Mut zu Neuem

Mut zu Neuem

oder

Wie bringe ich Abwechslung in mein Leben?

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich sitze am liebsten gemütlich auf meinem Sofa und lese oder höre Musik. Im T-Shirt und einer meiner bequemsten Hosen. Meine Sofa-Chill-out-Zone. Ich liebe Geschichten und könnte wirklich stundenlang nichts anderes tun als zu lesen. Am Ende des Tages war ich aber nur auf meinem Sofa daheim gesessen und habe nicht viel getan oder erlebt. Wenn ich mein Leben erleben und auskosten will, dann muss ich mich auch mal aus meiner Sofazone heraus bewegen. In die Welt. Unter Menschen. Unbekannte Orte besuchen. Irgendwann ist nicht nur das Ende des Tages, sondern auch das Ende deines Lebens. Dann hättest du dir vielleicht gewünscht, dass du deine Bequemlichkeit überwunden hättest. Denk mal drüber nach.

Es gibt ja Menschen, die schauen sich so viele Profile auf den Social Media Kanälen an, während sie auf dem Sofa sitzen und wünschen sich auch so erfolgreich oder an jenen Orten zu sein, wo diese Menschen sich fotografieren. Entweder es kommt Neid auf oder eine Sehnsucht. „Genauso will ich sein.“ „Da will ich auch mal hin.“ „Das möchte ich auch mal erleben.“ Denkst du das manchmal auch? Wünschst du dir auch viel, wenn du gemütlich auf deinem Sofa sitzt? Und weißt du was? Du kannst genau das, was du in diesen Social Media Profilen siehst, auch erleben. Wenn du vom Sofa aufstehst. Und Mut zeigst.

Es gibt keine Ausreden.

Gleich fallen dir bestimmt hundert Ausreden ein, warum du jetzt gerade nicht das tun kannst. Warum du lieber daheim bleibst und nichts Neues erlebst. Welche Ausreden sind das bei dir? Manchmal sind Ausreden hinter „sehr guten Gründen“ versteckt. Entlarve deine Ausreden und hör auf damit. Ich kenne das auch von mir. Im Grunde genommen sind wir Menschen ja auch Gewohnheitstiere. Wenn eine Lebensstrategie klappt, dann behält man sie am besten bei. Da fühle ich mich sicher. Dann überlebe ich. Es gibt diesen kleinen „Bodyguard“ in jedem von uns, der uns beschützen will. Vor Unbekanntem. Vor Gefährlichem. Erkenne diese Leibwache und bedanke dich für ihren Schutz. Dann mache diesem Beschützer klar, dass dein Überleben nicht gefährdet ist, wenn du mal woanders hingehst. Das Leben ist Veränderung. Das Leben erfordert Mut. Es kann kein Stillstand geben. Wenn Stillstand herrscht, dann ist das der Tod. Bis dahin veränderst du dich, ob du willst oder nicht.

Nimm die Veränderung selbst in die Hand.

Lasse dich auf die Veränderung ein. Steh vom Sofa auf. Klar, Pausen sind wichtig. Die Stunden auf dem Sofa sind wertvoll, können aber nicht ewig dauern. Wann ist dein Leben zu Ende? Das weiß man nicht. Daher, nutze deine Tage aus hier auf der Erde. Wenn du unbedingt etwas tun willst, dann sch… auf deine Ausreden und tus. Hab den Mut. Was wolltest du schon immer mal tun? Höre tief in dich hinein und erkenne deine Wünsche? Sind das wirklich deine Wünsche oder die der anderen? Was sagt dir dein Herz? Was sind deine Träume? Was willst du hier auf der Erde erleben?

Wie kann ich mich motivieren?

