Strahle in deinen Farben

Jedem Menschen stehen andere Farben

Zurzeit sind Gewürztöne in Mode, vor allem sieht man jetzt sehr oft dieses Senfgelb. Viele denken, dass diese Farbe ihnen steht. Gerade Menschen mit dunkelbraunen Haaren gehen fälschlicherweise davon aus, dass sie ein warmtoniger Herbsttyp wären und kaufen sich Kleidungsstücke in dem warmen Senfgelb-Ton oder auch in Olivgrün. Der Teint kann aber bei dunkelhaarigen durchaus kühltonig sein. Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Die Folge ist, dass man nicht so herausstrahlt und die Farbe einem nicht unterstützt. Wenn du gern mit deiner Kleidung deinen Typ unterstreichen und leuchten willst, dann ist es wichtig zu wissen, ob du kühl- oder warmtonig im Teint bist.

Euphorisch kaufst du zum Beispiel die Bluse in einem Knallorange, weil die Farbe dir so gut gefallen hat und hängst sie daheim in deinen Kleiderschrank. Als du sie wieder anziehen willst, fühlst du dich irgendwie nicht wohl. Deine Augenringe sind dunkler, deine Rötungen im Gesicht sichtbarer oder du erscheinst blass und kränklich. Du greifst dann doch lieber zu einem anderen Oberteil. Die orangefarbene Bluse bleibt im Schrank.

Finde deine persönlichen Strahle-Farben

Ich kann dir sagen, woran das liegt. Dein Teint harmoniert nicht mit dem Farbton der Bluse. Jeder Mensch hat einen bestimmten Hautunterton und der gibt vor, welche Farben dir stehen und dich zum Leuchten und Strahlen bringen. Bei einer Farbberatung kannst du herausfinden, welche Farben mit deinem Teint harmonieren. Vor allem findest du in einer Farbberatung heraus, ob du kühl- oder warmtonig bist. Denn dein Teint kann entweder bläulich-rosé sein oder auch einen warmen Hautunterton in Elfenbein oder Pfirsichton aufweisen. Wenn du weißt, ob du kühl- oder warmtonig bist, dann kann man bei der Beratung viele weitere Farbtücher ausprobieren. Dann kommen auch deine Augen- und Haarfarbe ins Spiel und natürlich auch persönliche Vorlieben. Welche Farben gefallen dir? Welche nicht?

Alle Farben sind reine Energie.

Das Spektrum der für unsere Augen sichtbaren Strahlen ist sehr klein. Die Palette der Regenbogenfarben, die wir sehen, sind eigentlich Energiewellen, die unterschiedlich schwingen. Viele Strahlen auf der Erde und im Universum sind für unsere Augen unsichtbar. Radiowellen, Infrarot- oder Röntgenstrahlen gibt es da zum Beispiel. Oder aber die UV-Strahlen, vor denen wir uns im Sommer und bei starker Sonneneinstrahlung schützen müssen. Wir können sie mit unseren Augen nicht sehen, aber sie sind trotzdem da. Also, welche Farben bringen dich zum Strahlen? Mit welchen Energiestrahlen bist du auf einer Wellenlänge? Da bekommt das Wort „Strahlen“ eine ganz neue Bedeutung.

Rot ist ein sehr langwelliges Licht, während Blau kurzwellig ist. Grün liegt in der Mitte. Für diese drei Farben, die auch die Grundfarben der Lichtfarben sind, haben wir im menschlichen Auge Farbrezeptoren, die sogenannten Zapfen. Es gibt sogar Menschen, die haben wohl vier Farbrezeptoren. Man nennt sie Tetrachromaten. So genau kann man nicht beweisen, welche Farben und ob überhaupt, sie zusätzlich sehen können. Vermutet wird ein „Orange-Rezeptor“. Bei vielen Menschen gibt es zwar anatomisch einen vierten Farbrezeptor, aber er ist meistens inaktiv. Wer weiß, warum es evolutionstechnisch wichtig war, so was zu haben.

Die Psychologie und Symbolik der Farben

Wenn du eine Farbe siehst, dann verbindest du unbewusst oder auch bewusst etwas ganz Bestimmtes damit. Das ist kulturell unterschiedlich. In unserer europäischen Kultur verbinden wir Rot mit Kraft, Liebe, Blut und Leidenschaft. Die Farbe Rot ist für unser Gehirn eine starke Signal- und Warnfarbe. Instinktiv schauen wir in Bruchteilen einer Sekunde auf etwas Rotes. Im Straßenverkehr wird das nützlich eingesetzt. Wenn eine Frau also ein rotes Kleid trägt, sollte sie damit rechnen, angeschaut zu werden. Interessanterweise war Rot noch im Mittelalter die typische Männerfarbe. Heute schenken die Männer rote Rosen, um der Angebeteten zu signalisieren, dass er sie liebt.

Blau hingegen ist die Farbe der Ruhe, Kühle, Sehnsucht und des Vertrauens. Ein blaues Kleid in der Abenddämmerung behält für unsere Augen am längsten die Farbe, wenn das Licht langsam verschwindet. In der Dunkelheit können wir mit den Zapfen nichts mehr anfangen. Da müssen die Stäbchen übernehmen, die für Hell- und Dunkelsehen verantwortlich.

