Eine Welt voller Möglichkeiten

Du hast immer die Wahl

Hast du feste Gewohnheiten, die deinen Tagesablauf bestimmen? Das ist gut, denn so kannst du deinem Tag Struktur und Sicherheit geben. Aber wenn du immer nur dasselbe tust, Tag für Tag, dann erstickst du in deinen täglichen Gewohnheiten und bist nicht mehr offen für Neues. Dein Leben erscheint dir grau und langweilig, anstrengend und schwierig. Wenn du morgens aufwachst, dann hast du eine Wolke der Möglichkeiten, wie du diesen deinen Tag auf der Erde gestalten und erleben willst. Ich bin zwar überhaupt kein Physik-Experte, aber so viel habe ich von der Quantenphysik verstanden. Bevor du dich für eine einzige Sache entscheidest, gibt es viele andere Möglichkeiten, die genauso zur Verfügung stehen.

Deine Gewohnheiten entscheiden oft unbewusst über dein Leben

Du kennst und liebst deine bekannten Verhaltens- und Entscheidungsmuster und du entscheidest nach „Kenne ich schon“ und „da weiß ich, woran ich bin“. Selbst wenn diese Entscheidungen dir schaden. Stell dir einen riesigen Schrank voller Schubladen vor. Du stehst davor und hast die freie Auswahl, jede dieser Schubladen beliebig oft zu öffnen. Und jeden Morgen öffnest du immer die gleichen. „Das ist sicher. Da erlebe ich keine bösen Überraschungen. Wer weiß, was passiert, wenn ich mal eine andere Schublade öffne…“ Deine Welt ist eine Welt voller Möglichkeiten, voller ungeöffneter Schubladen. Es ist doch total schade, nie auch nur eine andere zu öffnen, oder? Viele deiner Gewohnheiten sind dir zwar vertraut und sicher, aber tun sie dir gut? Überlege mal, wie du in bestimmten Situationen reagierst. Könntest du auch anders entscheiden?

Jederzeit darfst du deine Gewohnheiten hinterfragen

Wie könnte dein Leben aussehen, wenn du auch die anderen Schubladen öffnen würdest? Wirf doch einen Blick in diese Welt voller Möglichkeiten. Zurzeit bin ich erkältet. Meine übliche Verhaltensweise wäre jammern, Selbstmitleid und der Fokus auf die Krankheit. Ich lehne das Kranksein ab und kämpfe dagegen. Was wäre, wenn du ganz anders reagierst? Ich nehme die Erkältung an und lasse los. Ich glaube ganz fest, dass das sehr schnell vorbei gehen wird. Gleichzeitig denke ich an das viele Gute, für das ich dankbar sein kann. Ich fühle tiefe Verbundenheit mit allem. Auch der Virus ist Teil des Universums und also auch Teil von mir. Ich kann entscheiden, wie ich damit umgehe. Was kann schon passieren? Dass die Erkältung statt 8 Tagen eine Woche dauert? Es ist meine Lebenszeit. Ich kann entscheiden, wie ich mich fühlen will. Jammern oder dankbar sein? Es existieren alle Möglichkeiten.

Ändere die Einstellung und du änderst dein Leben

Wenn du dich wegen einer Bemerkung deiner Eltern, deiner Kollegen, deines Partners oder deines Chefs mal wieder klein, unfähig und minderwertig fühlst, dann nutze deine unendlichen Möglichkeiten und öffne eine andere Schublade. Sag dir nicht, „Klar, ich kann das nicht. Ich bin nicht gut genug. Andere können alles besser. Außerdem bin ich nicht schön und schlank genug. Kein Wunder, dass ich immer kritisiert werde.“ In der noch nie geöffneten Schublade wartet Selbstliebe auf dich. Du lobst dich. Und sagst: „Das ist die Meinung der anderen. Sie projizieren ihr Leben und ihre Erfahrungen auf mich. Aber ich bin nicht deren Erfahrungen. Ich bin einzigartig und mit nichts zu vergleichen.“ Das kommt dir ungewohnt vor? Du kannst dir das nicht glauben? Klar! Diese Schublade hast du ja auch noch nie geöffnet. Das ist neu. Das ist anders. Jetzt gilt es, nicht wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen und wieder die alten Schubladen zu öffnen.

