mit der Umwelt und erde mich dadurch. Gerade wenn meine Gedanken abheben, ist die Verwurzelung wichtig. Nicht nur die Sinne sind wichtig, auch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. In meinem Kurs „Deine magische Reise zu dir selbst“ spielen sie daher eine sehr große Rolle, um dich auf deiner Reise perfekt zu unterstützen.

Die Reise beginnt

Wenn du diese schwere Phase des Abschieds, der Trauer und des Loslassens geschafft hat, dann wird alles, was danach kommt, viel einfacher. Du erlebst dich und die Welt völlig neu. Du erkennst Dinge, die dir vorher verborgen waren. Du siehst alles mit anderen Augen. Deine Energie scheint unerschöpflich. Deine Neugier steigt jeden Tag. Du möchtest noch mehr lernen, noch mehr sehen, noch mehr entdecken. Nach meinem Seelenurlaub auf Juist war ich wie neu programmiert. Die Ziele lagen klarer als vorher auf der Hand. Neuer Schwung und neue Energie kamen wie von selbst. Die Trauer war weggeblasen. Die neugierige Entdeckerphase hatte begonnen. Du musst nicht unbedingt real wegfahren, um zu dir zu kommen. Meinen Kurs „Deine magische Reise zu dir selbst“ kannst du jederzeit in deinen Alltag integrieren und jederzeit mit deiner Reise starten. Egal, wo du gerade stehst in deinem Leben, es lohnt sich den Mut zu fassen und die Reise anzutreten. Der Lohn ist Glück, Freude, Liebe und Erfüllung. Du entscheidest, wann du anfängst. Also, wann startest du?

Gehe jetzt auf deine magische Reise zu dir selbst.

Ich begleite dich 18 Wochen lang.

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Unvorhergesehene Ereignisse

Was tun bei unvorhergesehenen Ereignissen in deinem Alltag?

Ein lauer Sommerabend. Meine Tochter und ich hatten gerade lecker zu Abend gegessen. Einen selbstgemachten Insalata Caprese mit Knoblauchbroten. Nun wollten wir bei Virgin Caipirinha noch auf dem Balkon den Abend genießen. Da es angenehme Temperaturen waren, öffnete ich das Fenster in der Küche zum Durchlüften. Leider bemerkte ich viel zu spät (in dem Fall nur 5 Minuten später…), dass draußen die Fruchtfliegen-Apokalypse ausgebrochen war. Schwärme, ganze Wolken von Drosophila, waren unterwegs und das Unheil nahm seinen Lauf. Ich schloss natürlich sobald ich das sah, das Fenster. Aber es war zu spät. Hunderte Fruchtfliegen saßen wie ein brauner Teppich innen an meiner Fensterscheibe. Was tun?

Dein erster Schritt bei überraschenden und unvorhergesehenen Ereignissen: Gefühle rauslassen

Wenn in deinem Leben mal was nicht nach Plan läuft, dann verzweifle nicht. Nichts ist wirklich planbar. Mein Tipp, schreie, weine oder fluche gern, so viel du willst. Für fünf Minuten. Ich wollte nach dem Essen nur meinen Cocktail auf dem Balkon genießen. Aber da kamen die Fruchtfliegen dazwischen. Ich fluchte ganz schön rum und ärgerte mich sehr. Die Gefühle müssen raus. Also, lasse sie raus? Was fühlst du bei unvorhergesehenen Ereignissen? Denk nicht nach, fühle! Wenn du deine Gefühle zulässt, dann haben sie keine Chance verdrängt zu werden. Gut.

Dein zweiter Schritt: Verantwortung

Nachdem ich ordentlich meinem Ärger Luft gemacht hatte, war mir klar, das ändert an der Situation nichts. Das macht das Ereignis nicht ungeschehen. Die Fruchtfliegen saßen weiterhin am Fenster trotz meines Ärgers. Jetzt ist der nächste Schritt: Akzeptiere, dass es nicht mehr so ist wie vorher und sieh dich nicht als Opfer der Ereignisse! Sagst du dir auch oft solche Sätze wie „Klar, dass das mir passiert.“ „Da kann man halt nichts tun.“ „Ich wollte doch eigentlich nur einen schönen Feierabend und nun das… Ist logisch! Das Universum verschwört sich gegen mich.“ „Warum habe ich es nicht ahnen können?“ „Warum passiert mir das ausgerechnet?“ Stopp! Du bist kein Opfer. Du kannst frei entscheiden, wie du mit den Ereignissen umgehst. Wie du auf sie reagierst. Du kannst dich in die Ecke setzen und schmollen. Du kannst dich stundenlang ärgern. Du kannst andere verantwortlich machen. Aber das bringt dich nicht weiter. Willst du ein glückliches Leben führen?

Setze dein Krone auf. Übernimm die Verantwortung für dein Leben. Triff eine Entscheidung. Handle!

Dein dritter Schritt: Handeln

Ich habe eine Entscheidung getroffen und habe gehandelt. Ich nahm meinen Fensterreiniger zur Hand, sprühte auf die Fensterscheibe und wischte mit Küchentüchern nach. Das musste ich sehr lange wiederholen, bis ich das Gefühl hatte, dass ca. 90 Prozent der Fruchtfliegen beseitigt waren. Du kannst Erfolge feiern, wenn du bereit bist, etwas zu tun. Wenn du tatenlos rumsitzt, dann ändert sich nichts, rein gar nichts, an deiner Situation. Mein Wunsch war es, keine Fruchtfliegen in meiner Küche mehr zu haben. Ich kann es beim Wünschen belassen, aber ändert sich dann was? Erst wenn ich aktiv handle, dann besteht eine Chance, dass meine Situation sich ändert. Was möchtest du ändern? Wie kannst du vorgehen? Was kannst du gerade dafür tun?

