Der Froschkönig

Die Befreiung von den eisernen Banden

Ich fühle mich gefangen. In der Falle. Es erdrückt mich. Ich kann nicht richtig atmen. Ein schwerer Klotz liegt auf meiner Brust. Ich sehe keinen Ausweg und bin in Panik. Kennst du diese Gefühle, wie ich sie hier beschrieben habe? Geht es dir manchmal auch so? Wie in dem Märchen „Der Froschkönig“ fühlst du die eisernen Bänder um dein Herz. Der treue Diener Heinrich ließ sich freiwillig drei eiserne Bande um sein Herz legen, als der König von der bösen Hexe verflucht wurde. Als Schutz, damit sein Herz nicht bräche. Die Eisenbänder sind ein Schutzwall, den du baust, damit du nicht mehr verletzt werden kannst. Du verschließt dich vor deinen Gefühlen. Nimmst du dir wie Heinrich freiwillig die Luft zu atmen, engst dich selbst ein? Tust du täglich Dinge, die du nicht liebst, die dich beklemmen und dich schlecht fühlen lassen? Deine eisernen Bande sind deine Entscheidung, denn keiner zwingt dich dazu. Jederzeit hast du die Macht, deine Entscheidungen zu überdenken und dein Leben zu ändern.

Verfolge dein Ziel konsequent

Der Froschkönig hat nur ein Ziel: Raus aus dem Brunnen, Erlösung vom Fluch und Wiedererlangung seiner menschlichen Gestalt. Dafür wartet er auf den richtigen Moment und erkennt diesen auch. Die schönste Prinzessin spielt am liebsten an „seinem“ Brunnen mit einer goldenen Kugel, die irgendwann ins Wasser fallen wird. Der Froschkönig braucht nur Geduld. Da passiert es tatsächlich. Die ziemlich verwöhnte Prinzessin verspricht ihm Liebe und Partnerschaft, nur um es im nächsten Moment wieder zu vergessen. Der Frosch folgt ihr ins Schloss und fordert die Einhaltung ihres Versprechens. Die Prinzessin will keinerlei Verantwortung übernehmen und schon mal gar keinen Frosch in ihrem Bett. Daher wirft sie ihn an die Wand vor Abscheu und –oh Wunder – der Frosch ist ein Mensch. In der Version von den Brüdern Grimm gibt es nie einen Kuss. Und doch ist die Version „Ich küsse den Frosch, vielleicht wird er ein Prinz“ die bekannteste. „Sie haben Ihr Ziel erreicht“ gilt jetzt aber für den verwunschenen König. Er hat sein Königreich wieder und eine hübsche Frau dazu. Für die Prinzessin läuft es wie immer für Prinzessinnen: Sie werden nicht gefragt und einfach verheiratet. (Okay, heutige Disneyprinzessinnen sind da zum Glück selbstbestimmter. Ich spreche von denen aus früheren Jahrhunderten.) Nachdem sie den Frosch an die Wand geklatscht hat, kommt die Prinzessin auch nicht mehr aktiv vor. Sie ist nie in die eigene Verantwortung getreten. Das war früher auch nie bei Frauen vorgesehen. Da käme der feministische Aspekt dieses Märchens zum Tragen. Und das ist auch eine Erklärung, warum wir heutigen Frauen so wenig die Verantwortung für unser Leben übernehmen und lieber auf den Prinzen warten, der für uns die Entscheidungen trifft. Jahrhunderte wurden wir Frauen so geprägt.