Bevor du eine große Veränderung planst oder einen großen Traum angehst, übe dich im Kleinen. Jeden Tag kannst du kleine Dinge in deinem Alltag ändern. Du kannst jeden Tag eine Sache tun, die du noch nie getan hast. So gewöhnst du dich langsam an die täglich neuen Dinge in deinem Leben. Und dein Bodyguard erkennt auch immer besser, dass diese kleine Kleinigkeit dich und dein Überleben nicht gefährdet und lässt dich, ohne Meckern, das tun. Yeah! Was kannst du also heute tun, das du noch nie getan hast? Du hast da gar keine Idee? Dann habe ich hier ein paar für dich.

  • Morgens fünf Minuten früher aufstehen und eine Atemübung machen, Danke sagen und ein Glas Wasser trinken
  • Ein „Tagebuch des Neuen“ führen. Darin trägst du jeden Abend ein, was du heute Neues getan hast und fokussierst dich so auf die Veränderung. Glaub mir, du wirst jeden Tag geübter darin sein, Neues zu entdecken und zu tun.
  • Ein Buch auf einer beliebigen Seite aufschlagen und mit dem Finger auf eine Stelle deuten. Dann lesen. Vielleicht inspiriert es dich?
  • Eine andere Kaffee- oder Teesorte trinken
  • Eine andere Brotsorte probieren
  • Eine neue Farbe in dein Leben bringen, sei es als Nagellack, Lippenstift, Schal, Kissen, Decke, Kerze, Tischdecke, Teller, Tasse oder…
  • Wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, steige eine Haltestelle früher aus und laufe die Strecke. Entdecke deine Umgebung neu. Mit dem Auto fahre eine andere Route. Lass die Gewohnheiten hinter dir.
  • Benutze eine andere Creme oder Bodylotion.
  • Gehe in einen anderen Supermarkt.
  • Bestelle einen anderen Cocktail.
  • Kauf den Birnen- anstelle des Apfelsafts
  • Iss eine andere Honigsorte
  • Wie wäre es mit Brombeer- statt Erdbeermarmelade?
  • Nimm den anderen Käse

 

Erschaffe deine eigene Liste. Aber Achtung. Keine Übermotivation. Nimm dir jetzt nicht vor, jeden Tag zwanzig neue Sachen zu machen. Das hältst du nicht durch. Denk an deinen Bodyguard. Jeden Tag reicht wirklich nur eine Sache aus. Aber dafür täglich. Dein Leben wird magischer und erlebnisreicher sein. Es kostet Überwindung und vor allen Dingen Mut. Aber du hast den Mut! Bestimmt.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und Mut!

Wenn du mich und mein Glückstraining näher kennenlernen willst, dann buche mein Angebot „Dein Glückscafé“. Wir treffen uns eine Stunde in einem Mannheimer Café und wir lernen uns kennen. Du kannst mit Fragen über mein Glückstraining stellen und mir deine Herausforderungen in deinem Alltag berichten. Ich schaue dann, ob und wie ich dich unterstützen kann.

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Träume der Kindheit

 

Erinnere dich an deine Kindheit, um dich selbst zu erkennen.

Wer warst du als Kind?

Ich stelle mir in der letzten Zeit immer öfter diese Frage. Was habe ich als Kind geliebt? Was konnte ich gut? Bei welcher Tätigkeit habe ich die Zeit vergessen?

Um mich zu erkennen und meine innerste Wahrheit, warum ich auf dieser Erde bin, zu enthüllen, ist diese Frage „Wer war ich als Kind?“ essentiell. Es heißt nicht, dass du eins zu eins das wieder tun musst, was du als Kind getan hast. Es bedeutet vielmehr, sich zu erinnern und zu seinem Wesenskern und Charakter zurückzukehren.