Dein vierter Schritt: Entspannen und Pause machen

Nachdem ich den Großteil der Fruchtfliegen bekämpft hatte, dachte ich wieder an die Cocktails und den Balkon. Zwischenerfolge feiern, ausruhen, Kraft schöpfen. Wenn du ständig verbissen durchpowerst, dann laugt es dich aus. Klar. Du hast ein Ziel. Aber ohne Entspannung zwischendurch wirst du krank und kommst deinem Ziel so auch nicht näher. Du verlierst die Lust und die Motivation. Fragst dich vielleicht, warum du das alles tun sollst. Daher gönne dir genügend Pausen, in denen du Kraft schöpfen und Energie tanken kannst. Beim Cocktailtrinken hatte ich dann die Idee, mal im Internet zu schauen, wie ich eine Fruchtfliegenfalle bauen kann. Neue Ideen kommen in den Regenerationspausen!

Dein fünfter Schritt: Neues Ziel fokussieren

Es kamen unvorhergesehene Ereignisse dazwischen, die dich von deinem ursprünglichen Ziel abgehalten haben? Suche dir ein neues Ziel. Nachdem ich meine Pause genossen habe, holte ich mir neue Inspiration. Aus einfachen Zutaten, die ich zuhause vorrätig hatte, konnte ich ein Gemisch brauen, das die Fruchtfliegen anzieht. Es kann so einfach sein! Am nächsten Morgen gab es so gut wie keine Fruchtfliegen mehr in meiner Küche. Wenn du ein neues Ziel fokussierst, dann kommen die Erfolge umgehend. Du darfst dem Alten nicht mehr hinterhertrauern. Loslassen und Neues zulassen! Und ganz nebenbei verändern sich noch andere Sachen in deinem Leben. Da ich so oft Fensterreiniger auf die Scheiben gesprüht hatte, sind jetzt meine Fenster pikobello sauber!

 

Hat dich das inspiriert?

Wenn du mich und mein Glückstraining näher kennenlernen möchtest, nutze unbedingt mein Angebot „Dein Glückscafé“. Lass uns eine Stunde bei Kaffee oder Tee in einem Mannheimer Café treffen und plaudern. Du kannst mir Fragen stellen und mir von deinen Wünschen und Herausforderungen im Alltag erzählen. Ich schaue dann, ob und wie ich dich mit meinem Glückstraining unterstützen kann.

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Und P.S. zum Artikel: Ich bin tierfreundlich und liebe auch die Natur. Normalerweise möchte ich keinen Tieren schaden. Aber hast du schon mal Tausend Fruchtfliegen an deiner Fensterscheibe sitzen gehabt?

Fünf Wege zur Selbstliebe

Alle reden von Selbstliebe, aber wie geht das?

Oft rede ich von der Liebe zu dir selbst als einer der wichtigsten Schlüssel zum Glück. Gerade gestern wieder auf dem Feministischen Barcamp war das ein Teil meines Diskussionsthemas über ein neues Frauenbild im 21. Jahrhundert. Ich habe festgestellt, dass das für viele Frauen ein rotes Tuch ist und sie empfindlich bis aggressiv reagieren, wenn ich von Selbstliebe spreche. „Andere Themen sind viel wichtiger. Zum Beispiel Geld verdienen, um unabhängig zu werden.“ „Erst muss der Staat mal Gesetze ändern zugunsten der Frauen.“ „Geld ist Wertschätzung und Gehälter müssen offengelegt werden, damit Frauen eine Chance haben, dasselbe wie Männer zu verdienen.“ „Ich brauche erstmal Kinderbetreuung, bevor ich mich an die Selbstliebe machen kann.“ „Selbstliebe ist so ein softes Thema. Andere Themen sind viel wichtiger.“ Das sind nur einige Stimmen, die sich zum Thema Selbstliebe geäußert haben. Frauen beschäftigen sich lieber mit allem anderen, nur nicht mit sich selbst, habe ich den Eindruck. Meine Meinung bleibt aber, dass die Selbstliebe der Schlüssel und der Anfang zu einem Leben in Glück und Freude sein kann. Du musst dazu wirklich die Bereitschaft haben, an dir zu arbeiten und dich selbst zu entdecken.

Selbstliebe ist tägliche Arbeit an dir selbst

Wenn du in der Tat bereit bist, dich selbst zu entdecken und täglich Zeit in dich investierst, dann wirst du es schaffen, dich selbst so zu lieben, so wie du jetzt gerade bist. So wie du auf diese Welt kamst, war schon genau richtig. Du bist aus einem bestimmten Grund hier auf der Erde. Möchtest du ihn entdecken? Voraussetzung ist erstmal Selbstliebe. Denn wenn du dich akzeptierst, so wie du bist, dann kannst du als zweiten Schritt deinen Sinn im Leben erkennen. Es gibt viele Wege zur Selbstliebe. Fünf der wichtigsten habe ich dir hier im Folgenden zusammengestellt. Wenn du täglich nur fünf Minuten eine oder mehrere dieser Schritte machst, dann schält sich langsam aber sicher dein Innerstes heraus. Dein Herz. Im Herzen sitzt das mächtige Gefühl der Liebe. Lass es zu.