Lass los, was dich einengt

In der heutigen Zeit hast du allerdings die große Chance dein eigenes Leben zu leben und deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Warum nur tun es so wenige? Willst du die Liebe leben und nur noch Entscheidungen des Herzens treffen, die dich wahrhaft glücklich machen? Lass deine freiwillig gewählten Fesseln los. Du bist kein Opfer der Umstände. Du musst nicht so leben, wenn du das nicht willst. Fühle tief in dein Herz hinein und erkenne deine Wahrheit. Was wolltest du schon immer tun? Was kannst du besonders gut? Mit Meditationen kannst du tief entspannen und die Stimme deines Herzens wieder wahrnehmen. Auch der Diener Heinrich wird durch die Liebe erlöst, denn die selbst auferlegten Bande zerspringen, als der König wieder zurück ist. Übernimm die Verantwortung für dein Leben. Das geht am besten mit Selbstliebe, Vertrauen und Offenheit. Und eben nicht mit Abgrenzung und Angst. Atme tief durch und sprenge selbst die Eisenbänder, die dir die Luft zum Atmen wegnehmen. Öffne dich vertrauensvoll der Liebe und die Mauern werden fallen. Ein Schwall an Liebesenergie kann dich erreichen, der sich vor deinem aufgebauten Schutz-Damm aufgestaut hat und dich bisher nicht erreichen konnte.

Mein Glückstraining kann dich wundervoll unterstützen, die Liebe, deinen Selbstwert und das Vertrauen zu finden und dich ein glückliches Leben voller Freude führen zu lassen. Die eisernen Bande um dein Herz kannst du jederzeit lösen. Es ist deine Entscheidung. Komm gern ins „Glückscafé“ und hole dir deine Strategie fürs Glück! Ich freue mich auf dich.

Gelassenheit im Stau

Wie du es schaffst, allem eine positive Seite abzugewinnen

Du hast die Situation bestimmt schon oft erlebt. Du stehst im Stau. Selbst wenn du kein Auto fährst, steht dein Bus im Stau, die S-Bahn kommt nicht oder der Zug bleibt auf freier Strecke stehen. Eins haben alle Situationen gemeinsam. Du weißt nicht, wann es weitergeht. Ziemlich sicher bist du genervt, wütend und schlecht gelaunt. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ich war schon öfter mit dem Zug unterwegs und wir sind einfach so mitten auf der Strecke stehengeblieben. Wenn es gut läuft, macht der Zugchef eine Ansage, warum wir stehen und wie lange es voraussichtlich dauern wird. Aber oft bekommen die Passagiere keine Info. Auch im Auto auf der Autobahn weiß man oft nicht, wie lang der Stau ist und ob eine Sperrung vorliegt, ein Unfall passiert ist. Ich werde dann innerlich unruhig und merke, wie mir die Kontrolle dieser Situation entgleitet. Ich fühle mich ausgeliefert und hilflos.

Handelst du in der Angst?

Ich kann so reagieren:

  • Ich stresse mich wahnsinnig. Ich hupe und rege mich auf.
  • Ich denke: „War ja klar, dass das mir passiert. Immer stehe ich im Stau und komme zu spät.“
  • Ich denke an meinen Termin, zu dem ich zu spät kommen werde. Ich habe Angst, die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. An meinen Kunden, der auf mich wartet. Ich habe Angst, dass der Kunde mich nicht mehr bucht. Ich denke an meinen Chef, der sich mal wieder aufregt, weil ich zu spät bin. Ich habe Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren.

Was alle diese Reaktionen gemeinsam haben, ist folgendes: Ich habe meinen Fokus auf dem Stau und meiner Rolle als Opfer. Die Angst beherrscht mich. Ich fühle den Stress körperlich. Dadurch verstärke ich meine negativen Gefühle, ich schalte meine Sinne aus und habe nur noch eins im Kopf: „Ich bin hilflos. Ich habe keine Macht. Ich bin Opfer.“

Wenn du dann endlich aus dem Stau draußen bist, kommst du genervt und schlecht gelaunt beim Kunden an und kannst ihm nicht so weiterhelfen, wie er sich das wünscht. Er ist unzufrieden, du bist unzufrieden. Oder du pampst deine Kollegen an, bist weiterhin schlecht gelaunt und verschüttest deinen Kaffee auf deine helle Hose. Dein Tag ist sowas von gelaufen. Wenn du abends heimkommst, gibt es auch noch Streit mit dem Partner und die Kinder quengeln. Abends liegst du im Bett und denkst: „ Was für ein Sch…tag, was für ein Sch…leben.“

Was, wenn du den Fokus verschieben würdest?