Die Farbe Grün bedeutet Leben, Entspannung, Fruchtbarkeit und Heilung. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Wellenlänge Grün Migräneanfälle mildern kann. Ein Blick ins Grüne oder auch der Aufenthalt in der grünen Natur kann tatsächlich heilend wirken. Aber Grün bedeutet auch „Gift“ oder „Unreife“. Wir werden so vor dem Verzehr von giftiger oder ungesunder Nahrung gewarnt. Sagt das aber bitte nicht euren Kindern, so haben die eine Ausrede, kein grünes Gemüse mehr zu essen…

Falls du wissen möchtest, in welchen Farben du besonders herausstrahlen kannst, dann buche eine VIP-Shoppingberatung bei mir. Ich mache individuelle Termine für vier oder auch für 8 Stunden und gehe in Mannheim, Ludwigshafen oder Heidelberg mit dir durch die Geschäfte. Auf Anfrage komme ich auch in deine Stadt.

In meinem Newsletter erfährst du immer zuverlässig von meinen nächsten Events und Terminen, auch anstehende Workshops für Farb- und Stilberatung kündige ich dort an. Melde dich hier an.

 

Auferstehung und Leben

Das Leben blüht

Ich habe auf meinem Balkon schon seit einigen Jahren einen Lavendel im Topf. Jedes Frühjahr ist er wieder ausgetrieben und hat wundervoll geblüht. Diesen Winter sah der Lavendel aber richtig tot aus. Nur noch verholzte Triebe. Kein Grün. Ich war schon drauf und dran den Lavendel der Biotonne zu übergeben. Irgendetwas hielt mich aber davon ab. Und tatsächlich, seit ein paar Tagen kommt wieder Grün zum Vorschein und wird immer größer und mehr. Ich habe es nicht glauben können, dass das, was tot erscheint, lebendig ist und wieder austreibt und sich vermehrt. So wie Thomas, der nur an die Auferstehung Jesu glauben konnte, wenn er mit seinen Händen die Wunden Christi berührt. Wir feiern an Ostern das Fest der Auferstehung Christi. Er war tot und wurde betrauert. Aber er ist wieder auferstanden.

Das Leben geht weiter

Das Osterfest war ursprünglich wohl ein heidnisch-germanisches Fruchtbarkeitsfest zu Ehren der Göttin der Morgenröte. Die hieß eventuell „Ostara“. Aber nichts Genaues weiß man nicht. Leider hinterließen uns die Germanen kaum schriftliche Zeugnisse, so wie zum Beispiel die Römer. Die germanischen Stämme benutzten ihre Schrift, die sogenannten „Runen“, eher für Zauber- und Bannsprüche als für Privates oder Geschäftliches. Runen finden sich zum Beispiel auf Waffen, um sie unbesiegbar zu machen. Die Römer haben ihre Schrift so verwendet, wie wir das heute tun. Sie schrieben Verträge, Gesetze, Briefe, Bücher, Sachtexte, Historisches, Philosophisches, Biografien, Religiöses, Theaterstücke, Gedichte und mehr. Die Germanen gaben ihre Traditionen mündlich weiter. Verträge wurden mit dem Hammer oder einem Handschlag gültig. Auf dem Thing wurden Urteile gefällt und Entscheidungen getroffen. Daher ist die Herkunft des Namens „Ostern“ nur Spekulation für die Forscher. Das heidnische Fest des Frühlings war als Fest der Fruchtbarkeit und des Wiederauflebens der Natur nach dem dunklen und kalten Winter gedacht. Nicht umsonst ist Grün die Farbe der Hoffnung, der Heilung und des Lebens.

Das Leben ist fruchtbar

Warum schenken wir uns zu Ostern eigentlich keine Schoko-Kreuze oder Schokobrote? Wir schenken uns vielmehr Schoko-Hasen und Eier. Warum? Was hat das mit Jesus zu tun? Erstmal gar nichts, aber auch alles. Im Frühling lebt die Natur wieder auf. Was tot erscheint, grünt und blüht wieder. Hasen und Eier sind uralte Fruchtbarkeitssymbole. Wir feiern die Auferstehung des Lebens. Auch schon die Germanen feierten zum Frühlingsbeginn Fruchtbarkeitsfeste. Ostern ist nicht wie Weihnachten immer am selben Tag im Jahr, sondern richtet sich nach dem Mondkalender. Der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond ist dann der Ostersonntag. Nur dieses Jahr , 2019, gab es eine Ausnahme, die auf komplizierte Rechnungen zurückzuführen ist, die ich nicht ganz verstehe. Eigentlich war an Karfreitag schon der zweite Frühlingsvollmond.

Feiere das Leben

Ostern, Fruchtbarkeit und Jesu Auferstehung von den Toten passt also sehr gut zusammen. Wir feiern das Leben an sich. Den Kreislauf von Werden und Vergehen. Die Hoffnung, dass nach einer dunklen Nacht, die Morgenröte zu sehen ist und einen neuen wunderbaren Tag des Lebens verheißt. Auch wenn man stirbt, bleibt etwas zurück. Die Energie, im physikalischen Sinne, kann nicht verloren gehen. Zudem bleiben die Taten und die Worte der Menschen erhalten. Frage dich: „Was bleibt von mir zurück? Welche Taten und Worte bleiben in Erinnerung? Was möchte ich der Welt hinterlassen?“ Wir erinnern uns der Worte und Taten Christi und geben sie weiter.

Glaube an deine Kraft und deine Macht. Du kannst die Welt mit deinen Taten und Worten verändern.

„Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ans Meer!, und er würde euch gehorchen.“ Lukas 17, 6

Oft ist der Glaube schwer. Heute verlangt man, wie Thomas, nach Beweisen. Mein Lavendel wächst wieder. Der Wald wird wieder grün. Die Sonne geht wieder auf. Das sind die Beweise. Aber glaube schon, bevor du es siehst. Glaube an deine Macht, deinen Erfolg und an dich selbst. Du bist die Schöpferin deines Lebens.

„Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Markus 9, 23