    1. Höre auf, perfekt sein zu wollen

Wir Frauen sind Meisterinnen im Perfektionismus. Angst vor Zurückweisung, Liebesentzug und Kritik sind Hauptantrieb für den Wunsch, alles perfekt machen zu wollen und perfekt auszusehen. Frauen wurden in den letzten Jahrhunderten leider von der Gesellschaft reduziert auf ihr Äußeres, damit sie einen Mann abbekommen, um eine Daseinsberechtigung zu haben. Damit sie als Ehefrau der repräsentative Schmuck des Mannes sind. Damit sie einen repräsentativen Haushalt für den Mann führen können. Tja. Das ist immer noch in uns drin, ob wir wollen oder nicht. Trenne dich von dem Wunsch nach Perfektionismus. Es ist alles gut so, wie es ist.

2. Höre auf dich zu vergleichen

Ein großes Hindernis auf dem Weg zur Selbstliebe ist das Vergleichen mit anderen. Die kann das besser, sieht besser aus, hat ein schöneres Haus, tolle Haut, hat längere Beine, bekommt mehr Geld, hat so schöne rote Haare. Das Vergleichen führt leider zum Unglücklichsein. Die andere Frau hat einen besseren Job? Na und? Schau einfach auf das, was du hast und kannst. Du bist einzigartig. Eine Kopie von jemand anderem willst du doch nicht sein, oder?

3. Dankbarkeit für das, was du hast und kannst

Du kannst jeden Tag „Danke“ sagen für deine einzigartigen Fähigkeiten. Und auch für das, was scheinbar selbstverständlich ist. Atmen, alle Körperfunktionen, deine Hände, Finger, Beine, Füße. Sag „Danke“. Du kannst trinken und essen. Du hast ein Bett, eine Wohnung oder Haus, ein Bad, eine Küche? Dann sag „Danke“. Du besitzt Kleidung, Schuhe, Mäntel? Sag „Danke“. Überlege, welche besonderen Fähigkeiten du besitzt? Kannst du gut formulieren, ein Instrument spielen, singen, verständlich erklären, schnell rennen, malen, turnen, Geschichten schreiben, Karten legen, logisch denken, einen Computer bauen? Egal, was. Ich bin überzeugt, dass du irgendetwas Besonderes kannst, ein bestimmtes Talent besitzt. Sag „Danke“ dafür.

4. Rückblick auf das, was du alles schon geleistet hast

Du hast schon viel geschafft in deinem Leben. Ehrlich. Schau zurück und erkenne und entdecke all das, was du schon gelernt, geleistet, geschafft, verarbeitet, erlebt hast. Du bist toll. Großartig. Denn du hast alles überlebt. Du bist jetzt genau an diesem Punkt jetzt. Jeden Tag kommen neue Leistungen dazu. Weiß sie zu schätzen. Feier dich dafür.

5. Setz deine Sinne ein, um dein Leben zu erleben und zu genießen

Deine fünf Sinne sind deine Verbindung zu deiner Umwelt. Nutze sie bewusst und erlebe dich und dein Leben, deinen Körper und deine Empfindungen viel intensiver. Höre genau zu bei einem Gespräch. Sieh die Schönheit am Wegrand. Rieche den Duft von Gras, Blumen, Kaffee. Schmecke dein Essen bewusst. Wie schmeckt dein Frühstück, dein Gemüse, dein Pudding? Spüre den Wind und die Sonne auf deinem Gesicht.

 

Die Selbstliebe eröffnet dir den Zugang zu dir und deinem Herzen. Wenn du liebst, dann kannst du Schritt für Schritt deine Ängste loslassen. Lass dich drauf an und verschiebe es nicht auf morgen.

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Die Vielfalt des Regenbogens

Miteinander und Vielfalt

Am Wochenende war ich auf dem Christopher Street Day in Mannheim. Als Mitarbeiterin der Stadt Mannheim lief ich bei den zwei Wagen der Feuerwehr und der Stadt Mannheim mit. Wir verteilten Regenbogenfähnchen, Eis, Flyer und Aufkleber. Es war überwältigend, wie viele Leute bei der Parade mitgelaufen sind und wie viele auch am Rand zuschauten und uns zujubelten. Hier herrschte der Geist der Liebe und der Toleranz. Jeder durfte so sein und so aussehen, wie er das wollte und alle akzeptierten das. Keine Ver- oder Beurteilung, „was das für komische Typen sind“, sondern Jubel, Bewunderung und Verständnis. Kein Hass und keine Ausgrenzung hatten da einen Hauch der Chance. Jeder ist ein Teil des bunten Regenbogens und nur zusammen strahlen alle bunt und vielfältig! Nur zusammen ergibt das den leuchtenden Regenbogen der Vollkommenheit. Ich unterstütze das Miteinander, die Vielfalt und die Toleranz und weiß, dass das Herz entscheidend für ein glückliches und friedliches Leben voller Freude, Glück und Liebe ist und nicht das Aussehen. Und wenn das Herz liebt, dann ist es doch egal, wen und wie, oder?