Denn Fakt ist auch: Du kannst die Situation nicht ändern. Wenn du dich noch so viel aufregst, alle anschimpfst, die in deiner Nähe sind oder dich selbst bemitleidest, es wird rein gar nichts an dem Stau ändern. Punkt. Die Autos werden sich nicht plötzlich in Luft auflösen, damit du freie Fahrt hast. Wie kannst du dann gelassen bleiben?

Handle und denke in Liebe

  • Erkenne, dass du die Situation nicht ändern kannst
  • Atme ein paar Mal tief durch
  • Lehn dich zurück und schließe die Augen
  • Erkenne, dass du nie alles unter Kontrolle haben kannst
  • Ergib dich der Situation
  • Vertraue und öffne deine Sinne
  • Schmecke den Kaffee, höre Musik, lausche deinem Hörbuch, unterhalte dich mit deinem Nachbarn im Zug oder im Stau, schau dir die Natur oder die Umgebung an, die Wolken, den Himmel, die Bäume, den Regen auf der Straße…
  • Sag „Danke“ für deine wundervollen Sinne

Wenn du aus dem Gefühl der Liebe, der Dankbarkeit und des Vertrauens handelst, dann wirst du diesen Stau nicht mehr genervt und gestresst verlassen, sondern gelassen und voller Freude sein. Du kannst dich wunderbar um deinen Kunden kümmern, der geduldig gewartet hat, deine Kollegen haben Kuchen dabei, du lächelst sie an und bist dankbar. Du potenzierst mit dem Handeln aus Liebe deine gute Laune, deine Freude am Leben und dein Glück.

Du fragst jetzt, wie du das schaffen sollst? Das hört sich alles super an, aber so einfach ist es halt nicht… Ich mache dir Mut. Es liegt nämlich alles in dir. Du kannst jederzeit die Entscheidung treffen, anders mit stressigen, scheinbar hilflosen, Situationen umzugehen. Ich kann dich mit meinem Glückstraining wunderbar unterstützen. Zum Beispiel in meiner Glückstraining Mastermind im November. Du kannst dich mit Gleichgesinnten austauschen, die bestimmt ähnliche Situationen kennen, erhältst täglich Impulse, Übungen und Aufgaben, die du wunderbar in deinen Alltag integrieren kannst. Es ist kein langes Retreat nötig, um ein glückliches Leben zu führen und sein Denken zu ändern. Tägliches leichtes Training genügt. Und dranbleiben.

Kontaktiere mich für dein dreißigminütiges kostenfreies Infogespräch.

Oder buche deine Stunde im „Glückscafé“. In Mannheim in einem Café kannst du mich bei Kaffee oder Tee zu meinem Glückstraining befragen und mir von deinen Herausforderungen berichten. Ich schaue dann, ob und wie ich dich unterstützen kann.

 

Vom Glück sich selbst zu lieben

Akzeptiere alles an dir und du erfährst Glück im Leben

„Heul doch nicht gleich.“ „Jetzt bleib mal ruhig.“ „Du bist so leichtgläubig.“ „Mach doch lieber was mit Sprachen.“ „Ich unterstütze dich, wenn du das tust, was ich dir rate.“ „Ich weiß es besser als du.“

Das sind alles Sätze, die ich mir im Laufe meines Lebens anhören musste. Und diese Sätze haben eins bewirkt bei mir: Ich habe mich nicht wohlgefühlt. Schlimmer: Ich habe mich fehlerhaft gefühlt. Gewisse Charaktereigenschaften von mir sind anscheinend schlecht und ich muss sie wegtrainieren, unterlassen, unterdrücken, dachte ich. Das Resultat war, ich fühlte mich klein, unbedeutend, minderwertig und dumm. Warum schaffe ich es nicht, perfekt zu sein? Warum kriege ich diese Seiten meiner Persönlichkeit nicht in den Griff? Heute weiß ich, dass alles zu mir dazu gehört. Ich bin das perfekte Gesamtpaket, das sich nicht selbst optimieren muss. Ich bin so auf diese Welt gekommen. Das bin ich. Ich bin bereits perfekt. Ich trage diese vermeintliche Unzulänglichkeit nicht mehr mit mir herum. Ich fresse es nicht mehr länger in mich hinein. Ich erlaube mir, Ich zu sein.