Training und Mut zur Veränderung

Wenn du wirklich aus deinen alten Gewohnheiten ausbrechen und endlich neue Schubladen im Schrank deines Lebens öffnen willst, dann braucht es Ausdauer und Mut, um nicht doch wieder dieselben Muster zu bedienen. Klarheit und Selbstreflexion sind dafür entscheidend. Bleibe hartnäckig und habe den Mut, heute diese wunderschöne Schublade zu öffnen. Vielleicht klemmt sie am Anfang etwas, denn sie war ja all die Jahre verschlossen. Aber jeden Tag fällt es dir leichter, diese neue wundervolle Schublade zu öffnen. Neue Gewohnheiten machen sich breit, die dir gut tun und die dein Leben glücklich und erfüllt werden lassen.

Ich weiß, dass das anfangs sehr schwierig sein kann. So viel leichter fallen dir deine Sachen, wenn du sie schon seit Jahren oder Jahrzehnten tust. Wir sind hier, um dazuzulernen und zu wachsen. Wir machen Erfahrungen, die manchmal gut und manchmal weniger gut sind. Ich kann dich wunderbar unterstützen dranzubleiben. Habe den Mut für neue Schubladen und lass dir helfen. Allein fehlen oft die Motivation und die tägliche Erinnerung. Wie würde sich dein Leben anfühlen, wenn du täglich die Macht der Entscheidung nutzt und aus der Wolke der Möglichkeiten, die eine wählst, die dir persönlich gut tut und dich weiterbringt?

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Erlebe dein Leben.

Deine Zeit ist jetzt.

Mut zu Neuem

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oder

Wie bringe ich Abwechslung in mein Leben?

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich sitze am liebsten gemütlich auf meinem Sofa und lese oder höre Musik. Im T-Shirt und einer meiner bequemsten Hosen. Meine Sofa-Chill-out-Zone. Ich liebe Geschichten und könnte wirklich stundenlang nichts anderes tun als zu lesen. Am Ende des Tages war ich aber nur auf meinem Sofa daheim gesessen und habe nicht viel getan oder erlebt. Wenn ich mein Leben erleben und auskosten will, dann muss ich mich auch mal aus meiner Sofazone heraus bewegen. In die Welt. Unter Menschen. Unbekannte Orte besuchen. Irgendwann ist nicht nur das Ende des Tages, sondern auch das Ende deines Lebens. Dann hättest du dir vielleicht gewünscht, dass du deine Bequemlichkeit überwunden hättest. Denk mal drüber nach.

Es gibt ja Menschen, die schauen sich so viele Profile auf den Social Media Kanälen an, während sie auf dem Sofa sitzen und wünschen sich auch so erfolgreich oder an jenen Orten zu sein, wo diese Menschen sich fotografieren. Entweder es kommt Neid auf oder eine Sehnsucht. „Genauso will ich sein.“ „Da will ich auch mal hin.“ „Das möchte ich auch mal erleben.“ Denkst du das manchmal auch? Wünschst du dir auch viel, wenn du gemütlich auf deinem Sofa sitzt? Und weißt du was? Du kannst genau das, was du in diesen Social Media Profilen siehst, auch erleben. Wenn du vom Sofa aufstehst. Und Mut zeigst.

Es gibt keine Ausreden.