Schau in das Innere des Menschen

Als der Prophet Samuel im Alten Testament den zukünftigen König salben soll, geht dieser auch erst nach dem Äußeren. Er vermutet den ältesten Sohn Isais Eliab als den Auserwählten, aber Gott sprach: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr sieht das Herz an.“ (1. Samuel, 16,7) Alle sieben Söhne laufen an Samuel vorbei, aber keiner ist es, der gesalbt werden soll. Schließlich holen sie den jüngsten Bruder David, der gerade die Schafe hütete. Wie wir wissen, wird David dann später einer der berühmtesten Könige in der Bibel sein. Wir haben auch die Gabe, tief in das Herz der Menschen zu sehen, wenn wir nur genau hinschauen und das Göttliche in uns erkennen wollen. Aber oft schauen wir eben nicht mit dem Herzen, sondern mit unseren Augen. So schnell verurteilen wir andere Menschen aufgrund ihres Äußeren. Aber unsere Augen zeigen uns nur den Schein. Wir haben Angst, oft auch unbewusst, vor dem Unbekannten, vor dem, was unserem Auge und damit unserem Gehirn neu und anders, also potentiell gefährlich, erscheint.

Entscheide dich für die Liebe und du entscheidest dich für das Glück

Liebe kann Grenzen überwinden, während Angst und Hass Grenzen bauen. Zu Grenzen gehören Mauern, Bewacher, Zäune, Stacheldraht, Kontrollen, Waffen und Verdächtigungen. Was für ein Energieaufwand wird da betrieben. Energie, die man in Lernen, Erleben und Kennenlernen stecken sollte. Jeder Mensch hat seine Geschichte; frag doch mal danach. Freundschaften können daraus entstehen. Zumindest aber Verständnis und Akzeptanz. Wenn du die Liebe lebst, dann steht der Heilung, der Gesundheit und dem Frieden nichts mehr im Weg. Liebe bedeutet Toleranz. Jemanden so zu akzeptieren und anzuerkennen, so wie er gerade ist. Auf der Parade des Christopher Street Day war das allgegenwärtig zu spüren. Das Lachen, der Spaß, das Feiern, das Miteinander, das Aufeinanderzugehen und das Glück des Augenblicks waren so präsent, weil der Geist der Liebe vorherrschte.

Liebe dich selbst und du hast das Glück auf deiner Seite

Zu einem friedlichen, toleranten und entspannten Miteinander gehört vor allem die bedingungslose Selbstliebe. Was ich oben zu der Liebe gesagt habe, gilt als allererstes für dich und deine Liebe zu dir selbst. Akzeptiere und toleriere dich selbst, so wie du jetzt gerade bist. Das ist schwer, sagst du? Du kannst das ganz leicht lernen. Trau dich anzufangen. Liebe bedeutet Verbundenheit mit der Energie der Welt. Angst und Hass, auch dir selbst gegenüber, fördern Verletzungen, Stress, Neid, Kampf und Krieg. Wie oft warst du schon im Krieg mit dir selber? Du trennst dich damit von der Energie des Universums ab und fühlst dich und die anderen nicht mehr. Du kannst nicht mehr mitfühlen. Verziehe dich ins dunkle Kämmerlein und verbarrikadiere dich, aber erwarte dann nicht, dass das Glück zu dir kommen kann. Du sperrst es ja selbst aus. Liebe, vergebe und interessiere dich für andere. Lerne sie zu verstehen und akzeptiere die bunte Vielfalt in dieser Welt. Nicht alle sind so wie du. Hab keine Angst davor. Strecke die Hand aus und öffne dein Herz. Der erste Schritt dazu ist die Liebe zu dir selbst.

Bereicherung und Glück

Die Abgrenzung und der Hass kosten viel Energie, viel Geld und Lebenszeit, die man besser verbringen kann. Die Liebe bekommst du kostenfrei und grenzenlose Energie als Bonus noch dazu. Das Glück suchen wir oft, aber mit der Liebe, die du in dein Leben lässt, kommt auch das Glück ganz automatisch. Glaub mir. Und wenn du erst die Liebe lebst, dann besiegst du deine Ängste. Klar, Ängste sind erstmal gut, denn sie warnen uns vor etwas Unbekanntem, welches eventuell unser Überleben gefährden könnte. Wenn du aber deine Hand ausstreckst, deine Sinne einsetzt und bereit bist, neue Erfahrungen zu machen und deinen Horizont zu erweitern, dann überwindest du diese Ängste. Liebe besiegt alles. Das ist Fakt. Warum also kämpfst du noch dagegen an?

Wenn du mehr Selbstliebe erfahren und dich besser spüren möchtest, dann erlebe deinen persönlichen Glückstag! An diesem Tag nur für dich und dein Glück erhältst du eine Strategie, wie du ab sofort mehr Glück in deinem Alltag erleben kannst, ganz viel Tipps für mehr Selbstliebe, eine Farbberatung, damit du in Zukunft weißt, welche Farben, dich leuchten lassen und glücklich machen und du aktivierst und stärkst deine Sinne, denn sie sind dein Kontakt zur Außenwelt.

Wie kann ich dich unterstützen?

Ich freue mich, wenn du mich kontaktierst!

 

Achtsamkeit im Alltag

Wie du mit Achtsamkeit glücklicher wirst

Geht bei dir oft Geschirr zu Bruch? Oder du verlegst deine Schlüssel? Du kannst deine Brille nirgends finden? Der Bleistift fällt dir zum wiederholten Male runter? Oder du schlägst dir oft deinen Fuß oder dein Knie an? Das kann an mangelnder Achtsamkeit liegen. Wenn du hektisch unter Stress und Zeitnot herumhetzt und du kaum durchatmen kannst, dann passieren oft solche „Unachtsamkeiten“. Aha! Da steckt ja schon das Wort „Achtsamkeit“ mit drin. Wenn ich also unachtsam bin, dann kann ich mich verletzen, Dinge kaputt machen oder vergessen, wo ich was hingelegt habe. Mir ging es früher sehr oft so. Ständig habe ich nach etwas gesucht und einiges Geschirr, darunter auch mein Lieblingsglas, zerdeppert. Aber wie kannst du vorgehen, um mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu holen?