Erkenne deine Persönlichkeit

Ja, ich bin nah am Wasser gebaut. Ich heule sehr schnell. Wenn ich wütend oder traurig bin, gerührt oder emotional bewegt. Ich weine bei Filmen, Serien und Büchern. Als Kind habe ich mal einen Film gesehen, da konnte ich auch Stunden danach nicht aufhören zu weinen, so sehr hat mich die Geschichte mitgenommen. „Du musst nicht weinen. Es ist doch nur ein Film. Jetzt beruhige dich doch“, habe ich als Antwort bekommen. Weinen gilt immer noch als Schwäche in unserer Gesellschaft. Das ist mir aber egal. Ja. Ich stehe dazu. Dafür kommt das Glück wie von selbst ins Leben.

Ich bin schon immer etwas naiv gewesen. Leicht glaube ich alles, was mir die Leute sagen, weil ich offen und voller Vertrauen durch die Welt gehe. Klar, haben das meine Mitmenschen ausgenutzt. In der Schule zum Beispiel haben mich die Mitschüler oft reingelegt. Dadurch hat sich bei mir eine große Skepsis entwickelt. Mein Vertrauen in Menschen leidet seitdem. Ich hatte im Laufe der Jahre die natürliche Empathie verlernt und bin jetzt gerade dabei sie wieder zu entdecken. Erkannt habe ich, dass das eine total coole Charaktereigenschaft von mir ist. Mir ist der offene und tolerante Umgang mit Menschen in die Wiege gelegt worden. Ich besitze eine natürliche Neugier und Entdeckerfreude. Und schon wieder habe ich einen Baustein hinzugefügt für ein Leben voller Glück.

Der Weg zum Glück geht über dich selbst

Schüchtern und introvertiert, so würde ich mich beschreiben. Das kompensiere ich mit viel Gerede. Das zu erkennen und zu begreifen, hat etwas gedauert. Nun akzeptiere ich mich und stürze mich nicht in Vorwürfe, dass ich „mal wieder zu viel gelabert habe“. Ich musste auch lernen, das zu unterscheiden, was ich wirklich will und das, was mir aufgeschwatzt wurde. So oft haben mich Lehrer, Eltern und Verwandte in eine Richtung gedrängt, dass ich selbst nicht mehr wusste, was ich will. „Sprachen sind dein Talent. Mache da was draus.“ Ich habe zwar ein gutes Sprachgefühl, aber ich habe das Studium der Sprachen nie geliebt. Trotzdem sagte ich mir, „wenn das alle sagen, dann wird was dran sein. Ich bin nur faul und träge. (Achtung! Kleindenken. Minderwertigkeit!) Ich muss mich mehr zwingen.“ Quatsch. Wenn ich es von ganzem Herzen lernen möchte, dann muss ich mich nie zwingen. Ich bin überhaupt nicht faul. Ich mache nur nicht das, wonach mein Herz sich sehnt. Selbsterkenntnis ist ein weiterer Baustein für deinen Weg zum Glück.

