Gelassenheit im Stau

Wie du es schaffst, allem eine positive Seite abzugewinnen

Du hast die Situation bestimmt schon oft erlebt. Du stehst im Stau. Selbst wenn du kein Auto fährst, steht dein Bus im Stau, die S-Bahn kommt nicht oder der Zug bleibt auf freier Strecke stehen. Eins haben alle Situationen gemeinsam. Du weißt nicht, wann es weitergeht. Ziemlich sicher bist du genervt, wütend und schlecht gelaunt. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ich war schon öfter mit dem Zug unterwegs und wir sind einfach so mitten auf der Strecke stehengeblieben. Wenn es gut läuft, macht der Zugchef eine Ansage, warum wir stehen und wie lange es voraussichtlich dauern wird. Aber oft bekommen die Passagiere keine Info. Auch im Auto auf der Autobahn weiß man oft nicht, wie lang der Stau ist und ob eine Sperrung vorliegt, ein Unfall passiert ist. Ich werde dann innerlich unruhig und merke, wie mir die Kontrolle dieser Situation entgleitet. Ich fühle mich ausgeliefert und hilflos.

Handelst du in der Angst?

Ich kann so reagieren:

  • Ich stresse mich wahnsinnig. Ich hupe und rege mich auf.
  • Ich denke: „War ja klar, dass das mir passiert. Immer stehe ich im Stau und komme zu spät.“
  • Ich denke an meinen Termin, zu dem ich zu spät kommen werde. Ich habe Angst, die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. An meinen Kunden, der auf mich wartet. Ich habe Angst, dass der Kunde mich nicht mehr bucht. Ich denke an meinen Chef, der sich mal wieder aufregt, weil ich zu spät bin. Ich habe Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren.

Was alle diese Reaktionen gemeinsam haben, ist folgendes: Ich habe meinen Fokus auf dem Stau und meiner Rolle als Opfer. Die Angst beherrscht mich. Ich fühle den Stress körperlich. Dadurch verstärke ich meine negativen Gefühle, ich schalte meine Sinne aus und habe nur noch eins im Kopf: „Ich bin hilflos. Ich habe keine Macht. Ich bin Opfer.“

Wenn du dann endlich aus dem Stau draußen bist, kommst du genervt und schlecht gelaunt beim Kunden an und kannst ihm nicht so weiterhelfen, wie er sich das wünscht. Er ist unzufrieden, du bist unzufrieden. Oder du pampst deine Kollegen an, bist weiterhin schlecht gelaunt und verschüttest deinen Kaffee auf deine helle Hose. Dein Tag ist sowas von gelaufen. Wenn du abends heimkommst, gibt es auch noch Streit mit dem Partner und die Kinder quengeln. Abends liegst du im Bett und denkst: „ Was für ein Sch…tag, was für ein Sch…leben.“

Was, wenn du den Fokus verschieben würdest?

Denn Fakt ist auch: Du kannst die Situation nicht ändern. Wenn du dich noch so viel aufregst, alle anschimpfst, die in deiner Nähe sind oder dich selbst bemitleidest, es wird rein gar nichts an dem Stau ändern. Punkt. Die Autos werden sich nicht plötzlich in Luft auflösen, damit du freie Fahrt hast. Wie kannst du dann gelassen bleiben?

Handle und denke in Liebe

  • Erkenne, dass du die Situation nicht ändern kannst
  • Atme ein paar Mal tief durch
  • Lehn dich zurück und schließe die Augen
  • Erkenne, dass du nie alles unter Kontrolle haben kannst
  • Ergib dich der Situation
  • Vertraue und öffne deine Sinne
  • Schmecke den Kaffee, höre Musik, lausche deinem Hörbuch, unterhalte dich mit deinem Nachbarn im Zug oder im Stau, schau dir die Natur oder die Umgebung an, die Wolken, den Himmel, die Bäume, den Regen auf der Straße…
  • Sag „Danke“ für deine wundervollen Sinne

Wenn du aus dem Gefühl der Liebe, der Dankbarkeit und des Vertrauens handelst, dann wirst du diesen Stau nicht mehr genervt und gestresst verlassen, sondern gelassen und voller Freude sein. Du kannst dich wunderbar um deinen Kunden kümmern, der geduldig gewartet hat, deine Kollegen haben Kuchen dabei, du lächelst sie an und bist dankbar. Du potenzierst mit dem Handeln aus Liebe deine gute Laune, deine Freude am Leben und dein Glück.