Bewusst den Moment erleben

Wenn du unachtsam bist, dann lebst du nicht im Augenblick. Du denkst an gestern, an das blöde Telefonat oder an das, was du bis heute Abend noch alles erledigen musst. Der Moment geht vorüber und du weiß gar nicht, was du eigentlich gerade getan hast. Du bist in Gedanken nicht hier in diesem Moment. Und schwupps, ist das Glas umgekippt und der Inhalt ergießt sich über den Tisch, auf den Boden, über die Tastatur. Beim Aufwischen stößt du dir auch noch den Kopf am Tisch an. Aua. Die Lösung ist, bewusst den Augenblick wahrzunehmen. Ganz im Hier und Jetzt zu sein.

Nutze deine Sinne

Du besitzt etwas, das dir die Achtsamkeit enorm erleichtern kann. Deine Sinne. Wir Menschen haben fünf Sinne zur Verfügung, um mit unserer Außenwelt in Kontakt zu treten und alles bewusst wahrnehmen zu können. Deine Augen können sehen. Also, sieh genau hin. Wenn du gerade in der Küche bist, dann schau dir doch mal alles genau an. Die Einrichtung, die Tapete, die Stühle, das Fenster, die Spüle, den Herd. Wie ist das Licht? Wo ist der Schatten? Wie sehen die Farben aus? Was siehst du draußen, wenn du durchs Fenster schaust? Wenn du gerade am Computer sitzt, dann fokussiere dich auf das Geschriebene oder deine Arbeit am Bildschirm. Sieh hin. Nimm alles mit deinen Augen wahr. Auf diese Weise können sich zum Beispiel auch Probleme mit der Software in Luft auflösen.

Du hast Ohren, die hören können. Hör hin und höre zu. Jemand redet gerade mit dir? Schenke demjenigen Aufmerksamkeit und höre zu. Ja. Wirklich aktiv zuhören. Nicht nur so tun, nett nicken und dann vielleicht missverstehen, weil du nicht genau zu- und hingehört hast. Kommunikationsprobleme lösen sich mit genauem Zuhören oft von selbst.

Weißt du, wie dein Kaffee, den du gerade trinkst, wirklich schmeckt? Wie oft trinkst oder isst du etwas und nimmst überhaupt nicht den Geschmack wahr. Wenn du beim Frühstück sitzt, dann frühstücke. Mach nicht noch andere Sachen nebenbei. Nimm dir Zeit und genieße den Geschmack des Kaffees, des Brötchens und der Marmelade. Wie schmeckt die Erdbeermarmelade? Wie intensiv ist der Geschmack des Kaffees? Kaue und schlucke nicht hastig. Erstens schmeckst du dann nichts, zweitens, du könntest dich verschlucken, drittens fällt dir dann so schnell nichts runter, da du ja achtsam und bewusst genießt. Zeit sparst du dann auch dabei. Denn wenn du alles sorgfältig tust und bewusst, dann musst du hinterher nicht die Scherben auflesen oder den Tisch reinigen. Oder deinen Kopf kühlen und dein Knie verarzten.

Deine Sinne als Schlüssel für ein glückliches Leben

Wie riechen Bücher, Kaffeebohnen, frischer Toast oder Bananen? Nach was duftet dein Parfüm? Nimm dir bewusst Zeit, deinen Geruchssinn einzusetzen. Egal was du gerade tust, etwas zu Riechen gibt es immer, oder? Ja. Ich weiß. Auch der Schweiß meines Kollegen, der Mülleimer. Ja. Bei Achtsamkeitsübungen geht es auch darum, nicht zu bewerten. Nimm alles wahr und sage „Danke“, dass du riechen kannst. Es gibt Menschen, die haben ihren Geruchssinn verloren. Die können zwar nicht mehr die Schweißgerüche des Kollegen riechen, aber auch nicht mehr den Duft frischgemähten Rasens.

„Das berührt mich sehr.“ Im direkten und auch im übertragenen Sinn können wir berührt werden und auch rühren. Der Tastsinn ist ein sehr wichtiger Sinn, um mit der Welt in Kontakt zu treten. Denk mal nach, was und wen du tagtäglich berührst? Nimm alle diese Berührungen wahr. Wie fühlt sich die Kaffeetasse an, die Hand meines Geschäftskollegen, die Lippen meines Partners, das Handy, die Computertastatur, die Blumen, das Wasser auf meiner Haut beim Händewaschen, der Wind auf meiner Haut? Stell dir vor, du würdest das alles nicht mehr fühlen können.

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Vier Schritte für einen glücklichen Alltag

Ändere deine Perspektive, dann veränderst du deinen Alltag.

Möchtest du in deinem Leben etwas verändern? Weißt aber nicht, wie du das anstellen kannst? Fühlst du dich gefangen in deinem grauen Alltag, der immer gleich abläuft? Früher wusste ich nicht, wie ich meinem anstrengenden und belastenden Alltag entkommen sollte. Ich suchte das Glück sehr verzweifelt. Ich tauchte in Parallelwelten ab, fuhr oft in Kurzurlaube oder ging shoppen. Ich war im Fluchtmodus. Aber Flucht ist Panik, Adrenalin und das nicht Akzeptieren der Situation. Logischerweise war ich nach solchen Fluchtversuchen immer noch gefangen. Heute weiß ich, dass ich jederzeit meinen Alltag selbst dauerhaft verändern kann, um glücklich zu sein. Ganz ohne Flucht. Mit wenigen Schritten schaffst auch du diese Veränderung.