Verschiebe deinen Fokus

Es gibt so viele unglückliche und unzufriedene Menschen. Denen möchte ich gern allen helfen. Denn ich habe ein ausgeprägtes Helfergen. Das ist eine weitere Eigenschaft von mir, zu der ich stehe und die ich in die richtigen Bahnen leiten kann. Ich helfe nämlich nicht mehr, um anerkannt und geliebt zu werden, sondern weil es Teil meiner Persönlichkeit ist. Früher wollte ich allen helfen. So viele wollen aber gar keine Hilfe. Das hat mich unglücklich gemacht. Jetzt unterstütze ich die, die Ja zu meiner Hilfe sagen. Das macht mich und auch die anderen glücklich. Ich bringe dich auf den Weg zum Glück. Loslaufen musst du allerdings selbst. Ich kann dich nicht glücklich machen. Das kannst nur du allein. Durch eine einfache Verschiebung deines Fokus kannst du dich auf das Gute konzentrieren. So wie ich das Positive an meiner Persönlichkeit sehe und nicht die Schwäche, die mir immer attestiert wurde. Wo ist dein Fokus? Wo hast du deine Aufmerksamkeit? Denkst du dich klein? Schaust du auf das, was du nicht so gut kannst?

Du musst dich nicht ändern, sondern erkennen

Ich bin viel glücklicher, weil ich meine Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale vollkommen annehme. Ich werde jeden Tag klarer, wer ich bin und was ich kann. Ich erkenne mich. Mein Glückstraining kann auch dir diese Akzeptanz und Klarheit schenken. Die Unzufriedenheit weicht einem Gefühl des Angekommenseins. Ich bin ich. Genauso und nicht anders. Liebevoll nehme ich mich an, so wie ich bin. Wenn du das auch erleben möchtest, lade ich dich herzlich in meine vierwöchige Glückstraining-Mastermind ein. An den dreißig Tagen im November bekommst du täglich Inspiration, Aufgaben und Übungen direkt auf dein Handy in der Whatsapp-Gruppe. Kaum extra Zeitaufwand. Du kannst alles perfekt in deinen ganz normalen Alltag integrieren, dich in der Gruppe austauschen und dich von den anderen inspirieren und motivieren lassen. Melde dich über das Kontaktformular an, dann erhältst du die Anmeldeunterlagen. Oder buche jetzt dein dreißigminütiges kostenfreies Infogespräch mit mir.

Erlebe dein Leben. Deine Zeit ist jetzt.

Stell dich deiner Lebensaufgabe

Fliehst du vor deiner Lebensaufgabe?

Kennst du deine Lebensaufgabe? Oder ahnst du zumindest, was das sein könnte? Läufst du deiner Berufung davon? Ignorierst du sie, weil du irgendwie Angst vor dieser deiner Aufgabe hast? Versteckst du dich lieber? Bleibst du lieber in deiner gemütlichen Komfortzone? Machst dich klein? Hast du tausend andere Dinge in deinem Alltag zu tun, die dich von deiner eigentlichen Aufgabe ablenken?

Du bist auf dieser Welt, um etwas Bestimmtes zu tun und zu erleben.

In der Bibel steht die Geschichte des Propheten Jona, der auch vor seiner Lebensaufgabe davonlief. Gott hatte ihm befohlen, nach Ninive zu gehen und dort den Einwohnern in Seinem Namen zu predigen. Jona aber wollte diese Berufung ignorieren, lief weg und bestieg ein Schiff, das in entgegengesetzter Richtung von Ninive lag. Aber deine Lebensaufgabe findet dich. Du kannst sie ignorieren, du kannst vor ihr davonlaufen. Das Leben oder Gott wird dich aber immer wieder darauf stoßen, bis du verstehst und handelst. Kennst du das? Du möchtest dich verkriechen? Dich klein machen? Du findest tausend Ausreden, warum du das nicht machen kannst? Du wagst nicht den ersten Schritt?

Triff eine Entscheidung und vertraue.

Immer wieder gibt es in deinem Leben Hindernisse oder Schwierigkeiten, die dich am Anfang sanft, dann immer energischer zwingen, die Richtung einzuschlagen, in der deine Berufung liegt. Auch Jona konnte auf dem Schiff nicht entkommen. Gott ließ einen heftigen Sturm kommen. Die Mannschaft und das Schiff konnten nur gerettet werden, indem sich Jona endlich entscheidet, buchstäblich ins kalte Wasser zu springen. Er entschied sich für seine Lebensaufgabe. Er sprang ins Meer. Er tat den ersten Schritt. Er hatte den Mut.