Du fragst jetzt, wie du das schaffen sollst? Das hört sich alles super an, aber so einfach ist es halt nicht… Ich mache dir Mut. Es liegt nämlich alles in dir. Du kannst jederzeit die Entscheidung treffen, anders mit stressigen, scheinbar hilflosen, Situationen umzugehen. Ich kann dich mit meinem Glückstraining wunderbar unterstützen. Zum Beispiel in meiner Glückstraining Mastermind im November. Du kannst dich mit Gleichgesinnten austauschen, die bestimmt ähnliche Situationen kennen, erhältst täglich Impulse, Übungen und Aufgaben, die du wunderbar in deinen Alltag integrieren kannst. Es ist kein langes Retreat nötig, um ein glückliches Leben zu führen und sein Denken zu ändern. Tägliches leichtes Training genügt. Und dranbleiben.

Kontaktiere mich für dein dreißigminütiges kostenfreies Infogespräch.

Oder buche deine Stunde im „Glückscafé“. In Mannheim in einem Café kannst du mich bei Kaffee oder Tee zu meinem Glückstraining befragen und mir von deinen Herausforderungen berichten. Ich schaue dann, ob und wie ich dich unterstützen kann.

 

Achtsamkeit im Alltag

Wie du mit Achtsamkeit glücklicher wirst

Geht bei dir oft Geschirr zu Bruch? Oder du verlegst deine Schlüssel? Du kannst deine Brille nirgends finden? Der Bleistift fällt dir zum wiederholten Male runter? Oder du schlägst dir oft deinen Fuß oder dein Knie an? Das kann an mangelnder Achtsamkeit liegen. Wenn du hektisch unter Stress und Zeitnot herumhetzt und du kaum durchatmen kannst, dann passieren oft solche „Unachtsamkeiten“. Aha! Da steckt ja schon das Wort „Achtsamkeit“ mit drin. Wenn ich also unachtsam bin, dann kann ich mich verletzen, Dinge kaputt machen oder vergessen, wo ich was hingelegt habe. Mir ging es früher sehr oft so. Ständig habe ich nach etwas gesucht und einiges Geschirr, darunter auch mein Lieblingsglas, zerdeppert. Aber wie kannst du vorgehen, um mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu holen?

Bewusst den Moment erleben

Wenn du unachtsam bist, dann lebst du nicht im Augenblick. Du denkst an gestern, an das blöde Telefonat oder an das, was du bis heute Abend noch alles erledigen musst. Der Moment geht vorüber und du weiß gar nicht, was du eigentlich gerade getan hast. Du bist in Gedanken nicht hier in diesem Moment. Und schwupps, ist das Glas umgekippt und der Inhalt ergießt sich über den Tisch, auf den Boden, über die Tastatur. Beim Aufwischen stößt du dir auch noch den Kopf am Tisch an. Aua. Die Lösung ist, bewusst den Augenblick wahrzunehmen. Ganz im Hier und Jetzt zu sein.

Nutze deine Sinne

Du besitzt etwas, das dir die Achtsamkeit enorm erleichtern kann. Deine Sinne. Wir Menschen haben fünf Sinne zur Verfügung, um mit unserer Außenwelt in Kontakt zu treten und alles bewusst wahrnehmen zu können. Deine Augen können sehen. Also, sieh genau hin. Wenn du gerade in der Küche bist, dann schau dir doch mal alles genau an. Die Einrichtung, die Tapete, die Stühle, das Fenster, die Spüle, den Herd. Wie ist das Licht? Wo ist der Schatten? Wie sehen die Farben aus? Was siehst du draußen, wenn du durchs Fenster schaust? Wenn du gerade am Computer sitzt, dann fokussiere dich auf das Geschriebene oder deine Arbeit am Bildschirm. Sieh hin. Nimm alles mit deinen Augen wahr. Auf diese Weise können sich zum Beispiel auch Probleme mit der Software in Luft auflösen.

Du hast Ohren, die hören können. Hör hin und höre zu. Jemand redet gerade mit dir? Schenke demjenigen Aufmerksamkeit und höre zu. Ja. Wirklich aktiv zuhören. Nicht nur so tun, nett nicken und dann vielleicht missverstehen, weil du nicht genau zu- und hingehört hast. Kommunikationsprobleme lösen sich mit genauem Zuhören oft von selbst.