Gleich fallen dir bestimmt hundert Ausreden ein, warum du jetzt gerade nicht das tun kannst. Warum du lieber daheim bleibst und nichts Neues erlebst. Welche Ausreden sind das bei dir? Manchmal sind Ausreden hinter „sehr guten Gründen“ versteckt. Entlarve deine Ausreden und hör auf damit. Ich kenne das auch von mir. Im Grunde genommen sind wir Menschen ja auch Gewohnheitstiere. Wenn eine Lebensstrategie klappt, dann behält man sie am besten bei. Da fühle ich mich sicher. Dann überlebe ich. Es gibt diesen kleinen „Bodyguard“ in jedem von uns, der uns beschützen will. Vor Unbekanntem. Vor Gefährlichem. Erkenne diese Leibwache und bedanke dich für ihren Schutz. Dann mache diesem Beschützer klar, dass dein Überleben nicht gefährdet ist, wenn du mal woanders hingehst. Das Leben ist Veränderung. Das Leben erfordert Mut. Es kann kein Stillstand geben. Wenn Stillstand herrscht, dann ist das der Tod. Bis dahin veränderst du dich, ob du willst oder nicht.

Nimm die Veränderung selbst in die Hand.

Lasse dich auf die Veränderung ein. Steh vom Sofa auf. Klar, Pausen sind wichtig. Die Stunden auf dem Sofa sind wertvoll, können aber nicht ewig dauern. Wann ist dein Leben zu Ende? Das weiß man nicht. Daher, nutze deine Tage aus hier auf der Erde. Wenn du unbedingt etwas tun willst, dann sch… auf deine Ausreden und tus. Hab den Mut. Was wolltest du schon immer mal tun? Höre tief in dich hinein und erkenne deine Wünsche? Sind das wirklich deine Wünsche oder die der anderen? Was sagt dir dein Herz? Was sind deine Träume? Was willst du hier auf der Erde erleben?

Wie kann ich mich motivieren?

Bevor du eine große Veränderung planst oder einen großen Traum angehst, übe dich im Kleinen. Jeden Tag kannst du kleine Dinge in deinem Alltag ändern. Du kannst jeden Tag eine Sache tun, die du noch nie getan hast. So gewöhnst du dich langsam an die täglich neuen Dinge in deinem Leben. Und dein Bodyguard erkennt auch immer besser, dass diese kleine Kleinigkeit dich und dein Überleben nicht gefährdet und lässt dich, ohne Meckern, das tun. Yeah! Was kannst du also heute tun, das du noch nie getan hast? Du hast da gar keine Idee? Dann habe ich hier ein paar für dich.

  • Morgens fünf Minuten früher aufstehen und eine Atemübung machen, Danke sagen und ein Glas Wasser trinken
  • Ein „Tagebuch des Neuen“ führen. Darin trägst du jeden Abend ein, was du heute Neues getan hast und fokussierst dich so auf die Veränderung. Glaub mir, du wirst jeden Tag geübter darin sein, Neues zu entdecken und zu tun.
  • Ein Buch auf einer beliebigen Seite aufschlagen und mit dem Finger auf eine Stelle deuten. Dann lesen. Vielleicht inspiriert es dich?
  • Eine andere Kaffee- oder Teesorte trinken
  • Eine andere Brotsorte probieren
  • Eine neue Farbe in dein Leben bringen, sei es als Nagellack, Lippenstift, Schal, Kissen, Decke, Kerze, Tischdecke, Teller, Tasse oder…
  • Wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, steige eine Haltestelle früher aus und laufe die Strecke. Entdecke deine Umgebung neu. Mit dem Auto fahre eine andere Route. Lass die Gewohnheiten hinter dir.
  • Benutze eine andere Creme oder Bodylotion.
  • Gehe in einen anderen Supermarkt.
  • Bestelle einen anderen Cocktail.
  • Kauf den Birnen- anstelle des Apfelsafts
  • Iss eine andere Honigsorte
  • Wie wäre es mit Brombeer- statt Erdbeermarmelade?
  • Nimm den anderen Käse

 

Erschaffe deine eigene Liste. Aber Achtung. Keine Übermotivation. Nimm dir jetzt nicht vor, jeden Tag zwanzig neue Sachen zu machen. Das hältst du nicht durch. Denk an deinen Bodyguard. Jeden Tag reicht wirklich nur eine Sache aus. Aber dafür täglich. Dein Leben wird magischer und erlebnisreicher sein. Es kostet Überwindung und vor allen Dingen Mut. Aber du hast den Mut! Bestimmt.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und Mut!