Hilfe kommt auf deinem Weg, wenn du erst die Entscheidung getroffen hast.

Sobald sich Jona entschieden hatte, jetzt doch den Weg der Berufung einzuschlagen, kam Hilfe. Gott schickte einen großen Fisch, der Jona drei Tage lang durchs Meer transportierte, bis endlich Land in Sicht war. Wenn du darauf vertraust, dass dein Weg der richtige ist, dann bekommst du von allen Seiten auf wunderbare Weise Hilfe. Eins ergibt das andere und plötzlich ist es ganz leicht, was dir vorher schwer erschien. Wenn du hundertprozentig glaubst und vertraust und die Hilfe annimmst, dann werden Wunder wahr. Dein Leben verändert sich, wird größer und bedeutender.

Aber die Geschichte des Propheten Jona geht noch weiter. In Ninive predigte er, wie Gott ihm befohlen hatte, den Untergang dieser Stadt. Die Frist würde vierzig Tage betragen. Die Einwohner waren natürlich entsetzt und änderten schlagartig ihr Leben zum Besseren. Das fand Gott so klasse, dass er sich dann doch entschloss, die Stadt zu verschonen. Jona beschwerte sich ob der Inkonsequenz Gottes und wollte sterben. Er hatte etwas vorhergesagt, was nicht eintraf. Laut seiner Ansicht hatte er einen Fehler gemacht. Das konnte er nicht ertragen. Jona sah in seinem Handeln nur die Fehler. Sein Verhalten ist allzu bekannt. Menschen jammern und beklagen sich, schauen nur auf die Fehler. Klar, es gibt Rückschläge im Leben. Klar, macht man auch mal Fehler. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Jona baute sich in der Nähe von Ninive eine Hütte und harrte der Dinge, die da kommen würden, als ihm klar war, dass Gott ihn nicht sterben lassen würde. Glaubst du auch manchmal, deine Berufung ist doch ein Fehler gewesen? Glaubst du manchmal, dass du dich lieber wieder klein machen würdest? Denkst du bei dem ersten Rückschlag: „Ach, das war nichts für mich? Ich lasse das jetzt sein?“ Dann achte auf die Zeichen. Gib nicht gleich auf. Das Leben ist immer auf deiner Seite. Jona sitzt so vor seiner Hütte, als Gott eine Staude wachsen lässt, die ganz viel Schatten spendet. Jona freute sich sehr über den Schatten. Am nächsten Morgen verdorrt leider die große Pflanze und Jona sitzt in der Sonne.

Schaue nicht auf das, was du nicht hast. Schaue auf die vielen Dinge, die du bereits hast und sei dankbar.

Was macht er da? Richtig. Er beschwert sich mal wieder und jammert. Und ja, richtig, er will mal wieder sterben. Jona sieht nur das, was er nicht hat. Er hat nicht den Blick für das, was schon da ist. Seine Hütte zum Beispiel, die ihm ja auch Schatten spenden könnte. Er sieht überhaupt nicht, dass vielleicht ein tieferer Sinn und Zusammenhang dahinter stecken könnte. Es gibt für alles, was dir passiert einen Grund. Vielleicht möchte dir das Universum etwas mitteilen? Gott will nämlich Jona mit dieser Staude sein Handeln begreiflich machen. Wenn du aufmerksam bist und auf die Zeichen achtest, dann verstehst du die Welt, das Leben, die Zusammenhänge und Gott. Die Staude steht für die Stadt Ninive. Jona erfreut sich an dieser Pflanze und findet sie bereichernd. Gott erfreut sich an den Bewohnern Ninives und hat Mitleid und möchte sie nicht vernichten. Mit Hilfe der verdorrten Staude schafft Gott es, Jona seine Beweggründe zu offenbaren.

Also, achte auf die Zeichen um dich herum. Achte auf deine Lebensaufgabe und verfolge sie, bevor sie dich verfolgt.