Der erste Schritt in die Veränderung: das Morgenritual

Das Gehirn mag Veränderung überhaupt nicht. Es kostet Energie und könnte auch gefährlich fürs Überleben sein. Also lassen wir lieber alles so, wie es ist. So schlecht ist es doch gar nicht, wie ich jetzt lebe, oder? Es könnte ja auch schlimmer sein. Dann lieber den Status Quo aufrechterhalten. Aber Veränderung ist nun mal das Leben. Stillstand ist der Tod. Ignorieren hilft nicht. Ich war sehr erfolgreich, mein Leben neu auszurichten mit Hilfe meines Morgenrituals. Gewöhne dir gleich zu Beginn des neuen Tages an, etwas Neues zu etablieren und dich zu fokussieren. Schritt für Schritt. So dass das Gehirn auch keine Angst vor dem Neuen bekommt und du es nach ein paar Mal wieder lässt. Ich zum Beispiel liege noch einen kurzen Moment in meinem Bett und sage „Danke“ für diesen weiteren Tag in meinem Leben. Dann setze ich mich auf und mache ein paar Streck- und Atemübungen, trinke Wasser und ziehe eine meiner Karteikarten, die ich mit Zitaten und Sprüchen beschriftet habe, um mich inspirieren zu lassen.

Der zweite Schritt: Yoga als Widmung an meinen Körper

Ich öffne die Fenster und mache meine persönlichen Yogaübungen. Zu Beginn reichen für den Schritt in die Veränderung und die leichtere Etablierung der neuen Gewohnheit ein paar Minuten aus. Bei mir sind es mittlerweile 30 Minuten, die ich meinem Körper und meinem Geist widme. Ich habe in diesem Leben meinen Körper, der wahrlich nicht jünger wird. Ihn zu ehren und für meinen Körper zu sorgen ist wichtig für mich. Ich lebe schließlich darin. Am besten steigerst du dich wirklich langsam, so dass du deinen inneren Bodyguard, der dich vor der „bösen“ Veränderung beschützen will, nicht beunruhigst.

Der dritte Schritt: Dankbarkeit

Als nächstes gehe ich ins Bad und lege da so richtig los mit „Danke“ sagen. Alles ist so wunderbar und luxuriös, nichts ist selbstverständlich. Wow. Ich habe eine Toilette, ich muss nicht vor die Tür, hinters Haus, bei Eiseskälte im Winter. Das Wasser spült alles weg. Fließendes Wasser in warm und kalt kommt aus der Dusche und dem Wasserhahn. Danke. Ich kann Licht anmachen. Danke. Mich im Spiegel anschauen. Danke. Mich mit Seife waschen. Danke. Mir die Hände mit einem weichen sauberen Handtuch abtrocknen. Danke. Ich habe eine Zahnbürste und Zahnpasta, Zahnseide und Mundspülung für meine Zahnhygiene. Danke. Ich kann den Radio im Bad anschalten und Musik und Nachrichten hören. Danke. Ich habe Creme, die meine Haut pflegt. Danke. Ich benutze eine Haarbürste, um mein Haar zu pflegen. Danke.

Merkst du, was passiert? Meine Perspektive auf alles in meinem Leben ändert sich mit der Demut, die ich durch die Dankbarkeit empfinde. Die Wunder, die Magie, der Luxus. Konsequent alles mit Staunen zu betrachten und „Danke“ dafür zu sagen, ändert dein Leben. Das ist die Wahrheit.

Der vierte Schritt: Aktivierung der Sinne

Beim Frühstück widme ich mich meinen Sinnen. Ich rieche an den Kaffeebohnen. Schmecke das Honigbrot. Höre den Geräuschen in meiner Küche zu. Das Tropfen des Wasserhahns, das Summen des Kühlschranks, meine Kaugeräusche, das Rauschen des Wasserkochers. Ich schaue hin. Der Himmel draußen. Die Brotkruste. Die Tasse. Die Tischdecke. Ich fühle die glatte Tasse. Den Stuhl, auf dem ich sitze. Das Kissen. Den Boden unter meinen Füßen. Zum Abschluss ziehe ich noch eine Tarotkarte, die mir die Antwort auf die Frage und den Fokus des heutigen Tages gibt.

Die Sinne sind der Schlüssel zu deinem Inneren. Sie zu aktivieren und zu stärken kann dein Leben radikal verändern. Du nimmst dann Dinge wahr, die immer schon da waren, die du aber nie vorher bemerkt hast. Du bist nie gefangen in deinem Alltag. Außer du machst dich selbst zum Gefangenen.

 

Was könnte dein Morgenritual sein? Es sollte zu dir passen. Du musst dich damit wohlfühlen. Es kann und soll sogar anders als meins sein. Denn jeder ist anders. Einzigartig. Auch du. Denk dran, am Anfang nur kleine bis kleinste Veränderungen zu etablieren, sonst wird das Durchhalten fast unmöglich. Sei geduldig mit dir. Und die Dankbarkeitsübung im Bad und die Sinnesöffnung beim Frühstück kostet keine Extra-Zeit. Super, oder?