Ich antwortete auf die Frage meiner Grundschullehrerin, was ich denn später einmal werden wolle, ganz überzeugt „Ich möchte als Tänzerin auf der Bühne stehen“. Da wurde mir erstmal erklärt, dass ich das sowieso nie schaffen könne und ich lieber etwas Vernünftiges, wie Sekretärin (was meine Sitznachbarin übrigens als Berufswunsch genannt hatte) werden. Ich ging trotzdem weiter auf die Ballettschule. Auf der Bühne im Rampenlicht zu stehen hat mich schon immer angezogen. Licht, Make-up, Kostüm, Applaus. Mega, das Gefühl. Als Jugendliche verließ ich meine kleine Vorort-Ballettschule, um an der Akademie in der sogenannten „Vorschule“ weiterzulernen. Da wurde mir dann wieder bescheinigt, dass ich nicht genug Talent hätte und auch anatomisch durch meinen schiefen Körperbau und meine Skoliose nicht geeignet wäre. Das „en dehors“ könnte ich nie gut beherrschen. Ich liebte aber das Arbeiten mit meinem Körper und das Gefühl der Bühne. Einige Jahre hielt ich an der Akademie durch.

Aufgeben ist nie eine Option.

Ich tanzte dann weiter an meiner Tanzschule, an der ich einen Anfängerkurs besucht hatte, in der Standardformation, wo wir in der Regionalliga Wettbewerbe bestritten. Hier war auch alles vereint. Tanzen, Bühne, Licht, Make-up, Kostüme. Während und auch noch nach meinem Studium tanzte ich dann im sogenannten „Bewegungschor“ im Theater. Wir standen als Laientänzer auf der Bühne. Ich habe immer, seit ich ein kleines Kind mit Ballettträumen war, nie aufgehört, an mir und meinem Körper zu arbeiten. Im Mittelpunkt zu stehen bei einem Bühnenauftritt war noch nie schwer für mich. Klar, Lampenfieber gehört dazu. Das Kribbeln und das Herzklopfen sind da einfach Teil dieser Liebe zur Bühne.

Kindheitsträume einfach weiterleben

Auch wenn ich jetzt nicht mehr tänzerisch auf der Bühne stehe, arbeite ich immer noch sehr gern an und mit meinem Körper. Ich bin dadurch eine sehr körperbewusste Frau geworden, die das auch anderen vermitteln kann. Auf der Bühne stehe ich weiterhin sehr gern. Als Workshopleiterin oder als Vortragsrednerin bin ich gern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Meine andere Kindheitsliebe ist das Lesen. Vielmehr Geschichten. Ich liebe bis heute Geschichten. Wer mir eine gute Geschichte erzählen kann, sei es im Buch, Hörspiel, Film oder Theater, der schafft es, mich glücklich zu machen. Als Kind konnte ich mich stundenlang mit einer guten Geschichte zurückziehen und Bedürfnisse, wie Essen, Trinken oder auf die Toilette gehen, in den Hintergrund rücken. Ich liebte es auch, mir selbst Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Jeden Tag schrieb ich in mein Tagebuch. Leider hatte ich dann einige sehr krasse traumatische Erlebnisse, die indirekt mit dem Schreiben zu tun hatten.

Erinnere dich an deine Lieblingsbeschäftigung.

Viele, viele Jahre wollte ich nicht mehr schreiben. Jetzt erinnere ich mich wieder daran und seit einem Jahr gibt es ja auch diesen Blog. Meine Fantasiereisen für meine Workshops schreibe ich auch alle selbst. Genauso wie die Meditationen. Storytelling ist eines meiner Stärken. Ich erinnere mich sehr gern (was früher nicht so der Fall war) an meine Kindheit und umarme das kleine verunsicherte Wesen, das sich an den selbsterfundenen Geschichten festgeklammert hat. Ich kann Mut daraus schöpfen, dass ich diese Lieblingsbeschäftigungen der Kindheit in ähnlicher Form heute tue. Das ist ein Schritt zur Selbsterkenntnis. Ich verleugne meine Kindheit nicht. Im Gegenteil, ich baue darauf und entwickle mich dadurch zu der Person, die ich auf dieser Erde in diesem Leben sein will.

Also frage ich dich, wer warst du als Kind?