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Vier Schritte für einen glücklichen Alltag

Ändere deine Perspektive, dann veränderst du deinen Alltag.

Möchtest du in deinem Leben etwas verändern? Weißt aber nicht, wie du das anstellen kannst? Fühlst du dich gefangen in deinem grauen Alltag, der immer gleich abläuft? Früher wusste ich nicht, wie ich meinem anstrengenden und belastenden Alltag entkommen sollte. Ich suchte das Glück sehr verzweifelt. Ich tauchte in Parallelwelten ab, fuhr oft in Kurzurlaube oder ging shoppen. Ich war im Fluchtmodus. Aber Flucht ist Panik, Adrenalin und das nicht Akzeptieren der Situation. Logischerweise war ich nach solchen Fluchtversuchen immer noch gefangen. Heute weiß ich, dass ich jederzeit meinen Alltag selbst dauerhaft verändern kann, um glücklich zu sein. Ganz ohne Flucht. Mit wenigen Schritten schaffst auch du diese Veränderung.

Der erste Schritt in die Veränderung: das Morgenritual

Das Gehirn mag Veränderung überhaupt nicht. Es kostet Energie und könnte auch gefährlich fürs Überleben sein. Also lassen wir lieber alles so, wie es ist. So schlecht ist es doch gar nicht, wie ich jetzt lebe, oder? Es könnte ja auch schlimmer sein. Dann lieber den Status Quo aufrechterhalten. Aber Veränderung ist nun mal das Leben. Stillstand ist der Tod. Ignorieren hilft nicht. Ich war sehr erfolgreich, mein Leben neu auszurichten mit Hilfe meines Morgenrituals. Gewöhne dir gleich zu Beginn des neuen Tages an, etwas Neues zu etablieren und dich zu fokussieren. Schritt für Schritt. So dass das Gehirn auch keine Angst vor dem Neuen bekommt und du es nach ein paar Mal wieder lässt. Ich zum Beispiel liege noch einen kurzen Moment in meinem Bett und sage „Danke“ für diesen weiteren Tag in meinem Leben. Dann setze ich mich auf und mache ein paar Streck- und Atemübungen, trinke Wasser und ziehe eine meiner Karteikarten, die ich mit Zitaten und Sprüchen beschriftet habe, um mich inspirieren zu lassen.

Der zweite Schritt: Yoga als Widmung an meinen Körper

Ich öffne die Fenster und mache meine persönlichen Yogaübungen. Zu Beginn reichen für den Schritt in die Veränderung und die leichtere Etablierung der neuen Gewohnheit ein paar Minuten aus. Bei mir sind es mittlerweile 30 Minuten, die ich meinem Körper und meinem Geist widme. Ich habe in diesem Leben meinen Körper, der wahrlich nicht jünger wird. Ihn zu ehren und für meinen Körper zu sorgen ist wichtig für mich. Ich lebe schließlich darin. Am besten steigerst du dich wirklich langsam, so dass du deinen inneren Bodyguard, der dich vor der „bösen“ Veränderung beschützen will, nicht beunruhigst.

Der dritte Schritt: Dankbarkeit

Als nächstes gehe ich ins Bad und lege da so richtig los mit „Danke“ sagen. Alles ist so wunderbar und luxuriös, nichts ist selbstverständlich. Wow. Ich habe eine Toilette, ich muss nicht vor die Tür, hinters Haus, bei Eiseskälte im Winter. Das Wasser spült alles weg. Fließendes Wasser in warm und kalt kommt aus der Dusche und dem Wasserhahn. Danke. Ich kann Licht anmachen. Danke. Mich im Spiegel anschauen. Danke. Mich mit Seife waschen. Danke. Mir die Hände mit einem weichen sauberen Handtuch abtrocknen. Danke. Ich habe eine Zahnbürste und Zahnpasta, Zahnseide und Mundspülung für meine Zahnhygiene. Danke. Ich kann den Radio im Bad anschalten und Musik und Nachrichten hören. Danke. Ich habe Creme, die meine Haut pflegt. Danke. Ich benutze eine Haarbürste, um mein Haar zu pflegen. Danke.

