Warum es schwerfällt Neues zu beginnen

Neues erschaffst du mit Hilfe deiner Fantasie

Das Nichts ist leer und dunkel und verschlingt alles. Es entwickelt einen sehr starken Sog, der alles mit sich reißt. Es wird immer größer und mächtiger, dieses Nichts. Kaum einer kann sich diesem dunkeln Sog noch entziehen, bis es am Ende nur noch Dunkelheit gibt. Warum wird das Nichts immer stärker? Weil immer weniger Menschen Fantasie besitzen. In „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende spielt das Nichts eine große Rolle. Das Nichts bedroht Phantásien. Nur einer kann das Land retten: Bastian Balthasar Bux. Ein kleiner dicklicher Junge, der ein Außenseiter ist und ständig von seinen Mitschülern gemobbt wird. Warum nur kann ein so unscheinbarer Junge Phantásien retten? Bastian besitzt Schöpferfantasie. Und zwar zuhauf. Er kann das Nichts beseitigen, indem er mit seiner Vorstellungskraft alles erschafft und Phantásien neu aufbaut.

Die Fantasie ist deine Schöpfer-Superkraft

Du bist der Held in deiner Geschichte und besitzt diese wundervolle Gabe der Fantasie. Ja. Jeder Mensch ist mit diesem Geschenk auf die Welt gekommen. Leider verkümmert die Fantasie in unserem stressigen Alltag. Wir vernachlässigen sie und konzentrieren uns auf „die echten Dinge“. Wie oft hast du dir sagen lassen müssen: „Deine Fantasie ist zu groß. Jetzt komm mal auf den Boden der Tatsachen. Träume nicht so viel. Schau der Realität ins Gesicht“? Kein Wunder, dass viele sich nicht mehr um diese geheime Kraft bemühen. In unserer Gesellschaft ist das Nichts schon sehr mächtig. Wie in dem Buch „Die unendliche Geschichte“ beschrieben. Fantasie wird nicht wertgeschätzt. Fantasie ist nicht greifbar wie materielle Dinge. Wir bewundern Leute für ihre tollen Häuser, Autos, Klamotten und ihr Geld. Aber für ihre Fantasie? Dabei ist Fantasie die Superkraft, die dir ein wundervolles Leben nach deinen Wünschen ermöglichen kann.

Am Anfang ist das unbekannte Dunkel

Du träumst von einem neuen Job, einer tollen Beziehung oder einer neuen Wohnung, generell von einem anderen Leben als du bisher geführt hast? Bei den meisten bleibt es bis zum Lebensende bei einem Traum. Warum ist das so? Deine Wunsch-Zukunft liegt noch im Dunkeln. Deiner Seele wird nichts gespiegelt. Es gibt keine Idee davon, die du projizieren kannst. Angst beherrscht dich. Du siehst nur Dunkelheit und die Gefahr des Unbekannten. Viel einfacher ist da doch, beim Alten zu bleiben. Das ist dir bekannt. Das ist dir vertraut. Na gut, es ist jetzt nicht dein Traumleben, aber so schlecht ist es doch auch nicht, oder? Ja, es gehört Heldenmut dazu, diesem dunklen Nichts zu begegnen. Wie machst du das am besten? Wenn du dir nichts vorstellen kannst und nur die schwarze Leere siehst, dann bleibst du vermutlich lieber in der sicheren Umgebung des Bekannten. Also hilft Vorstellungskraft gegen das schwarze Unbekannte. Deine Fantasie ist der Schlüssel, das Nichts aufzuhalten. Tritt dem Nichts entgegen und verstecke dich nicht. Entkommen kannst du früher oder später sowieso nicht. Besiege das Nichts, indem du deine Zukunft bis ins kleinste Detail visualisierst. Mach dir ein Bild, ein sehr genaues und detailreiches Bild. Mal dir lebhaft aus, wie es in deiner Zukunft aussieht, was du sagst, schreibst und tust. Wie duftet es? Welche Farben gibt es da? Wie fühlst du dich? Wie wachst du morgens auf? Mit welchen Menschen umgibst du dich? Welche Kleidung trägst du? Fülle das Nichts aus.

Lade Neues in dein Leben ein

Fühle vor allem die Schöpferfreude! Mach es wie Bastian in „Die unendliche Geschichte“ und freue dich an deinem Erschaffenen. Auch er hat sich anfangs nicht getraut und nicht geglaubt, dass er ein Held sein kann. Aber jeder kann das mit mehr oder weniger Übung. Schreibe deine Geschichte und rette dein eigenes Phantásien vor dem dunklen zerstörerischen Nichts. Glaube nicht denen, die zu dir sagen, dass Fantasie Quatsch ist und nichts bringt. Fantasie ist alles! Du kannst ganz spielerisch leicht beginnen und zum Beispiel ein Fantasietagebuch führen. Dort schreibst du deine Geschichte auf, so wie du gerne sein und leben möchtest. Fühle dich richtig hinein. Lies es dir wieder und wieder durch und lass die Bilder entstehen. Bewege dich in deiner Schöpfung frei und ungezwungen. Genieße dieses Gefühl der Freiheit und der Freude.