Weißt du, wie dein Kaffee, den du gerade trinkst, wirklich schmeckt? Wie oft trinkst oder isst du etwas und nimmst überhaupt nicht den Geschmack wahr. Wenn du beim Frühstück sitzt, dann frühstücke. Mach nicht noch andere Sachen nebenbei. Nimm dir Zeit und genieße den Geschmack des Kaffees, des Brötchens und der Marmelade. Wie schmeckt die Erdbeermarmelade? Wie intensiv ist der Geschmack des Kaffees? Kaue und schlucke nicht hastig. Erstens schmeckst du dann nichts, zweitens, du könntest dich verschlucken, drittens fällt dir dann so schnell nichts runter, da du ja achtsam und bewusst genießt. Zeit sparst du dann auch dabei. Denn wenn du alles sorgfältig tust und bewusst, dann musst du hinterher nicht die Scherben auflesen oder den Tisch reinigen. Oder deinen Kopf kühlen und dein Knie verarzten.

Deine Sinne als Schlüssel für ein glückliches Leben

Wie riechen Bücher, Kaffeebohnen, frischer Toast oder Bananen? Nach was duftet dein Parfüm? Nimm dir bewusst Zeit, deinen Geruchssinn einzusetzen. Egal was du gerade tust, etwas zu Riechen gibt es immer, oder? Ja. Ich weiß. Auch der Schweiß meines Kollegen, der Mülleimer. Ja. Bei Achtsamkeitsübungen geht es auch darum, nicht zu bewerten. Nimm alles wahr und sage „Danke“, dass du riechen kannst. Es gibt Menschen, die haben ihren Geruchssinn verloren. Die können zwar nicht mehr die Schweißgerüche des Kollegen riechen, aber auch nicht mehr den Duft frischgemähten Rasens.

„Das berührt mich sehr.“ Im direkten und auch im übertragenen Sinn können wir berührt werden und auch rühren. Der Tastsinn ist ein sehr wichtiger Sinn, um mit der Welt in Kontakt zu treten. Denk mal nach, was und wen du tagtäglich berührst? Nimm alle diese Berührungen wahr. Wie fühlt sich die Kaffeetasse an, die Hand meines Geschäftskollegen, die Lippen meines Partners, das Handy, die Computertastatur, die Blumen, das Wasser auf meiner Haut beim Händewaschen, der Wind auf meiner Haut? Stell dir vor, du würdest das alles nicht mehr fühlen können.

Achtsamkeit ist auch ein Teil meines Glückstrainings. Du interessierst dich dafür? Dann abonniere doch meinen Newsletter und bleibe immer auf dem Laufenden.

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Blumen des Glücks

Wie ich Krisentage und Durchhänger meistere

Ich fühle an manchen Tagen eine Traurigkeit oder Frustration und das Glück scheint weit weg. Fühlst du dich auch manchmal schlecht und denkst, dass es nicht vorwärts in deinem Leben, mit deinen Plänen und in deinem Business geht? Du tust und machst, es passiert auch einiges, aber irgendwie ist das noch nicht der Durchbruch? Du wartest und wartest? Ich denke dann: „Wie lange soll ich noch warten, bis ich endlich merke, dass es vorwärts geht? Wann ist es soweit? Wann kommt der Durchbruch?“ Aber ich bin ja nicht umsonst Glückstrainerin und habe eine Strategie, wie ich mit solchen Phasen der Frustration umgehe.

Gib dem Glück genügend Zeit zu knospen

Ich bringe mir zu solchen Durchhängerphasen das Bild einer Knospe ins Gedächtnis. Die Pflanze, mein Business zum Beispiel, muss langsam wachsen. Es braucht einfach Zeit. Der Samen ist schon gelegt und ausgetrieben, das Pflänzchen ist schon sichtbar, aber noch klein und empfindlich. Da! Eine erste kleine, zarte Knospe ist zu sehen. Dieser winzigen Knospe muss ich Zeit geben zu wachsen und sich langsam zu entwickeln. Ich kann das Erblühen nicht beschleunigen. Ich kann nur abwarten, geduldig sein und die Pflanze pflegen, damit sie nicht eingeht. Ich gebe ihr Wasser, Licht, Dünger und Aufmerksamkeit. Die Pflanze pflegen heißt, mein Business zu pflegen. Mein Business bin ich. Also, heißt es tatsächlich, ich muss mich um mich kümmern. Ich schenke mir Aufmerksamkeit und schaue, dass es mir gut geht. Die Liebe und Fürsorge für mich selbst ist das allerwichtigste. Vielleicht schreist du jetzt bei dem Satz auf: „ Nein. Ich muss mich doch erst um die vielen wichtigen Dinge in meinem Alltag kümmern. Meine Familie, meine Kollegen, mein Haushalt, meine geschäftlichen Verpflichtungen, Termine und Aufgaben.“ Überlege mal. Wenn es dir schlecht geht, dann kannst du nicht dein Bestes geben. Wenn du dich nicht wohlfühlst, dann kannst du dich überhaupt nicht gut um andere(s) kümmern.