Merkst du, was passiert? Meine Perspektive auf alles in meinem Leben ändert sich mit der Demut, die ich durch die Dankbarkeit empfinde. Die Wunder, die Magie, der Luxus. Konsequent alles mit Staunen zu betrachten und „Danke“ dafür zu sagen, ändert dein Leben. Das ist die Wahrheit.

Der vierte Schritt: Aktivierung der Sinne

Beim Frühstück widme ich mich meinen Sinnen. Ich rieche an den Kaffeebohnen. Schmecke das Honigbrot. Höre den Geräuschen in meiner Küche zu. Das Tropfen des Wasserhahns, das Summen des Kühlschranks, meine Kaugeräusche, das Rauschen des Wasserkochers. Ich schaue hin. Der Himmel draußen. Die Brotkruste. Die Tasse. Die Tischdecke. Ich fühle die glatte Tasse. Den Stuhl, auf dem ich sitze. Das Kissen. Den Boden unter meinen Füßen. Zum Abschluss ziehe ich noch eine Tarotkarte, die mir die Antwort auf die Frage und den Fokus des heutigen Tages gibt.

Die Sinne sind der Schlüssel zu deinem Inneren. Sie zu aktivieren und zu stärken kann dein Leben radikal verändern. Du nimmst dann Dinge wahr, die immer schon da waren, die du aber nie vorher bemerkt hast. Du bist nie gefangen in deinem Alltag. Außer du machst dich selbst zum Gefangenen.

 

Was könnte dein Morgenritual sein? Es sollte zu dir passen. Du musst dich damit wohlfühlen. Es kann und soll sogar anders als meins sein. Denn jeder ist anders. Einzigartig. Auch du. Denk dran, am Anfang nur kleine bis kleinste Veränderungen zu etablieren, sonst wird das Durchhalten fast unmöglich. Sei geduldig mit dir. Und die Dankbarkeitsübung im Bad und die Sinnesöffnung beim Frühstück kostet keine Extra-Zeit. Super, oder?

 

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Klein ist das neue Groß

Zählen wirklich nur die Superlativen?

Wir sind beeindruckt von der Größe und Macht vergangener Herrscher, von großartigen Schlössern, gigantischen Hochhäusern und riesenhaften Tieren, wie den Sauriern. Kleine Dinge sind halt klein und werden daher oft übersehen und nicht wahrgenommen. Erst wenn auch die kleinen Dinge zur Superlative werden, wie das kleinste Haus der Welt oder das kleinste Tier der Welt, oder auch die eine störende Mücke nachts im Schlafzimmer, dann beachten wir es. Dabei sind die kleinen Dinge oft die entscheidenden und ich behaupte, klein ist das neue Groß.

Unterschätze nicht die Kleinigkeiten.

Schon vor tausenden von Jahren in der Bibel wurde die bekannte Geschichte erzählt, wie ein kleiner Hirte den großen Soldaten besiegte. In der Armee der Philister gab es den großen, mächtigen und starken Goliat, der kampferfahren und gut bewaffnet war. Dieser Goliat forderte einen aus dem Heer Israels zum Zweikampf. Keiner traute sich das zu. Da kam David, der der jüngste aus seiner Familie war, und wagte es gegen den großen und scheinbar übermächtigen Goliat zu kämpfen. David war kein Soldat, er war Hirte. Der König Israels, Saul, traute natürlich dem kleinen David diesen Zweikampf nicht zu. Aber David war zuversichtlich, denn er wusste Gott auf seiner Seite. Außerdem hätte er, so überzeugte er Saul, als Hirte schon gegen Bären und Löwen erfolgreich gekämpft. Mit seinem Hirtenstab, Steinen und einer Schleuder trat er dem Riesen gegenüber. David hatte Mut und Glauben, was größer und stärker macht als man denkt. Klar, wenn da so ein junger Hirte mit Stab und Schleuder vor einem steht, hat man erstmal keine Angst. Überheblich unterschätzte daher Goliat den kleinen Kämpfer. Er verhöhnte David und bezahlte das mit seinem Leben. Davids Stein drang in Goliats Stirn.