 

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Blumen des Glücks

Wie ich Krisentage und Durchhänger meistere

Ich fühle an manchen Tagen eine Traurigkeit oder Frustration und das Glück scheint weit weg. Fühlst du dich auch manchmal schlecht und denkst, dass es nicht vorwärts in deinem Leben, mit deinen Plänen und in deinem Business geht? Du tust und machst, es passiert auch einiges, aber irgendwie ist das noch nicht der Durchbruch? Du wartest und wartest? Ich denke dann: „Wie lange soll ich noch warten, bis ich endlich merke, dass es vorwärts geht? Wann ist es soweit? Wann kommt der Durchbruch?“ Aber ich bin ja nicht umsonst Glückstrainerin und habe eine Strategie, wie ich mit solchen Phasen der Frustration umgehe.

Gib dem Glück genügend Zeit zu knospen

Ich bringe mir zu solchen Durchhängerphasen das Bild einer Knospe ins Gedächtnis. Die Pflanze, mein Business zum Beispiel, muss langsam wachsen. Es braucht einfach Zeit. Der Samen ist schon gelegt und ausgetrieben, das Pflänzchen ist schon sichtbar, aber noch klein und empfindlich. Da! Eine erste kleine, zarte Knospe ist zu sehen. Dieser winzigen Knospe muss ich Zeit geben zu wachsen und sich langsam zu entwickeln. Ich kann das Erblühen nicht beschleunigen. Ich kann nur abwarten, geduldig sein und die Pflanze pflegen, damit sie nicht eingeht. Ich gebe ihr Wasser, Licht, Dünger und Aufmerksamkeit. Die Pflanze pflegen heißt, mein Business zu pflegen. Mein Business bin ich. Also, heißt es tatsächlich, ich muss mich um mich kümmern. Ich schenke mir Aufmerksamkeit und schaue, dass es mir gut geht. Die Liebe und Fürsorge für mich selbst ist das allerwichtigste. Vielleicht schreist du jetzt bei dem Satz auf: „ Nein. Ich muss mich doch erst um die vielen wichtigen Dinge in meinem Alltag kümmern. Meine Familie, meine Kollegen, mein Haushalt, meine geschäftlichen Verpflichtungen, Termine und Aufgaben.“ Überlege mal. Wenn es dir schlecht geht, dann kannst du nicht dein Bestes geben. Wenn du dich nicht wohlfühlst, dann kannst du dich überhaupt nicht gut um andere(s) kümmern.

Selbstliebe und Selbstfürsorge holen das Glück in dein Leben

An solchen Durchhängertagen also, tue ich Dinge, die mir gut tun. Das kann ein Croissant vom Bäcker zum Frühstück sein, ein tolles Buch mit einer spannenden Geschichte, ein Serienabend mit Netflix oder ein Waldspaziergang. Was tut dir gut? Was kannst du dir Gutes tun? Ich darf die Pflanze mit der kleinen Knospe aber nicht zu viel pflegen. Zu viel ist nicht gut. Kleine Belohnungen motivieren. Dauerhafte Netflixabende oder tägliche Croissants sind eher kontraproduktiv und fördern die Trägheit. Eine Pflanze braucht Wasser, Licht und Dünger, aber zu viel davon ist schädlich für sie. Ebenso kann ich die Knospe nicht mit der Hand aufbrechen und die Blüte herausholen. Das wäre das Ende. In Maßen und mit Geduld ist der Schlüssel zum Erblühen des Glücks. Plötzlich erscheinen dann nämlich weitere Knospen. Endlich blüht die erste auf. Fülle über Fülle, wenn nach und nach die anderen Knospen zu wundervollen Blüten erblühen.

Das Blühen erscheint ganz leicht

Das Warten, die Traurigkeit, die Frustration und die Ungeduld sind vergessen im Angesicht der vollen Blütenpracht. Die Arbeit dahinter und die Zeit, die das gekostet hat, treten in den Hintergrund. Alles hat seine Zeit. In depressiven Phasen kann ich mich jederzeit an das Bild der Knospen erinnern, die ihre Zeit zum Wachsen, Blühen und Vergehen haben. „In welcher Phase stecke ich gerade?“, frage ich mich dann. Voller Vorfreude freue ich mich auf das Kommende. Genauso ist es mit deinem Glück im Alltag. Du kümmerst dich um deine Pflanze und erntest das Glück.

Säe den Glückssamen

 

Mit meinem Glückstraining kannst du den Samen des Glückes säen, die Pflanze langsam wachsen lassen und schließlich beim Erblühen zuschauen. Glück ist flüchtig. Die Blüte wird verblühen. Aber du säst ja ganz viele Samen. Die Samen sind die Glücksmomente, die du erblühen lassen darfst. Immer wieder. Verblüht eine Blüte, wird schon die nächste aufblühen. Immer wieder. Jeden Tag. Dein Leben wird bunt und abwechslungsreich. Du siehst die Fülle und die Wunder direkt vor deiner Nase. Du atmest den Duft deiner gesäten Glücksblumen. Dein Leben ist voller Glücksmomente. Und wenn dann so ein Durchhängertag kommt, dann weißt du, dass wieder eine Blüte aufblühen wird. Du hast die Kraft und die Macht, dein Leben jeden Tag bunter, magischer und erfüllter werden zu lassen. Voller Glanz, Glitzer und Glück.