Selbstliebe und Selbstfürsorge holen das Glück in dein Leben

An solchen Durchhängertagen also, tue ich Dinge, die mir gut tun. Das kann ein Croissant vom Bäcker zum Frühstück sein, ein tolles Buch mit einer spannenden Geschichte, ein Serienabend mit Netflix oder ein Waldspaziergang. Was tut dir gut? Was kannst du dir Gutes tun? Ich darf die Pflanze mit der kleinen Knospe aber nicht zu viel pflegen. Zu viel ist nicht gut. Kleine Belohnungen motivieren. Dauerhafte Netflixabende oder tägliche Croissants sind eher kontraproduktiv und fördern die Trägheit. Eine Pflanze braucht Wasser, Licht und Dünger, aber zu viel davon ist schädlich für sie. Ebenso kann ich die Knospe nicht mit der Hand aufbrechen und die Blüte herausholen. Das wäre das Ende. In Maßen und mit Geduld ist der Schlüssel zum Erblühen des Glücks. Plötzlich erscheinen dann nämlich weitere Knospen. Endlich blüht die erste auf. Fülle über Fülle, wenn nach und nach die anderen Knospen zu wundervollen Blüten erblühen.

Das Blühen erscheint ganz leicht

Das Warten, die Traurigkeit, die Frustration und die Ungeduld sind vergessen im Angesicht der vollen Blütenpracht. Die Arbeit dahinter und die Zeit, die das gekostet hat, treten in den Hintergrund. Alles hat seine Zeit. In depressiven Phasen kann ich mich jederzeit an das Bild der Knospen erinnern, die ihre Zeit zum Wachsen, Blühen und Vergehen haben. „In welcher Phase stecke ich gerade?“, frage ich mich dann. Voller Vorfreude freue ich mich auf das Kommende. Genauso ist es mit deinem Glück im Alltag. Du kümmerst dich um deine Pflanze und erntest das Glück.

Säe den Glückssamen

 

Mit meinem Glückstraining kannst du den Samen des Glückes säen, die Pflanze langsam wachsen lassen und schließlich beim Erblühen zuschauen. Glück ist flüchtig. Die Blüte wird verblühen. Aber du säst ja ganz viele Samen. Die Samen sind die Glücksmomente, die du erblühen lassen darfst. Immer wieder. Verblüht eine Blüte, wird schon die nächste aufblühen. Immer wieder. Jeden Tag. Dein Leben wird bunt und abwechslungsreich. Du siehst die Fülle und die Wunder direkt vor deiner Nase. Du atmest den Duft deiner gesäten Glücksblumen. Dein Leben ist voller Glücksmomente. Und wenn dann so ein Durchhängertag kommt, dann weißt du, dass wieder eine Blüte aufblühen wird. Du hast die Kraft und die Macht, dein Leben jeden Tag bunter, magischer und erfüllter werden zu lassen. Voller Glanz, Glitzer und Glück.

Kennst du schon mein neues Angebot „Dein Glückstag“?

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Lieber unperfekt

Wie wäre es mal mit unperfekt?

Der perfekte Tag. Die perfekte Frisur. Die perfekte Torte. Das perfekte Styling. Der perfekte Teint.

Wer strebt nicht danach? Wir werden geradezu von den Medien verführt, alles perfekt haben zu wollen. Perfekt zu sein. Auch die Erziehung spielt da sicher eine Rolle. Fehler werden als besonders schlimm erachtet. Wir haben eine richtige „Such-den-Fehler“-Kultur entwickelt. Egal ob in der Schule, im Beruf oder im Privatleben und Alltag. Wir sind ständig der Kritik ausgesetzt. Daher wäre es doch perfekt, vollkommen perfekt zu sein, oder? Nie wieder Kritik einstecken. Nie wieder schlechte Noten. Nie wieder unglücklich sein. Ja. Wir verbinden mit der Perfektion ein glückliches Leben. „Wenn ich perfekt bin, dann bin ich endlich glücklich. Dann sagt mir keiner mehr, was alles falsch an mir ist.“