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Raum zum Entfalten

Bleibst du in deinem kleinen Topf?

Wer hat alles eine oder mehrere Grünpflanzen im Topf in der Wohnung oder auf dem Balkon? Ich habe da mehrere Exemplare und eine schon wirklich seit vielen Jahren. Anfangs war sie noch klein und in einem kleinen Topf. Sie ist schön gewachsen. Ich habe sie gegossen und gedüngt und sie ab und zu abgeduscht. Irgendwann wuchs sie dann nicht weiter. Sie blieb gesund, aber das Wachstum hatte sie eingestellt. Das war das Signal, das die Pflanze mir sandte: „Es ist Zeit, mich in einen größeren Topf umzutopfen.“ Ich kaufte einen größeren Tontopf mit einem schönen Untersetzer und gab der Pflanze mehr Raum sich zu entfalten. Und schon ein paar Tage später kamen neue Blattriebe. Die Wurzeln hatten die Chance größer und dicker zu werden. Die Pflanze konnte endlich weiter wachsen, sich weiterzuentwickeln. Mit der richtigen Topfgröße, mit guter, nährstoffreicher Erde, Wasser und Liebe kann eine Pflanze wachsen und gedeihen. Wo das Wachstum stockt, ist vielleicht einfach nicht genug Raum und Platz. Da kann die Pflege noch so gut sein. Wenn der Raum zur Entfaltung fehlt, dann können die Wurzeln nicht tiefer und stärker und die Blätter nicht zahlreicher werden. Die Pflanze bleibt klein. Genauso ist es mit der Entfaltung bei den Menschen. Ich bleibe klein, wenn mir der Raum fehlt.

Wenn meine Gedanken in einen engen Raum gesperrt werden, dann ist da kein Platz für kreative, neue und große Ideen.

Viele Menschen bleiben ihr ganzes Leben in Unwissenheit darüber, dass sie jederzeit die Möglichkeit besitzen, sich zu entfalten. Es ist nur der Umzug in einen neuen Topf, in ein neues Denken, erforderlich. Gerade wir Frauen schaffen es sehr gut, uns und unsere Gedankenwelt klein zu halten. „Ich bin nicht so wichtig. Ich halte mich lieber zurück. Das kann ich sowieso nicht. Ich bin unfähig. Das lasse ich lieber. Das ist nichts für mich.“ Kennst du diese Sätze? Hast du davon schon welche gesagt? Also, ich habe solche Aussagen früher sehr gerne und oft benutzt und auch solche Leute angezogen, die mir das bestätigt haben. Ich blieb lieber in meinem kleinen Topf, in meinem Kleindenken und meinem kleinen Leben, in dem ich nicht wirklich glücklich war. Aber ich hielt mich weiterhin klein, denn mir wurde ja ständig gesagt, dass ich sowieso nichts zustande bringen würde. In meiner Umgebung waren alle klüger als ich und wussten es natürlich alle besser, was ich tun solle als ich. Klar, sie wollten weiterhin überlegen sein. Wenn ich in einen größeren Topf umgepflanzt werden würde, größer denken würde, dann könnte ich ihnen ja über den Kopf wachsen. Schlecht. Das wusste ich aber damals natürlich noch nicht. Als ich kurz vor dem absoluten Zusammenbruch stand, die Grünpflanze fast resigniert hatte, da kam langsam die Wende. Der Lebenswille ist dann doch größer als die Angst gewesen, nicht weiter wachsen zu können.

Wachsen, sich weiterentwickeln, Neues erfahren und lernen, nicht stillzustehen war mir wichtiger.

Nach und nach pflanzte ich mich in einen größeren Topf und, oh Wunder, die Triebe und die Wurzeln wurden größer und stärker. Die Pflanze wuchs und bekam immer neue Triebe. Wurde höher und kräftiger. Viele Menschen ließ ich auf diesem Weg zurück. Ich wurde zu groß. Dafür gesellten sich neue Menschen dazu, die auch größer werden wollten. Die sich nicht aufhalten lassen wollten in ihrem Wachstum.

Schon Kindern sollte man genug Raum zur Entfaltung geben. Wenn ich als Mutter mein Kind behüte und beschütze, es versorge und ernähre, dann kann es wachsen und gesund bleiben. Aber von Zeit zu Zeit sollte ich es in die nächste Entwicklungsstufe entlassen, es größer und stärker werden lassen und es bestärken, seinen eigenen Weg zu gehen. Wenn ich schon mein Kind kleinhalte, ihm nichts zutraue und es lieber in der Sicherheit des kleinen Topfes sehe, dann ist später das Großdenken sehr schwer. Kinder haben große Träume, die unterstützt werden sollten. Wie oft habe ich früher gehört: „Das ist brotlos, was du dir wünschst. Nur ganz wenige können das erreichen. Du gehörst bestimmt nicht dazu. Lass das lieber. Mach lieber was anderes, Kleineres…Das ist sicherer.“

Ich werde weiterhin wachsen und mich nicht mehr so leicht wie früher aufhalten lassen. Ich möchte ein großer Baum werden mit dicken und starken Wurzeln und einer hohen Krone.