Die Geschichte geht übrigens weiter wie im Disney Märchen. Der Sohn des Königs verliebt sich in David, der König mutiert zum bösen König, weil David ihm zu beliebt und erfolgreich wird, David wird irgendwann einer der berühmtesten Könige der Bibel und bekam einen noch berühmteren Sohn, nämlich Salomon. Aber das ist eine andere Geschichte… Ich war bei klein ist das neue Groß.

Die kleinen Dinge im Leben

Der Augenblick ist immer klein und ganz schnell vorbei. Kaum fassbar und daher kaum beachtet. Wir schauen nach den großen Momenten im Leben. Die kommen aber nicht so oft und die Zeit des Wartens auf diese großen Augenblicke vertuen wir mit Jammern und Nichtstun. Hast du das große Bild von dir und deiner Zukunft im Kopf, auf das du immer wartest? Das Wochenende, der Urlaub, die große Hochzeit, die Rente, der neue Job? Siehst du nur das Große? Übersiehst und unterschätzt du das Kleine? Die kleinen Augenblicke deines Alltags sind dein Leben. Dein Atemzug, den du jetzt tust, ist dein Leben. Beachte diese Momente und genieße sie. Du kannst dafür zum Beispiel deine Sinne einsetzen. Schau genau hin, wie die Farben des Abendhimmels aussehen. Höre deinen Mitmenschen genau zu. Schmecke die Süße des Apfels, den du isst. Spüre die Berührung deiner Lieben. Rieche den Duft frischgemähten Rasens. Klein ist das neue Groß. Die kleinen Momente setzen sich zu deinem Leben zusammen. Wenn du diese Momente bewusst und achtsam mit all deinen Sinnen wahrnimmst, dann erinnerst du dich auch später gut daran. Du kannst vor deinem Tod sagen: „Ja. Ich habe mein Leben erlebt. Ich habe das Kleine nie unterschätzt. Ich habe die Augenblicke genossen.“

Kleine Schritte führen zum Ziel.

Kennst du den großen virtuosen Sprung aus dem klassischen Ballett, das Grand Jeté? Dieser Spagatsprung kann nur ein sehr erfahrener Tänzer perfekt ausführen. Als Anfänger übt man erstmal kleine Schritte. Das Ziel kann ja dann das Grand Jeté sein, auf das man hinarbeitet. Aber es würde einen Anfänger nur frustrieren, wenn man sofort mit dem großen Sprung anfangen würde. Das kann nicht zum Erfolg führen. Du musst geduldig Schritt für Schritt mutig und ausdauernd voran gehen, dann kommt auch dein Ziel in greifbare Nähe und du erreichst es auch garantiert, wenn du an dich glaubst. Fang in kleinen Schritten an. Aber fang an. Denk dran, klein ist das neue Groß. Ein kleiner Schritt zu Beginn ist entscheidender als gar keiner. Du möchtest was in deinem Leben ändern? Hast aber nie Zeit dafür? Verfällst doch wieder in deine alten Gewohnheiten? Die Veränderung ist dir irgendwie auf die Dauer zu anstrengend? Dann kann es daran liegen, dass du die kleinsten Schritte nicht wertschätzt, weil du die große Wirkung der kleinen Schritte unterschätzt. In meinem wunderbaren Angebot „Dein Glückstag“ zeige ich dir ganz genau, wie du jederzeit und ab sofort dein Leben glücklicher und sinnerfüllter leben kannst. Keine Überraschung: Ich lege besonders wert auf die Kleinigkeiten, denn klein ist das neue Groß.

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