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Wertschätzung macht glücklich

Wie du mit wertschätzendem Umgang dich und die anderen glücklich machen kannst

Ganz ehrlich. Hast du dich in letzter Zeit über schlechten Service und unfreundliche Mitarbeiter, vor allem von großen Unternehmen, geärgert? Wenn wir degradiert werden zu Nummern und Objekten, also nicht mehr als fühlender und denkender Mensch wahrgenommen werden, dann fühlen wir uns gering geschätzt und das macht wütend. Ich war diese Woche bei der Post, wie wahrscheinlich viele andere Tausend, um Ergänzungsmarken zu kaufen, da das Porto erheblich aufgeschlagen hat. Da gehen also tausende von Menschen zur Post und wollen 10-Cent-Marken und die Post ist nicht vorbereitet. Da kommen sofort Gedanken hoch wie „War ja klar. Die Deutsche Post ist ein Abzocke-Unternehmen. Die schauen nur noch nach Gewinnmaximierung und nicht nach dem Kunden. Hauptsache denen geht’s gut. Was mit uns passiert, ist denen egal.“ „Denen“ ist abstrakt und auf das Unternehmen bezogen, was kein Gesicht ist, eben nicht menschlich. Dabei stecken hinter „denen“ auch nur Menschen.

Wir sind alle Menschen

Die Mitarbeiter der Post sind auch nur Menschen, die für „die da“ arbeiten. Wenn das Unternehmen es nicht schafft, Wertschätzung und gegenseitigen Respekt bei den Mitarbeitern und beim Kunden zu vermitteln, bleibt nur eins. Wir müssen bei uns selbst anfangen. Mein Posterlebnis war dafür bezeichnend. Eine kleine Postfiliale irgendwo in einem kleinen Vorort von Mannheim. Zwei Schalter, zwei Mitarbeiter. Ich stehe in der Schlange und komme zum rechten Mitarbeiter. Der ist schon sehr genervt und bevor ich viel sagen kann, beschwert er sich über seinen Arbeitgeber und wie schlecht das alles organisiert sei. Es gäbe keine Marken mehr und ich solle mein Glück doch beim linken Mitarbeiter versuchen. Auf meine Frage, ob er ihn schnell fragen könnte (er steht 50 Zentimeter weit weg), antwortete er verärgert, das ginge nicht. Da sah man richtig, wie dieser Mann sich selbst wenig wertgeschätzt fühlt und das mit seinem Verhalten leider potenziert. Ich also zum linken Mitarbeiter. Dieser Mann war total sympathisch und freundlich. Er hatte dieselbe Ausgangslage, machte aber was völlig anderes draus. Er nahm mich als Mensch wahr. Er schaute mich an. Sofort hatte ich die Chance, auch ihn als Mensch wahrzunehmen und ihm meine Wertschätzung und mein Verständnis zu zeigen. Ich bekam alle Marken, die ich wollte und führte ein angenehmes Gespräch.

Wertschätzung als Schlüssel zum Glück

Der unglückliche rechte Mitarbeiter geht bestimmt am Ende des Tages mit schlechter Laune heim und beschuldigt für sein Elend die „schrecklichen Kunden“ und „die ignorante Post“. Vielleicht nervt er daraufhin sein privates Umfeld mit seiner „Ich kann gar nichts dafür – die anderen sind schuld“-Einstellung und macht seine Familie oder Freunde nicht unbedingt glücklicher damit. Die Lösung liegt immer in uns selbst. Ich kann jederzeit Wertschätzung zeigen. Es kostet mich nichts außer meine Sinne einzuschalten und die Menschen anzuschauen. Richtig anzuschauen. Ich kann ihnen das Gefühl geben, dass ich ihr Bemühen schätze und sie dadurch selbst als Mensch sehe. Ich befördere sie vom Objekt zum Subjekt. Wir wollen doch alle anerkannt werden. Wir wollen alle geliebt werden. Wertschätzung ist ein erster Schritt für Verständnis, Toleranz und Respekt untereinander und damit für ein glückliches Leben. Wenn ich mich mal wieder über schlechten Service zum Beispiel bei der Deutschen Bahn oder der Deutschen Post aufrege, dann fange ich an, die Mitarbeiter als Menschen wahrzunehmen. Ich muss anfangen. Es wird ein „Warten auf Godot“, wenn du wartest bis die anderen den Schritt gehen.

Sei du der Anfang

Du kannst jederzeit die Entscheidung treffen, mehr Wertschätzung zu zeigen. Schau hin und höre deinen Mitmenschen zu. Interessiere dich für sie. Sage „Danke“ und erkenne die Leistung an. Egal ob daheim bei deiner Familie oder im Beruf bei deinen Kollegen und Vorgesetzten. Ein Lächeln, eine Frage nach dem Befinden, ein kurzer Small Talk oder ein spendierter Kaffee bewirken Wunder. Und ganz ehrlich, fühlst du dich nicht viel besser, wenn du jemanden glücklich gemacht hast? Wie wäre es, wenn du ab jetzt jeden Tag die Menschen in deinem Umfeld wahrnimmst und wertschätzt? Wieviel Glück und Liebe könntest du damit verbreiten? Und es kommt alles zu dir zurück, glaube mir. Die Menschen freuen sich, wenn sie menschlich sein dürfen. Wir sind eben keine Nummern. Wir sind Individuen mit Gefühlen. Erkenne das und der Weg zum Glück steht dir offen.

Wenn du einen ganzen Tag voller Glück verbringen willst, dann schau mal bei meinem Angebot „Dein Glückstag“ vorbei. Da gibt es jede Menge Wertschätzung und Tipps zum Glücklichsein.

Ich freue mich, wenn du mich kontaktierst.