Wunsch nach Glück

Aber ist das so? Sind wir glücklich, wenn wir perfekt sind? Sind wir glücklich, wenn keiner mehr rummeckert? Was brauchst du zu deinem Glück? Deine Gesundheit, den Frieden, die Freiheit, die Freude, die Momente, deine Familie, dein Partner, die Kinder, die Natur und den Sinn im Leben, deine Lebensaufgabe. Da jeder einzigartig ist, hat auch jeder eine einzigartige Lebensaufgabe. Stell dir mal vor, alles in deinem Leben wäre auf Hochglanz gestylt. Die Fassade ist perfekt. Du siehst super aus. Dein Haus, deine Kinder, dein Job, dein Partner, dein Auto, dein Garten, alles ist perfekt. Und nicht genug. Auch die Nachbarn, Kollegen, Verwandten und Freunde sind perfekt. Genormt. Wie bei Aldous Huxleys „Brave New World“, wo alle genormt und konditioniert sind und zum Glücklichsein Drogen nehmen („Soma“). Irgendwie unheimlich. Und unecht. Das ist eher wie eine Filmkulisse. Da fehlt das Persönliche, Individuelle und Einzigartige: der „Makel“. Die Definition von Schönheit ist daher auch „Perfektion plus Makel“. Warum also streben wir dann so nach dieser Perfektheit, wenn das gar nicht das Ideal ist? Streben wir doch lieber nach dem Makel, der uns, und nur uns, besonders macht.

Wunsch nach Liebe

Von klein auf werden wir getrimmt, es alles noch besser und besser zu machen. „Sei brav. Sei gut in der Schule. Sei ruhig. Sei artig. Tue das, was wir sagen.“ Wenn wir diese Wünsche erfüllen, wird uns suggeriert, wenn wir uns so verhalten, wie gewünscht, dann und nur dann werden wir geliebt. Also verhalten wir uns lieber so, wie von uns erwartet. Nur so erfüllt sich der Wunsch nach Liebe, denken wir.

„Perfekt“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „vollkommen, vollendet“. Und „Perfekt“ ist Vergangenheit, abgeschlossen, unveränderbar. Wenn alles vollendet ist, gibt es nichts mehr zu verändern. Der Stillstand ist erreicht. Der Zustand ist vollendet. Aber Leben ist Veränderung und Weitermachen.

Wir sind alle vollkommen, genauso wie wir hier auf der Erde sind. Da gibt es nichts zu verbessern oder wegzutrainieren, abzugewöhnen oder anzupassen. Ja. Wir haben jeden Tag die Möglichkeit uns zu verändern und uns tatsächlich zu verbessern. Aber bitte doch nur, wenn wir das selbst so entschieden haben und nicht weil wir unbedingt geliebt werden wollen. Der Wunsch, geliebt zu werden, ist sehr stark in jedem von uns. Genauso groß wie der Wunsch, selber zu lieben. Die Liebe kann aber nicht erkauft oder erpresst werden. Liebe braucht keine Wenn-Sätze. Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. „Wenn du viel lernst und gute Noten hast, dann bekommst du einen Kuss. Dann habe ich dich ganz arg lieb.“ „Wenn du mir hilfst, dann zeigst du mir, dass du mich liebst.“ „Wenn du mir Geld leihst, dann habe ich dich lieb.“ Nein. Stopp. Liebe ist bedingungslos. Liebe ist eine Kraft. Die stärkste im Universum. Vertraue dieser Macht.

Die Liebe zu dir selbst ist der Schlüssel zum Glück

Um dich unabhängig von der Kritik der anderen zu machen, ist der beste Weg, dich selbst zu lieben. Um dich nicht auf irgendwelche Bedingungen einlassen zu müssen auf der Suche nach Liebe, liebe dich erst selbst. Um glücklich zu werden, liebe dich selbst. Ja! Denn die größte und erfüllendste Liebesbeziehung ist die Liebe zu dir selbst. Lerne dich so anzunehmen, wie du jetzt gerade bist. Ja, auch mit Pickeln, Cellulite, Falten, Speckröllchen, dem Hang zur Schokolade und exzessiven Netflixabenden. Deiner etwas chaotischen Art den Haushalt zu führen und den Kleiderbergen auf deinem Bett. Das bist du. Ist das nicht herrlich?

Falls du jetzt denkst, „toll, hört sich ja klasse an, aber mich selbst lieben, das ist eine unlösbare Aufgabe. Ich möchte das ja sehr, sehr gerne, aber …“ Keine Sorge, du musst das gar nicht allein schaffen. Ich unterstütze dich dabei sehr gern mit meinem Glückstraining. Jeder kann sein Glück trainieren. Jeder kann sich selbst lieben lernen. Bist du bereit?

Ninas Glückstraining